Mittwoch, 30. April 2008
What's wrong, Mr. Wong?
Jetzt habe ich ungefähr schon siebenmal probiert, mir einen Account bei Mr. Wong zuzulegen, brav dafür das erforderliche Formular ausgefüllt und mehrfach aktiv versucht den Aktivierungslink anzufordern, da dieser durch passives Ausharren wohl nicht automatisch ins e-Mail-Postfach flattert. Aber selbst wenn man den ersten Schritt macht und den Aktivierungslink auch noch anfordert, bleibt Mr. Wong passiv und schickt mir nix. Bin etwas enttäuscht. Vielleicht probiere ich es in einem halben Jahr wieder!
Dienstag, 29. April 2008
Kunst - oder: Hommage an Wal K.
Ein Gemälde, das mir besonders am Herzen liegt: "Kuh im Zillertal" von Wal Kawazki. Der Künstler, der auch die Installation des Titelbildes arrangiert hat (fotografiert von mir), wird unter Kennern als einer der geheimsten Tipps gehandelt. Man sieht großes Potential, nicht allein in der Entwicklung, sondern insbesondere in der Wertsteigerung. Schon heute darf man für ein Original einiges berappen, wenn man zum engsten Kreise der Kawazki-Sammler dazugehören möchte.
Die Symbolik, die Farben und der umwerfende Humor machen speziell dieses Bild zu einem absoluten Liebhaberstück. Die Kuh symbolisiert hier die Mutter - oder gar frei nach Freud die Übermutter mit ihrem Euter und den doppelten Andockstellen. Die Fischlein, drei an der Zahl, dürfen in diesem Zusammenhang wohl als die Kinder der Übermutter angesehen werden. Man spürt förmlich, wie die Kuh vor lauter Mutterinstinkt fast in den Teich rast, was nicht zuletzt ein Hinweis darauf sein könnte, das letztlich der Instinkt stärker als die Ratio ist.
Im Hintergrund sehen wir inmitten des weiß glitzernden Schnees eine gemütliche alpine Holzhütte, die natürlich auch wieder einen Hinweis darauf gibt, wie sehr das Gefühl der Geborgenheit und des Aufgehobenseins letztlich von der Mütterlichkeit der Übermutter abhängt. Auch hier haben wir ein wunderschönes Interpretationsfeld, das man fast schon als C.-G.-Jung'scher Natur bezeichnen darf.
Alles in allem: ein Meisterquark und eine museale Kostbarkeit ist uns hier begegnet. Wir dürfen gespannt sein und werden auf jeden Fall am Ball bleiben!
Freude
Habe eben mal getestet, wie man meinen Shop Rosalilapinkviolett über Google findet. Eigentlich ganz einfach: Man sucht nach "Rosalilapinkviolett" und bekommt dann in 0,02 Sekunden 2 Ergebnisse angezeigt. Ich bin begeistert!
Nur, wie bringe ich unter die Leute, dass sie nach "Rosalilapinkviolett" suchen sollen?
Nur, wie bringe ich unter die Leute, dass sie nach "Rosalilapinkviolett" suchen sollen?
Happy Birthday!
Das Internet hat Geburtstag, 15 Jahre wird es alt! Wer hätte das am Anfang gedacht? Zugegeben, ich war schon immer der Meinung, dass es sich durchsetzen wird und dass irgendwann die Mehrheit der Menschen "online" sein wird.
Ich selbst bin online seit Mai/Juni 1994, damals zunächst mal über BTX. Ach, war das abenteuerlich. Ich wohnte damals in einer schnuckeligen, kleinen Dachgeschosswohnung, 2 Zimmer mit Küche im Bad und genoss meine neu erlangte Freiheit. Ich hatte nämlich gerade erst im März meinen Job verloren, war mit sofortiger Wirkung freigestellt worden und konnte unter Beibehaltung meiner Bezüge das Leben noch bis Ende Juni genießen, um dann nochmal eine passable Abfindung einzubuchen. War das ein schöner Frühsommer!
Ich hatte einen netten, kleinen Macintosh in meiner Wohnung stehen und über einen Bekannten kam ich dann zu einem Modem und einem Online-Anschluss bei einem Provider, den man heute immer noch zu den "Lebenden" zählt: 1&1.
War das aufregend, als alles installiert war und ich meine ersten Gehversuche im BTX machte. Damals gab man in den Browser eine Seitennummer ein, z. B. *3500035# und landete dann bei einem entsprechenden Anbieter. Ich machte meine ersten Erfahrungen mit Online-Recherche und bald auch schon mit Online-Flirts. In meinen ersten Chatpartner, genau 3 Tage nachdem ich das erste Mal online war traf ich den, verknallte ich mich zwangsweise, es war einfach zu aufregend. Wir chatteten was das Zeug hielt, ungeachtet der Minutenpreise, die sich da gemütlich aufsummierten. Nach 3 Wochen, als wir schon diverse Male telefoniert hatten und auch schon ein Date verabredet hatten für den Hochsommer (er wohnte glücklicherweise weit weg), bekam ich dann auf ganz konventionellem Weg, nämlich per Briefpost, ein Foto von ihm. Ab diesem Zeitpunkt war die Sache dann schlagartig erledigt.
Dafür lernte ich dann im Juli 94 per Chat einen vermeintlichen Glückstreffer aus der gleichen Stadt kennen, mit dem ich dann immerhin 3 Jahre verbrachte, die aber so intensiv mit allen Höhen und Tiefen, dass es gefühlte 15 Jahre waren.
Zu erwähnen wäre noch, dass damals von Flatrate noch keine Rede war, aber gechattet hat man trotzdem wie besessen, und das bei einem Minutenpreis von 0,10 DM. Meine Telefonrechnungen in dieser Zeit waren horrend! 400 - 500 DM waren da durchaus möglich!
Das waren meine Anfänge als online kommunizierender Mensch, seit 1995 habe ich dann tatsächlichen Zugang zum Internet gehabt, aber nie wieder dieses wahnsinnige Prickeln verspürt wie in den allerersten Anfängen.
Und nochmal Freude
Jetzt komme ich gerade vom Abendessen zurück (Kohlrabigemüse mit Kartoffeln und zum Nachtisch Erdbeer-Bananen-Quark) und was macht ein Internet-Junkie als erstes? Genau, er checkt seine e-Mails. Und was sehe ich? Einen Betreff, der bei mir schon wieder Glückshormone ausschüttet: "Eine ausstehende Provision wurde gutgeschrieben". Eigentlich ist es eher ein Bonus auf einen Einkauf, der getätigt wurde, und zwar über ein Einkaufsportal in das man sich kostenlos einschreiben kann und zukünftig bei Einkäufen über dieses Portal Rückerstattungen erhält, die sich mit der Zeit ganz gut summieren. Ist auf jeden Fall lukrativer als diese Rabattaktionen mit diversen ChipCards, die man so in gängigen Kaufhäusern, Telekommunikationsanbieter-Shops und Tankstellen mitmachen kann.
Neuregistrierungen verrate ich dann immer ein paar Geheimtipps, vorausgesetzt, sie outen sich mir gegenüber!
Neuregistrierungen verrate ich dann immer ein paar Geheimtipps, vorausgesetzt, sie outen sich mir gegenüber!
Freude
Soeben ist mal wieder eine meiner Fotografien verkauft worden, ein Windrad! Ich freue mich jedesmal wie ein Schneekönig, wenn eines meiner Fotos über den Tresen ging! Hier kann man mein kleines, ausbaufähiges Portfolio anschauen.
Immerhin bin ich im Ranking schon unter die erfolgreichsten 4.000 aufgestiegen! Zumindest für diese Woche...
Wer auch Fotos auf der Festplatte rumliegen hat, die da nur rumliegen und kein Geld verdienen, kann diese hier für sich arbeiten lassen. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn es nur gut für das Ego ist!
Immerhin bin ich im Ranking schon unter die erfolgreichsten 4.000 aufgestiegen! Zumindest für diese Woche...
Wer auch Fotos auf der Festplatte rumliegen hat, die da nur rumliegen und kein Geld verdienen, kann diese hier für sich arbeiten lassen. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn es nur gut für das Ego ist!
Montag, 28. April 2008
Der Nachmittag
Diesen Teil des Tages verbrachte ich heute im Kindergarten meiner Tochter, wo ein Eltern-Informationsnachmittag stattfand mit dem Thema "Orientierungsplan und die Umsetzung". Man erklärte uns, was es mit diesem Plan auf sich hat, nämlich, dass sich die Minister von Kultus und Erziehung (und Sport) erhoffen, dass unsere Kinder schlauer werden und in Zukunft besser in der Schule und vor allem bei der internationalen PISA-Studie abschneiden. Schön.
Jedoch blieb mir völlig verschlossen, warum dafür mein Kind zukünftig hin und wieder 20 Minuten mit der Videokamera aufgezeichnet werden soll. Oder warum die Arbeitszeit der Erzieherinnen mit weiterem Bürokratieaufwand wie z. B. dem Ausfüllen von Bewertungsbögen über die Kinder vertan werden soll, statt dass sie sich mehr mit denselben beschäftigen könnten. Nicht dass sie nicht ihr Bestes geben würden, aber man nimmt ihnen ein ganz schönes Stück Zeit und darunter werden vermutlich die Kinder leiden, weil sie dann einfach nicht mehr entsprechende Projekte zusammen durchführen können. Und ich sehe einfach nicht, inwiefern das die Kinder unterstützen oder schlauer machen sollte.
Mich erinnerte das Ganze ein bißchen an die Einführung der Zertifizierung nach ISO 9000 ff vor einigen Jahren. Da wurde auch der Verwaltungsaufwand ganz erheblich vergrößert, da für jeden Pups ein Extra-Formular ausgefüllt und von mindestens 3 Verantwortlichen gegengezeichnet werden musste...
Aber was mich eigentlich am meisten störte war die Tatsache, dass gefilmt wird, das Filmmaterial auf mir nicht zugänglichen Notebooks aufbewahrt wird und man dann keine Ahnung hat, wer es jemals in die Finger bekommt oder was damit geschieht. Auch behagt mir der Gedanke nicht, dass hier bei Klein- und Vorschulkindern ein staatlich erwünschtes Überwachungsprogramm implementiert wird. Es reicht doch schon, dass wir in der City an jeder Ecke von irgendwelchen Überwachungskameras gefilmt werden oder dass Kfz-Kennzeichen - natürlich ganz ohne Hintergedanken - gescannt werden. BB? BB!
Man merkte aber in der Elternschaft ganz deutlich, dass diejenigen, die selbst eine überwachte Vergangenheit hatten, weil sie aus entsprechenden Ländern kommen, dem ganzen recht unkritisch oder teilweise sogar befürwortend entgegenstanden. Ich persönlich werde für meine Tochter das Entscheidungsrecht wahrnehmen und mich gegen Filmaufzeichnungen aussprechen.
Wer noch einen pinkfarbenen Camcorder braucht, der findet ihn hier!
Jedoch blieb mir völlig verschlossen, warum dafür mein Kind zukünftig hin und wieder 20 Minuten mit der Videokamera aufgezeichnet werden soll. Oder warum die Arbeitszeit der Erzieherinnen mit weiterem Bürokratieaufwand wie z. B. dem Ausfüllen von Bewertungsbögen über die Kinder vertan werden soll, statt dass sie sich mehr mit denselben beschäftigen könnten. Nicht dass sie nicht ihr Bestes geben würden, aber man nimmt ihnen ein ganz schönes Stück Zeit und darunter werden vermutlich die Kinder leiden, weil sie dann einfach nicht mehr entsprechende Projekte zusammen durchführen können. Und ich sehe einfach nicht, inwiefern das die Kinder unterstützen oder schlauer machen sollte.
Mich erinnerte das Ganze ein bißchen an die Einführung der Zertifizierung nach ISO 9000 ff vor einigen Jahren. Da wurde auch der Verwaltungsaufwand ganz erheblich vergrößert, da für jeden Pups ein Extra-Formular ausgefüllt und von mindestens 3 Verantwortlichen gegengezeichnet werden musste...
Aber was mich eigentlich am meisten störte war die Tatsache, dass gefilmt wird, das Filmmaterial auf mir nicht zugänglichen Notebooks aufbewahrt wird und man dann keine Ahnung hat, wer es jemals in die Finger bekommt oder was damit geschieht. Auch behagt mir der Gedanke nicht, dass hier bei Klein- und Vorschulkindern ein staatlich erwünschtes Überwachungsprogramm implementiert wird. Es reicht doch schon, dass wir in der City an jeder Ecke von irgendwelchen Überwachungskameras gefilmt werden oder dass Kfz-Kennzeichen - natürlich ganz ohne Hintergedanken - gescannt werden. BB? BB!
Man merkte aber in der Elternschaft ganz deutlich, dass diejenigen, die selbst eine überwachte Vergangenheit hatten, weil sie aus entsprechenden Ländern kommen, dem ganzen recht unkritisch oder teilweise sogar befürwortend entgegenstanden. Ich persönlich werde für meine Tochter das Entscheidungsrecht wahrnehmen und mich gegen Filmaufzeichnungen aussprechen.
Wer noch einen pinkfarbenen Camcorder braucht, der findet ihn hier!
Der Vormittag
Das heutige Wetter habe ich vorhin schon abgehandelt, jetzt wollen wir uns dem heutigen vormittag zuwenden. Ich hatte die Ehre kostenlos an einem Kurs teilnehmen zu dürfen: "Konfliktmanagement - oder: Man sagt so lange ja, bis man der Dumme ist". Interessantes Thema, dachte ich. Also war ich auch pünktlich um 9:30 Uhr am Veranstaltungsort mit ca. 9 anderen Damen, Alter querbeet.
Ich begab mich in den Seminarraum, der aber noch nicht von den Restbröseln der zuvor eingefallenen Kindergartentruppe befreit war. Es hielt sich dort lediglich die grantige Seminarleiterin auf mitsamt einer Dame des Hauses, die krampfhaft versuchte, einen Laptop von einem Beamer und diesen wiederum von einem Overheadprojektor zu unterscheiden.
Die Dame vom Sekretariat verschwand dann eben nochmal kurz um dann gewissenhaft mit einem stockig riechenden Schwammtuch eben mal über sämtliche Tische zu wischen. Wie das gemüffelt hat, brauche ich wohl nicht extra zu sagen.
Nach und nach trotteten dann die restlichen Teilnehmerinnen in den Seminarraum und beanspruchten jeweils einen Sitzplatz im Stuhlkreis. Die Seminarleiterin selber gab sich äußerst unterkühlt, kurz angeboten und mit eindeutigem Chef-Gehabe. Ich konnte mich des Gedankens nicht erwehren, dass das Getue Teil des Kurses zum Thema "Konfliktmanagement" sein sollte. Wie anders könnte man ein derartiges Thema gut rüberbringen, wenn nicht mit einem Fall in der Praxis? Erstmal einen Konflikt heraufbeschwören und ihn dann lehrbuchgemäß sezieren und zu aller Zufriedenheit lösen!?
Nach der obligatorischen Vorstellungsrunde, die je nach Teilnehmerin mal länger oder kürzer ausfiel, hörten wir uns ein paar theoretische Weisheiten über verschiedene Konfliktarten an. Dann durfte jeder mal aus dem Nähkästchen plaudern und erzählen, welche Konflikte es in der Kindheit gab und wie diese gelöst wurden. Zu meinem Erstaunen stellte ich fest, dass bei den meisten die Konflikte sehr autoritär und nicht selten auch handgreiflich gelöst wurden.
Daraufhin gab es einen kurzen, theoretischen Ausflug zur Transaktionsanalyse und zu dem Buch "Ich bin ok - Du bist ok" , mit einer Erläuterung der verschiedenen ICHs, die jeder Mensch so in sich trägt. Und anschließend ging es dann gleich weiter damit, dass ein jeder nochmal aus dem Nähkästchen plaudern durfte und seine "Achilles-Ferse" bekannt geben sollte. Ich meldete mich gleich freiwillig und bekannte mich dafür, ein Bevormundungs-Allergiker zu sein, was wohl auch sehr viel mit der in meiner Kindheit genossenen Konfliktbewältigung zu tun haben mag.
Als wir dann mit allen "wunden Punkten" durch waren, war auch schon die Zeit vorüber, der 1. Teil des Kurses vorbei und wir durften alle glücklich und zufrieden nach Hause gehen. Nächsten Montag geht es weiter.
Ich begab mich in den Seminarraum, der aber noch nicht von den Restbröseln der zuvor eingefallenen Kindergartentruppe befreit war. Es hielt sich dort lediglich die grantige Seminarleiterin auf mitsamt einer Dame des Hauses, die krampfhaft versuchte, einen Laptop von einem Beamer und diesen wiederum von einem Overheadprojektor zu unterscheiden.
Die Dame vom Sekretariat verschwand dann eben nochmal kurz um dann gewissenhaft mit einem stockig riechenden Schwammtuch eben mal über sämtliche Tische zu wischen. Wie das gemüffelt hat, brauche ich wohl nicht extra zu sagen.
Nach und nach trotteten dann die restlichen Teilnehmerinnen in den Seminarraum und beanspruchten jeweils einen Sitzplatz im Stuhlkreis. Die Seminarleiterin selber gab sich äußerst unterkühlt, kurz angeboten und mit eindeutigem Chef-Gehabe. Ich konnte mich des Gedankens nicht erwehren, dass das Getue Teil des Kurses zum Thema "Konfliktmanagement" sein sollte. Wie anders könnte man ein derartiges Thema gut rüberbringen, wenn nicht mit einem Fall in der Praxis? Erstmal einen Konflikt heraufbeschwören und ihn dann lehrbuchgemäß sezieren und zu aller Zufriedenheit lösen!?
Nach der obligatorischen Vorstellungsrunde, die je nach Teilnehmerin mal länger oder kürzer ausfiel, hörten wir uns ein paar theoretische Weisheiten über verschiedene Konfliktarten an. Dann durfte jeder mal aus dem Nähkästchen plaudern und erzählen, welche Konflikte es in der Kindheit gab und wie diese gelöst wurden. Zu meinem Erstaunen stellte ich fest, dass bei den meisten die Konflikte sehr autoritär und nicht selten auch handgreiflich gelöst wurden.
Daraufhin gab es einen kurzen, theoretischen Ausflug zur Transaktionsanalyse und zu dem Buch "Ich bin ok - Du bist ok" , mit einer Erläuterung der verschiedenen ICHs, die jeder Mensch so in sich trägt. Und anschließend ging es dann gleich weiter damit, dass ein jeder nochmal aus dem Nähkästchen plaudern durfte und seine "Achilles-Ferse" bekannt geben sollte. Ich meldete mich gleich freiwillig und bekannte mich dafür, ein Bevormundungs-Allergiker zu sein, was wohl auch sehr viel mit der in meiner Kindheit genossenen Konfliktbewältigung zu tun haben mag.
Als wir dann mit allen "wunden Punkten" durch waren, war auch schon die Zeit vorüber, der 1. Teil des Kurses vorbei und wir durften alle glücklich und zufrieden nach Hause gehen. Nächsten Montag geht es weiter.
Frühling vorbei?
Übers Wochenende hatten wir so schönes Wetter, es hielt an bis heute mittag - und jetzt ist der Himmel schon wieder grau, es windet und wird spürbar kühler. Offensichtlich fand wohl am Wochenende/-anfang der diesjährige Frühling statt, der dann gleich nahtlos in den Spätherbst übergeht - nicht dass ich was gegen den Spätherbst hätte... Aber ein bißchen Sommer, wenigstens ein paar Stunden lang, hätte mir doch auch ganz gut getan.
Sonntag, 27. April 2008
Der Ehrgeiz unserer Stadt...
...ist, die kinderfreundlichste City weit und breit zu werden. Das konnte man heute deutlich spüren, da heute das alljährlich stattfindende Nissin-Fest auf dem Marktplatz zu finden war. Abgesehen davon, dass es im Vergleich zum Vorjahr ein bißchen desorientiert und schlecht organisiert wirkte, kostete auch fast jede Aktion für die Kinder einen Betrag von 1 Euro aufwärts - ungeachtet dessen, ob die Aktion jetzt besonders spannend war oder nicht. So weit, so gut.
Die Krönung des Ganzen setzte aber der Stand des hiesigen Jugendamtes auf. Dort befand sich ein Glücksrad mit Ziffern und diversen Abschnitten, die mit dem Wort "Preis" bezeichnet waren. Meine 4-jährige Tochter schritt voller Erwartungen zu dem Stand, so ein Glücksrad kannte sie bereits von anderen Festen, wo sie dann beim Drehen desselben auch tatsächlich etwas gewonnen hatte. Auf einem Camping-Tischlein waren die sogenannten Preise ausgestellt, Schlüsselbänder in unterschiedlichen Farben und Längen (damit sich die Kleinen besser strangulieren können?) und ein Gefäß mit Bonbons. Diese waren für meine Tochter besonders reizvoll, aber die Tante vom Jugendamt, die ganz so aussah, als würde sie in der freien Wirtschaft nie einen Job bekommen, sagte, dass die Bonbons Preise seien, Trostpreise. Irgendwie konnte ich die Dame dann dazu überreden, dass sie meine Tochter mal das Glücksrad drehen ließ, obwohl die Dame selbst der festen Überzeugung war, dass diese noch zu jung oder zu klein dafür sei. Das Glücksrad landete auf der Ziffer 9, eigentlich eine Gelegenheit um einen Trostpreis in Form eines lausigen Bonbons rauszurücken. Aber nein, dieser Amtsdrache hockte auf den Bonbons und ließ sich nicht einmal durch den bettelnden Blick eines chronisch unterzuckerten Kindes erweichen. Ich fragte dann noch konkret, ob sie nicht vielleicht wenigstens meiner Tochter ein Bonbon geben wolle. NEIN! Das sind auch Preise und wir haben nicht mehr so viele davon. Fassungslos stiefelten wir von dannen. Das ganze spielte sich im Foyer unseres Rathauses ab, dessen Hausherr selbst sich auf die Fahnen geschrieben hat, unsere Stadt zu der kinderfreundlichsten weit und breit zu machen. Und die Antagonistin dieses Stücks war eine Dame vom Jugendamt, deren Name ich leider nicht weiß, nur dass sie in der Mittagszeit so gegen 12:50 Uhr dort Dienst hatte.
Die Krönung des Ganzen setzte aber der Stand des hiesigen Jugendamtes auf. Dort befand sich ein Glücksrad mit Ziffern und diversen Abschnitten, die mit dem Wort "Preis" bezeichnet waren. Meine 4-jährige Tochter schritt voller Erwartungen zu dem Stand, so ein Glücksrad kannte sie bereits von anderen Festen, wo sie dann beim Drehen desselben auch tatsächlich etwas gewonnen hatte. Auf einem Camping-Tischlein waren die sogenannten Preise ausgestellt, Schlüsselbänder in unterschiedlichen Farben und Längen (damit sich die Kleinen besser strangulieren können?) und ein Gefäß mit Bonbons. Diese waren für meine Tochter besonders reizvoll, aber die Tante vom Jugendamt, die ganz so aussah, als würde sie in der freien Wirtschaft nie einen Job bekommen, sagte, dass die Bonbons Preise seien, Trostpreise. Irgendwie konnte ich die Dame dann dazu überreden, dass sie meine Tochter mal das Glücksrad drehen ließ, obwohl die Dame selbst der festen Überzeugung war, dass diese noch zu jung oder zu klein dafür sei. Das Glücksrad landete auf der Ziffer 9, eigentlich eine Gelegenheit um einen Trostpreis in Form eines lausigen Bonbons rauszurücken. Aber nein, dieser Amtsdrache hockte auf den Bonbons und ließ sich nicht einmal durch den bettelnden Blick eines chronisch unterzuckerten Kindes erweichen. Ich fragte dann noch konkret, ob sie nicht vielleicht wenigstens meiner Tochter ein Bonbon geben wolle. NEIN! Das sind auch Preise und wir haben nicht mehr so viele davon. Fassungslos stiefelten wir von dannen. Das ganze spielte sich im Foyer unseres Rathauses ab, dessen Hausherr selbst sich auf die Fahnen geschrieben hat, unsere Stadt zu der kinderfreundlichsten weit und breit zu machen. Und die Antagonistin dieses Stücks war eine Dame vom Jugendamt, deren Name ich leider nicht weiß, nur dass sie in der Mittagszeit so gegen 12:50 Uhr dort Dienst hatte.
Samstag, 26. April 2008
Es ist schon unglaublich...
...dass die automatische Speicherung nicht funktioniert. Eigentlich sollte hier etwas ganz anderes stehen, ich hatte schon 15 cm Text verfasst und plötzlich blieb mein Cursor stehen und nichts ging mehr. Gut, dachte ich, hier wird ja alle paar Minuten automatisch gespeichert, da wird schon nichts verloren gegangen sein. Aber, Pustekuchen! Bis auf den Titel war nach dem Systemneustart alles weg! Also, liebe Google-Leute, vielleicht könnt Ihr noch etwas an der automatischen Blog-Speicherung arbeiten, das käme bestimmt gut an!
Power-Shopping
Jetzt melde ich mich mal wieder, schon wieder 3 Tage oder so vorbei. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Heute war endlich mal ein richtig schöner Frühlingstag, genau richtig um mal in die Stadt zu gehen und nach neuen Klamotten zu schauen.
Tja, und dann habe ich zugeschlagen! Ausgestattet mit der ShoppingCard von dem Magazin GLAMOUR habe ich dann Klamottenläden abgegrast und bin wirklich vollbepackt nach Hause gekommen. Da ich aus lauter Ungeduld absolut nichts anprobiert habe, sondern nur nach Augenmaß eingekauft habe, werde ich wohl ein Drittel nächste Woche wieder zurückbringen. Aber was soll's!
Mein Töchterlein musste nachmittags auch noch dran glauben und hat noch ein paar entzückende Klamotten in rosalilapinkviolett bekommen, in denen sie einfach zauberhaft aussieht. Bei Gelegenheit gibts mal ein Foto!
Tja, und dann habe ich zugeschlagen! Ausgestattet mit der ShoppingCard von dem Magazin GLAMOUR habe ich dann Klamottenläden abgegrast und bin wirklich vollbepackt nach Hause gekommen. Da ich aus lauter Ungeduld absolut nichts anprobiert habe, sondern nur nach Augenmaß eingekauft habe, werde ich wohl ein Drittel nächste Woche wieder zurückbringen. Aber was soll's!
Mein Töchterlein musste nachmittags auch noch dran glauben und hat noch ein paar entzückende Klamotten in rosalilapinkviolett bekommen, in denen sie einfach zauberhaft aussieht. Bei Gelegenheit gibts mal ein Foto!
Mittwoch, 23. April 2008
Jetzt bin ich schon so lange dabei
Im Internet bin ich jetzt schon lange, aber seit ein paar Wochen entdecke ich erst die wirklich spannenden Sachen. Gestern zum Beispiel habe ich meinen ersten Shop erstellt, in dem es alles in Rosalilapinkviolett gibt. Man findet ihn unter gibt's nicht mehr und ich habe jede Menge Artikel (gefühlte 500) ausgesucht. Tatsächlich sind es vermutlich ein paar weniger, aber es war doch ganz schön Arbeit ;-)
So langsam verstehe ich, warum die Menschheit so gerne bloggt!
So langsam verstehe ich, warum die Menschheit so gerne bloggt!
In 5 Minuten wird man zum Blogger
Das scheint mir maßlos übertrieben, bei mir hat es nicht einmal 2 Minuten gedauert, um diesen Blog bzw. den Account dafür anzulegen. Ok, ich gebe es zu, die Durchsicht der Nutzungsbedingungen habe ich jetzt nicht mit berücksichtigt. Jetzt bin ich gespannt, was man hier alles machen kann und vor allem: wie lange werde ich die Bloggerei wohl duchhalten?
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