Da es heute schon wieder so drückend heiß und schwül war, dachte ich mir heute abend: "gönnste dir was" und kaufte mir 1-2 Flaschen Bier im Supermarkt - natürlich als Späteinkäufer kurz vor zehn. Das machen mittlerweile wohl die meisten so, denn kurz vor zehn brummt der Laden, da machen sie vermutlich den Hauptumsatz des Tages.
Ich schlendere also so durch den Supermarkt und habe Lust auf was Erfrischendes, nur leicht alkoholisches und stehe dann vor dem Kühlregal mit den Getränken. Da lachte mich dann so eine Mischpoke aus Bier und Limettensaft an und ich dachte "warum nicht?"...
Jetzt sitze ich also hier und trinke Lime-Beer (das reimt sich ja, und was sich reimt ist gut laut Pumuckl) und es schmeckt einfach nur bescheiden. Wie eine Mischung aus abgestandenem Bier und ein wenig Spülbrühe mit Limettenaroma und das ganze auch noch leicht süß. Die müssen ja komplett blau gewesen sein, als sie dieses Gebräu getestet und für gut genug für die Produktion befunden haben. Ich werde es mit Sicherheit nicht mehr trinken!
Mittwoch, 28. Mai 2008
Dienstag, 27. Mai 2008
Wahnsinn... wann wird es endlich Herbst?
Wenn ich jetzt auch noch ein armes Schaf wäre und so einen Ganzkörper-Flokati tragen müsste, dann wäre ich bestimmt schon bald geschmolzen!
Komisch, immer wenn es so heiß ist, dann freue ich mich schon wieder auf den Herbst. Unsere Bäckereifachverkäuferin hat mich vorhin ganz komisch angeschaut, als ich sie vollgestöhnt habe, dass es mir einfach viel zu heiß sei. Die Arme muss auch noch in einem gut geheizten Back-Shop rumstehen und kätschige Laugenbrezeln verkaufen...
Montag, 26. Mai 2008
Heute ist es endlich Sommer!
Heute ist hier die erste laue Frühsommernacht, eigentlich sollte ich mich lieber auf den Balkon setzen und noch ein wenig den Abend genießen. Aber mir schwirren zu viele Ideen im Kopf herum. Seit ich mit dieser Bloggerei begonnen habe, entstehen lauter neue Ideen und alle setze ich so schnell wie möglich in die Tat um. Ich staune manchmal selbst, wieviele Webseiten ich in letzter Zeit ins Leben gerufen habe und wieviele ich noch vor mir habe. Das ganze wird dann wie ein fein gewobenes Spinnennetz miteinander verknüpft und ich bin gespannt auf das Ergebnis dieser Verknüpferei. Die Idee, die ich heute hatte ist auf jeden Fall so spannend für mich, dass ich voraussichtlich die halbe Nacht wach liegen werde und mir meine Ideen und Pläne in allen Einzelheiten vorstellen werde.
Ich bin überzeugt: Das wird der absolute Knüller!
Ich werde mit fortschreitendem Reifegrad des Projektes häppchenweise bloggen.
Freitag, 23. Mai 2008
Oh, wie wahr!
Danach
Es wird nach einem happy end
im Film jewöhnlich abjeblendt.
Man sieht bloß noch in ihre Lippen
den Helden seinen Schnurrbart stippen --
da hat sie nu den Schentelmen.
Na, un denn --?
Denn jehn die Beeden brav ins Bett.
Na ja ... diss is ja auch janz nett.
A manchmal möcht man doch jern wissn:
Wat tun se, wenn se sich nich kissn?
Die könn ja doch nich immer penn ...!
Na, un denn --?
Denn säuselt im Kamin der Wind.
Denn kricht det junge Paar 'n Kind.
Denn kocht sie Milch. Die Milch looft üba.
Denn macht er Krach. Denn weent sie drüba.
Denn wolln sich Beede jänzlich trenn ...
Na, un denn --?
Denn is det Kind nich uffn Damm.
Denn bleihm die Beeden doch zesamm.
Denn quäln se sich noch manche Jahre.
Er will noch wat mit blonde Haare:
vorn doof und hinten minorenn ...
Na, un denn --?
Denn sind se alt.
Der Sohn haut ab.
Der Olle macht nu ooch bald schlapp.
Vajessen Kuß und Schnurrbartzeit --
Ach, Menschenskind, wie liecht det weit!
Wie der noch scharf uff Muttern war,
det is schon beinah nich mehr wahr!
Der olle Mann denkt so zurück:
Wat hat er nu von seinen Jlück?
Die Ehe war zum jrößten Teile
vabrühte Milch un Langeweile.
Und darum wird beim happy end
im Film jewöhnlich abjeblendt.
(Kurt Tucholsky, Zwischen gestern und morgen)
Es wird nach einem happy end
im Film jewöhnlich abjeblendt.
Man sieht bloß noch in ihre Lippen
den Helden seinen Schnurrbart stippen --
da hat sie nu den Schentelmen.
Na, un denn --?
Denn jehn die Beeden brav ins Bett.
Na ja ... diss is ja auch janz nett.
A manchmal möcht man doch jern wissn:
Wat tun se, wenn se sich nich kissn?
Die könn ja doch nich immer penn ...!
Na, un denn --?
Denn säuselt im Kamin der Wind.
Denn kricht det junge Paar 'n Kind.
Denn kocht sie Milch. Die Milch looft üba.
Denn macht er Krach. Denn weent sie drüba.
Denn wolln sich Beede jänzlich trenn ...
Na, un denn --?
Denn is det Kind nich uffn Damm.
Denn bleihm die Beeden doch zesamm.
Denn quäln se sich noch manche Jahre.
Er will noch wat mit blonde Haare:
vorn doof und hinten minorenn ...
Na, un denn --?
Denn sind se alt.
Der Sohn haut ab.
Der Olle macht nu ooch bald schlapp.
Vajessen Kuß und Schnurrbartzeit --
Ach, Menschenskind, wie liecht det weit!
Wie der noch scharf uff Muttern war,
det is schon beinah nich mehr wahr!
Der olle Mann denkt so zurück:
Wat hat er nu von seinen Jlück?
Die Ehe war zum jrößten Teile
vabrühte Milch un Langeweile.
Und darum wird beim happy end
im Film jewöhnlich abjeblendt.
(Kurt Tucholsky, Zwischen gestern und morgen)
Donnerstag, 8. Mai 2008
Heute auf der Post
Gestern fand ich eine Paketabholkarte in meinem Briefkasten vor, und da ich schon sehnsüchtig auf das Päckchen gewartet hatte, ging ich heute zur entsprechenden Postfiliale um es abzuholen. Das erste erfreuliche war, dass in der Filiale eine Warteschlange an den Schaltern bis raus zur Straße war. Da habe ich gleich überlegt, ob die Postler vielleicht heute einen Teilzeitstreiktag eingelegt haben oder nur Dienst nach Vorschrift machen oder was weiß ich.
Gut, ich rückte dann so langsam und gemächlich innerhalb meiner Warteschlange immer weiter weg von der Straße und immer weiter rein in die Schalterhalle. Dort konnte ich dann in aller Ruhe beobachten wie ein zierliches Männlein vermutlich asiatischer Herkunft an einem dieser Schreibtische Platz genommen hatte und ganz ruhig und bedächtig so ein Faltset für ein Postpaket auseinander nahm. Erst wurde die Folie entfernt, dann sämtliche Zettelchen und Aufkleberchen angeschaut, die da aus diesem Überraschungspäckchen fielen und dann beschäftigte er sich mit dem Faltset als solches. Ich nahm an, dass er das neben sich liegende ordentlich zusammengefaltete Herrenhemd verschicken wollte, vielleicht zurück an einen Versandhändler, weil es eben doch nicht gepasst hat. Das Hemd war zwar ohne Folie, aber so akkurat gemäß der Sollknickstellen gefaltet, dass es aussah als sei es eben erst ausgepackt worden.
Der Mann betrachtete also sein Origami-Set von der Post und faltete bedächtig so weit es eben ging das Zeug auseinander. Irgendwann tauchte dann ein Hindernis auf, die Pappteile, die vermutlich die Seitenwände für die Schachtel werden sollten, waren mit dem Rückstück fest verbunden. Durch leichtes Ziehen ließen sie sich auch nicht von diesem Teil entfernen, also zog der Mann mit Nachdruck und etwas heftiger. Ging auch nicht. Dann probierte er es unter Einsatz sämtlicher Körperkraft und gleichzeitigem nach außen hin Gelassenbleiben - und siehe da: die Seitenwände ließen sich doch von der Rückwand abreißen. Dabei zog er sich wohl noch einen kleinen Kratzer zu, da er auf einmal so die Hände vom Karton riß und ein schmerzverzerrtes Gesicht hatte.
Jedenfalls: Karton an den Klebestellen erfolgreich auseinandergerissen. Dann drehte und wendete er das Teil noch ein paar mal, ich war mittlerweile wieder ein paar Schritte weiter vorne, so dass ich auch meinen Kopf drehen und wenden musste um ihn weiterhin gut im Blick zu haben.
Stück für Stück arbeitete er sich durch die sich selbst erklärende Faltanweisung mit Sollknickstellen und Stanzteilen. Auf einmal erhellte etwas sein Gesicht und kurz darauf schaute er leicht ärgerlich und frustriert, als ihm die Erkenntnis kam, dass er die Seitenwände doch nicht von der Rückwand hätte abreißen dürfen. Aber mit Improvisationstalent ausgestattet wie er war, ließ sich der Karton letztlich doch durch geschicktes Einsetzen von Origami-Faltkünsten als versendbare Schachtel zusammenbasteln.
Leider war ich dann auch schon dran und konnte ihn nicht mehr ungehindert beobachten. Aber was lehrt uns die Geschicht? Kauf kein Bastelset für Schachteln beim Postamt nicht!
Gut, ich rückte dann so langsam und gemächlich innerhalb meiner Warteschlange immer weiter weg von der Straße und immer weiter rein in die Schalterhalle. Dort konnte ich dann in aller Ruhe beobachten wie ein zierliches Männlein vermutlich asiatischer Herkunft an einem dieser Schreibtische Platz genommen hatte und ganz ruhig und bedächtig so ein Faltset für ein Postpaket auseinander nahm. Erst wurde die Folie entfernt, dann sämtliche Zettelchen und Aufkleberchen angeschaut, die da aus diesem Überraschungspäckchen fielen und dann beschäftigte er sich mit dem Faltset als solches. Ich nahm an, dass er das neben sich liegende ordentlich zusammengefaltete Herrenhemd verschicken wollte, vielleicht zurück an einen Versandhändler, weil es eben doch nicht gepasst hat. Das Hemd war zwar ohne Folie, aber so akkurat gemäß der Sollknickstellen gefaltet, dass es aussah als sei es eben erst ausgepackt worden.
Der Mann betrachtete also sein Origami-Set von der Post und faltete bedächtig so weit es eben ging das Zeug auseinander. Irgendwann tauchte dann ein Hindernis auf, die Pappteile, die vermutlich die Seitenwände für die Schachtel werden sollten, waren mit dem Rückstück fest verbunden. Durch leichtes Ziehen ließen sie sich auch nicht von diesem Teil entfernen, also zog der Mann mit Nachdruck und etwas heftiger. Ging auch nicht. Dann probierte er es unter Einsatz sämtlicher Körperkraft und gleichzeitigem nach außen hin Gelassenbleiben - und siehe da: die Seitenwände ließen sich doch von der Rückwand abreißen. Dabei zog er sich wohl noch einen kleinen Kratzer zu, da er auf einmal so die Hände vom Karton riß und ein schmerzverzerrtes Gesicht hatte.
Jedenfalls: Karton an den Klebestellen erfolgreich auseinandergerissen. Dann drehte und wendete er das Teil noch ein paar mal, ich war mittlerweile wieder ein paar Schritte weiter vorne, so dass ich auch meinen Kopf drehen und wenden musste um ihn weiterhin gut im Blick zu haben.
Stück für Stück arbeitete er sich durch die sich selbst erklärende Faltanweisung mit Sollknickstellen und Stanzteilen. Auf einmal erhellte etwas sein Gesicht und kurz darauf schaute er leicht ärgerlich und frustriert, als ihm die Erkenntnis kam, dass er die Seitenwände doch nicht von der Rückwand hätte abreißen dürfen. Aber mit Improvisationstalent ausgestattet wie er war, ließ sich der Karton letztlich doch durch geschicktes Einsetzen von Origami-Faltkünsten als versendbare Schachtel zusammenbasteln.
Leider war ich dann auch schon dran und konnte ihn nicht mehr ungehindert beobachten. Aber was lehrt uns die Geschicht? Kauf kein Bastelset für Schachteln beim Postamt nicht!
Mittwoch, 7. Mai 2008
Schuhe kaufen Nr. 4
Beim vierten Schuhladen angelangt, auch nur wenige Häuser weiter unter Auslassung der dazwischen liegenden 10 anderen Schuhläden, marschierten wir schnurstracks ins 1. OG. Ich war mittlerweile richtig schlecht gelaunt, was meine Tochter aber nicht daran hinderte, sofort ihre eigenen Schuhe kreuz und quer im Schuhladen zu hinterlassen, sich Jacke, Tasche und Hut vom Leib zu reißen und mit Strümpfen sofort die hölzerne Wendeltreppe zur dortigen Rutschbahn hochzusteigen, während ich 2 Regale weiter nach optisch akzeptablen Mädchensandalen schaute.
Ich fand wieder ein paar Modelle, fand auch eine dazu passende Verkäuferin, die sich ab sofort wirklich kompetent und nett um uns kümmerte und bei der ich das Gefühl hatte, sie weiß wirklich, wie ein Schuh zu passen hat und wann er zu weit ist oder sonstwie schlecht sitzt.
Da sie mir einen überaus erfahrenen Eindruck machte, bat ich sie auch noch, sich mal die bereits gekauften Sandalen anzuschauen, ob die eigentlich richtig sitzen würden, da ich dem Verkäufer vom Konkurrenzladen nicht so ganz trauen würde. Sie schaute und meinte dann, er säße zwar nicht perfekt, aber es sei noch akzeptabel.
Und in diesem Laden kaufte ich dann noch ein Paar feinere Mädchensandalen, für das feine Mädchen im feinen Kleidchen. Dann sind wir wohl für diesen Sommer gut ausgestattet. Hoffentlich wird er auch schön warm und trocken, damit wir unsere neuen Schuhe auch genügend oft ausführen können!
Ich glaube, in Zukunft gehe ich gleich in Laden Nr. 4 und erspare mir den ganzen Ärger mit schlechter Auswahl und inkompetenten Verkäufern! Vielleicht sollte ich noch erwähnen welcher Laden das war: Shoetown Werdich.
Ich fand wieder ein paar Modelle, fand auch eine dazu passende Verkäuferin, die sich ab sofort wirklich kompetent und nett um uns kümmerte und bei der ich das Gefühl hatte, sie weiß wirklich, wie ein Schuh zu passen hat und wann er zu weit ist oder sonstwie schlecht sitzt.
Da sie mir einen überaus erfahrenen Eindruck machte, bat ich sie auch noch, sich mal die bereits gekauften Sandalen anzuschauen, ob die eigentlich richtig sitzen würden, da ich dem Verkäufer vom Konkurrenzladen nicht so ganz trauen würde. Sie schaute und meinte dann, er säße zwar nicht perfekt, aber es sei noch akzeptabel.
Und in diesem Laden kaufte ich dann noch ein Paar feinere Mädchensandalen, für das feine Mädchen im feinen Kleidchen. Dann sind wir wohl für diesen Sommer gut ausgestattet. Hoffentlich wird er auch schön warm und trocken, damit wir unsere neuen Schuhe auch genügend oft ausführen können!
Ich glaube, in Zukunft gehe ich gleich in Laden Nr. 4 und erspare mir den ganzen Ärger mit schlechter Auswahl und inkompetenten Verkäufern! Vielleicht sollte ich noch erwähnen welcher Laden das war: Shoetown Werdich.
Schuhe kaufen Nr. 3
Nur 2 Häuser weiter stürmten wir in den nächsten Schuhladen, immerhin einer mit der Kinderabteilung im 1. OG, Fahrstuhl und - ganz wichtig - Rutschbahn. Das wusste meine Tochter bereits, denn da war sie schon ein paarmal.
Im 1. OG angekommen stürmte sie sofort in Richtung Rutschbahn, obwohl ich ihr im Fahrstuhl schon eindringlich gesagt hatte: Erst Schuhe kaufen, dann Rutschen! Aber ich konnte ihren ersten Versuch zum Glück gleich umbügeln und sie erstmal auf einem Stuhl Platz nehmen lassen, während ich nach Schuhen und Verkäufer gleichzeitig Ausschau hielt. Schuhe fand ich gleich und gab sie meiner Tochter.
Einen Verkäufer konnte ich in weiter Ferne ganz hinten bei der Fensterfront erkennen. Ich winkte ihm zu, dann rief ich quer durch den Laden, ob er uns mal helfen bzw. jemanden in die Kinderabteilung schicken könne. Da sich meine Laune zu diesem Zeitpunkt schon ein bißchen auf Abwärtskurs befand, war mein Ton wohl auch eher befehlsmäßig als fragend.
Der Verkäufer war wohl eher ein Sensibelchen und leicht einzuschüchtern, jedenfalls kam er gleich ganz dienstbeflissen angehuscht und ich fragte ihn noch, ob ich mich eigentlich hier auch um die Anprobe kümmern solle bzw. ob dies ein SB-Laden sei. Er ignorierte meine Provokation (hat wahrscheinlich auch mal einen Konfliktvermeidungskurs mitgemacht) und bemühte sich fortan, meiner Tochter möglichst ohne sie zu berühren die Schuhe anzupassen.
Nach diversen Rutsch-Unterbrechungen konnte ich dann für sie auch ein Kompromissmodell ausfindig machen, nicht wirklich chic, dafür robust und in Farben, die eigentlich zu keinen Klamotten meiner Tochter passen, dafür aber eine Passform am Fuß, die mit einem zugedrückten Auge erträglich war und das ganze auch noch um 25 % reduziert.
Ich entschied mich dafür, diese Dinger zu kaufen, ließ mir wieder so einen Zettel für die Kasse in die Hand drücken und überlegte später auf dem Weg nach unten, ob wir die gleiche Tour bringen sollten wie beim letzten Laden: einfach die Schuhe an der Kasse lassen.
Stattdessen kaufte ich sie dann gefühlte drei Stunden später, nämlich dann, als ich meine Tochter dann endlich nach hundertmal rutschen und eigene Schuhe, Jacke, Sonnenhut und Umhängetasche wieder anlegen in Richtung Kasse gebracht hatte. Vorsichtshalber fragte ich aber noch, ob ich die Schuhe trotz Preisreduzierung umtauschen könne, wenn sie sich zuhause als unpassend herausstellen sollten. Ich könnte - aber innerhalb von 3 Tagen.
So richtig zufrieden war ich mit diesen Kauf aber noch nicht, deswegen steuerten wir Schuhladen Nr. 4 an.
Im 1. OG angekommen stürmte sie sofort in Richtung Rutschbahn, obwohl ich ihr im Fahrstuhl schon eindringlich gesagt hatte: Erst Schuhe kaufen, dann Rutschen! Aber ich konnte ihren ersten Versuch zum Glück gleich umbügeln und sie erstmal auf einem Stuhl Platz nehmen lassen, während ich nach Schuhen und Verkäufer gleichzeitig Ausschau hielt. Schuhe fand ich gleich und gab sie meiner Tochter.
Einen Verkäufer konnte ich in weiter Ferne ganz hinten bei der Fensterfront erkennen. Ich winkte ihm zu, dann rief ich quer durch den Laden, ob er uns mal helfen bzw. jemanden in die Kinderabteilung schicken könne. Da sich meine Laune zu diesem Zeitpunkt schon ein bißchen auf Abwärtskurs befand, war mein Ton wohl auch eher befehlsmäßig als fragend.
Der Verkäufer war wohl eher ein Sensibelchen und leicht einzuschüchtern, jedenfalls kam er gleich ganz dienstbeflissen angehuscht und ich fragte ihn noch, ob ich mich eigentlich hier auch um die Anprobe kümmern solle bzw. ob dies ein SB-Laden sei. Er ignorierte meine Provokation (hat wahrscheinlich auch mal einen Konfliktvermeidungskurs mitgemacht) und bemühte sich fortan, meiner Tochter möglichst ohne sie zu berühren die Schuhe anzupassen.
Nach diversen Rutsch-Unterbrechungen konnte ich dann für sie auch ein Kompromissmodell ausfindig machen, nicht wirklich chic, dafür robust und in Farben, die eigentlich zu keinen Klamotten meiner Tochter passen, dafür aber eine Passform am Fuß, die mit einem zugedrückten Auge erträglich war und das ganze auch noch um 25 % reduziert.
Ich entschied mich dafür, diese Dinger zu kaufen, ließ mir wieder so einen Zettel für die Kasse in die Hand drücken und überlegte später auf dem Weg nach unten, ob wir die gleiche Tour bringen sollten wie beim letzten Laden: einfach die Schuhe an der Kasse lassen.
Stattdessen kaufte ich sie dann gefühlte drei Stunden später, nämlich dann, als ich meine Tochter dann endlich nach hundertmal rutschen und eigene Schuhe, Jacke, Sonnenhut und Umhängetasche wieder anlegen in Richtung Kasse gebracht hatte. Vorsichtshalber fragte ich aber noch, ob ich die Schuhe trotz Preisreduzierung umtauschen könne, wenn sie sich zuhause als unpassend herausstellen sollten. Ich könnte - aber innerhalb von 3 Tagen.
So richtig zufrieden war ich mit diesen Kauf aber noch nicht, deswegen steuerten wir Schuhladen Nr. 4 an.
Schuhe kaufen Nr. 2
Nur wenige Meter weiter betraten wir einen Schuhladen, der hier regional einen ganz guten Ruf genießt, wenngleich er auch in den letzten Jahren mal wegen finanzieller Schwierigkeiten in die Schlagzeilen geraten ist. Ich will damit sagen, dass man dort einfach etwas bessere Schuhmarken findet, als bei dem Händler, den wir zuerst aufgesucht hatten und wo man Schuhe auch schon für 15 Euro bekommt.
Meine Tochter protestierte erstmal lautstark, als wir dort rein gingen, denn sie kannte den Laden noch nicht von innen und mit ihrem gesunden Vorurteil vermutete sie auch gleich richtig, dass es hier keine Rutschbahn gäbe. Ich nehme an, sie hat so etwas wie einen sechsten oder siebten Sinn wenn sie dergleichen schon im voraus bemerkt, ohne jemals zuvor dort gewesen zu sein.
Wir stiefelten ins Untergeschoss, wo sich oft die Kinderabteilung befindet, da ja z. B. Mütter mit Kinderwagen einfacher ins UG gelangen können als ins EG. Ist ja logisch, oder? Unten angekommen ließ ich meinen Blick über die sehr aufgeräumten Schuhregale streifen und konnte doch immerhin ein Modell ausfindig machen, welches mir gefallen hätte.
Nach geraumer Zeit kam eine Frau angeschlappt, schaute mich unter verfilzten, blondierten langen Haaren hervor schlecht gelaunt an und fragte gemäß ihrer Beschäftigungsvereinbarung, was sie für mich tun könne. Ich teilte ihr mit, dass ich Sandalen für meine Tochter suche. Daraufhin wollte sie wissen, ob ich offene Schuhe für sie haben möchte. Ja, natürlich. Oder hatte ich um Winterstiefel gebeten?
Als ich sie auch noch darum bat, doch die Schuhgröße meiner Tochter zu ermitteln, war es ihr schon sichtbar zuviel. Meine Tochter machte die ganze Sache auch nicht leichter, da sie sich grundsätzlich in einem Kletterzustand befand und immer auf irgendein blödes Schaukeltier klettern wollte, welches die Nahrung nur in Form von 20-Cent-Stücken zu sich nehmen konnte.
Der Schuh, der mir gefallen hätte, war leider nicht in der richtigen Größe da. Also brachte die blondierte Filzmaus noch eine Alternative, die mich rein farblich aber an frisch erbrochenen Fleischkäs erinnerte. Ich tat mein Missfallen durch einen entsprechenden Gesichtsausdruck kund. Aber mein Töchterlein schien wahnsinnig begeistert von der Sandale zu sein, aber nur, weil inmitten dieser vorverdauten Farbmischung ein Klunkersteinchen prankte und das Ganze wohl aufwerten sollte.
Um den ganzen Schuhkauf zu beschleunigen, ergab ich mich, willigte ein, dieses Modell zu kaufen, nicht ohne vorher die Umtauschmodalitäten geklärt zu haben. Die Blonde gab mir einen Bon mit dem Hinweis auf ihre Verkäufernummer (vermutlich bekommt sie für ihre außerordentlich excellente Beratung auch noch ein Extra-Salär) und brachte den Schuhkarton nach oben ins Erdgeschoss an die Kasse.
Wir beiden vergnügten uns noch eine Runde mit dem Schaukeltier, wobei mein Vergnügen in diesem Falle darin bestand, eine 20-Cent-Münze in den raffgierigen Rachen dieses Ungeheuers zu werfen und dann stiefelten wir gemütlich die Treppe nach oben.
Mein Plan stand bereits fest, nämlich den Laden möglichst ohne Schuhkarton zu verlassen. Wir schauten im EG noch ein paar Damenschuhe an, dann meinte meine Tochter: "Los, Mama, komm, wir hauen ab!" Gesagt - getan! Aber ohne Schuhe!
Und weiter gings zu Schuhladen Nr. 3.
Meine Tochter protestierte erstmal lautstark, als wir dort rein gingen, denn sie kannte den Laden noch nicht von innen und mit ihrem gesunden Vorurteil vermutete sie auch gleich richtig, dass es hier keine Rutschbahn gäbe. Ich nehme an, sie hat so etwas wie einen sechsten oder siebten Sinn wenn sie dergleichen schon im voraus bemerkt, ohne jemals zuvor dort gewesen zu sein.
Wir stiefelten ins Untergeschoss, wo sich oft die Kinderabteilung befindet, da ja z. B. Mütter mit Kinderwagen einfacher ins UG gelangen können als ins EG. Ist ja logisch, oder? Unten angekommen ließ ich meinen Blick über die sehr aufgeräumten Schuhregale streifen und konnte doch immerhin ein Modell ausfindig machen, welches mir gefallen hätte.
Nach geraumer Zeit kam eine Frau angeschlappt, schaute mich unter verfilzten, blondierten langen Haaren hervor schlecht gelaunt an und fragte gemäß ihrer Beschäftigungsvereinbarung, was sie für mich tun könne. Ich teilte ihr mit, dass ich Sandalen für meine Tochter suche. Daraufhin wollte sie wissen, ob ich offene Schuhe für sie haben möchte. Ja, natürlich. Oder hatte ich um Winterstiefel gebeten?
Als ich sie auch noch darum bat, doch die Schuhgröße meiner Tochter zu ermitteln, war es ihr schon sichtbar zuviel. Meine Tochter machte die ganze Sache auch nicht leichter, da sie sich grundsätzlich in einem Kletterzustand befand und immer auf irgendein blödes Schaukeltier klettern wollte, welches die Nahrung nur in Form von 20-Cent-Stücken zu sich nehmen konnte.
Der Schuh, der mir gefallen hätte, war leider nicht in der richtigen Größe da. Also brachte die blondierte Filzmaus noch eine Alternative, die mich rein farblich aber an frisch erbrochenen Fleischkäs erinnerte. Ich tat mein Missfallen durch einen entsprechenden Gesichtsausdruck kund. Aber mein Töchterlein schien wahnsinnig begeistert von der Sandale zu sein, aber nur, weil inmitten dieser vorverdauten Farbmischung ein Klunkersteinchen prankte und das Ganze wohl aufwerten sollte.
Um den ganzen Schuhkauf zu beschleunigen, ergab ich mich, willigte ein, dieses Modell zu kaufen, nicht ohne vorher die Umtauschmodalitäten geklärt zu haben. Die Blonde gab mir einen Bon mit dem Hinweis auf ihre Verkäufernummer (vermutlich bekommt sie für ihre außerordentlich excellente Beratung auch noch ein Extra-Salär) und brachte den Schuhkarton nach oben ins Erdgeschoss an die Kasse.
Wir beiden vergnügten uns noch eine Runde mit dem Schaukeltier, wobei mein Vergnügen in diesem Falle darin bestand, eine 20-Cent-Münze in den raffgierigen Rachen dieses Ungeheuers zu werfen und dann stiefelten wir gemütlich die Treppe nach oben.
Mein Plan stand bereits fest, nämlich den Laden möglichst ohne Schuhkarton zu verlassen. Wir schauten im EG noch ein paar Damenschuhe an, dann meinte meine Tochter: "Los, Mama, komm, wir hauen ab!" Gesagt - getan! Aber ohne Schuhe!
Und weiter gings zu Schuhladen Nr. 3.
Schuhe kaufen Nr. 1
Für heute hatten wir uns vorgenommen, Sandalen für meine Tochter zu kaufen. Die vom letzten Jahr sind zwar noch gut, aber leider schon zu klein. Also sind wir in die Innenstadt getigert und waren zunächst mal bei einem bekannten Modekaufhaus für die ganze Familie, die außer Textilien auch noch z.B. Schuhe führen. Leider waren die Kinderschuhe wohl nur für Füße gedacht, die annähernd genauso breit wie lang sind, nicht ganz, aber fast. Für die Füße meiner Tochter also völlig ungeeignet.
Stattdessen habe ich 1 Jeans, 2 Röcke und 3 T-Shirts für sie gefunden, also Geld konnte ich auf jeden Fall dort liegen lassen!
Nachdem ich meine Tochter dann endlich vom geldschluckenden Schaukelpferd weg gequatscht hatte, nahmen wir Schuhladen Nr. 2 in Angriff.
Stattdessen habe ich 1 Jeans, 2 Röcke und 3 T-Shirts für sie gefunden, also Geld konnte ich auf jeden Fall dort liegen lassen!
Nachdem ich meine Tochter dann endlich vom geldschluckenden Schaukelpferd weg gequatscht hatte, nahmen wir Schuhladen Nr. 2 in Angriff.
Dienstag, 6. Mai 2008
Poesie zur Nacht
"Sie können alle Geschenke in der Welt bis die geben, die Sie gewählt haben, aber das ewig man bleibt immer der Brief eines freundlichen Wortes."
Jacques Pierre Ribault
So gelesen auf der iGoogle-Seite, die ich mir eingerichtet habe. Ich bin zutiefst beeindruckt und denke noch immer über diese salbungsvollen Worte und deren tiefere Bedeutung nach. Da wurde wohl gebabelfischt oder so!
Spargelspitzen selbstgemacht
Ein einfaches Rezept für die ganze Familie
Man nehme
2 kg Kurzspargel (sind nur halb so lang wie normale Spargel und kosten dafür 10 % weniger)
4 Familienmitglieder
Wasser
Salz
Prise Zucker
etwas Butter
Die 2 kg Kurzspargel platziere man irgendwo auf dem Küchentisch, daneben den Topf, in dem diese dann gekocht werden und drumrum mindestens 4 Familienmitglieder, die beim Schälen helfen. Wichtig ist, dass jeder einen Spargelschäler in die Hand bekommt, aber nur ein Küchenmesser zur Verfügung steht, mit welchem die holzigen Enden abgeschnitten werden können.
In der ersten Schälrunde wird es erst noch ein wenig Stress geben, wer zuerst das Küchenmesser bekommt, um das holzige Ende abzuschneiden. Dann erbarmt sich einer und schneidet im voraus schon mal bei allen ungeschälten Kurzspargeln die holzigen Enden sehr großzügig ab. Die anderen schälen solange weiter, schneiden jedoch sofort nachdem der Spargel geschält ist, gleich das vermeintlich verbliebene holzige Ende noch großzügiger ab, so dass letztendlich von dem Kurzspargel nur noch die Spitze übrig bleibt. Und die schmeckt ja sowieso am besten!
Noch 5 Minuten im Wasser mit Zucker, Salz und Butter garen und
guten Appetit!
Man nehme
2 kg Kurzspargel (sind nur halb so lang wie normale Spargel und kosten dafür 10 % weniger)
4 Familienmitglieder
Wasser
Salz
Prise Zucker
etwas Butter
Die 2 kg Kurzspargel platziere man irgendwo auf dem Küchentisch, daneben den Topf, in dem diese dann gekocht werden und drumrum mindestens 4 Familienmitglieder, die beim Schälen helfen. Wichtig ist, dass jeder einen Spargelschäler in die Hand bekommt, aber nur ein Küchenmesser zur Verfügung steht, mit welchem die holzigen Enden abgeschnitten werden können.
In der ersten Schälrunde wird es erst noch ein wenig Stress geben, wer zuerst das Küchenmesser bekommt, um das holzige Ende abzuschneiden. Dann erbarmt sich einer und schneidet im voraus schon mal bei allen ungeschälten Kurzspargeln die holzigen Enden sehr großzügig ab. Die anderen schälen solange weiter, schneiden jedoch sofort nachdem der Spargel geschält ist, gleich das vermeintlich verbliebene holzige Ende noch großzügiger ab, so dass letztendlich von dem Kurzspargel nur noch die Spitze übrig bleibt. Und die schmeckt ja sowieso am besten!
Noch 5 Minuten im Wasser mit Zucker, Salz und Butter garen und
guten Appetit!
Muttertag...
... steht auch vor der Tür, wenn ich mich nicht täusche ist der schon am kommenden Sonntag! Also wenn ich nicht für meine Mutter schon eine Spielekonsole von Nintendo besorgt hätte, dann würde ich sie glatt mit einem selbst gebastelten T-Shirt überraschen! Vielleicht kommt sie ja noch auf die Idee und lässt meine Tochter eines für mich gestalten!?!?
Mama, Dein Hintern ist nicht so dick...

... wie der von der Oma! Mit diesen Worten bin ich heute morgen in den Tag gestartet. Da ist man natürlich gleich 500 %ig motiviert und strahlt den ganzen Tag, wenn man von seiner vierjährigen Tochter so eine Feststellung hört.
Ich fragte sie natürlich, wie sie darauf komme. Sie erzählte mir, dass sie gestern zusammen in einem Kaufhaus auf der Toilette gewesen seien und da hätte sie es gesehen. Ich grinste äußerlich und innerlich lachte ich mich fast schlapp!
Natürlich musste ich diese Bemerkung bei nächster Gelegenheit meiner Mutter auf die Nase binden, zumal diese mir immer wieder bestätigt, dass ich zuviele Fettzellen an meinem Revuekörper hätte. Sie erzählte mir dann, dass sie tatsächlich in einem Kaufhaus zur Pipi-Pause waren, mein Töchterlein als alter Kenner der Location sofort die einzige Großraumzelle von den sämtlichen 30 Toilettenkabinen angesteuert hat und nachdem sie ihr Geschäft verrichtet hatte, schaute sie noch gemütlich meiner Mutter zu und kommentierte alles lautstark, so dass die Damen in den benachbarten Kabinen auch noch was davon hatten, während meine Mutter immer angestrengt "Psssssst!" zischte...
Wie heißt es doch so schön? Kindermund tut Wahrheit kund!
Ich fragte sie natürlich, wie sie darauf komme. Sie erzählte mir, dass sie gestern zusammen in einem Kaufhaus auf der Toilette gewesen seien und da hätte sie es gesehen. Ich grinste äußerlich und innerlich lachte ich mich fast schlapp!
Natürlich musste ich diese Bemerkung bei nächster Gelegenheit meiner Mutter auf die Nase binden, zumal diese mir immer wieder bestätigt, dass ich zuviele Fettzellen an meinem Revuekörper hätte. Sie erzählte mir dann, dass sie tatsächlich in einem Kaufhaus zur Pipi-Pause waren, mein Töchterlein als alter Kenner der Location sofort die einzige Großraumzelle von den sämtlichen 30 Toilettenkabinen angesteuert hat und nachdem sie ihr Geschäft verrichtet hatte, schaute sie noch gemütlich meiner Mutter zu und kommentierte alles lautstark, so dass die Damen in den benachbarten Kabinen auch noch was davon hatten, während meine Mutter immer angestrengt "Psssssst!" zischte...
Wie heißt es doch so schön? Kindermund tut Wahrheit kund!
Montag, 5. Mai 2008
Kreative Konfliktlösung - Teil 2
Heute vormittag fand nun der 2. Teil des Seminares zum Thema Kommunikation und Konfliktlösung statt. Ich hatte mir ja für heute die Lösung erhofft, ein Aha-Erlebnis, etwas, das einen Aufatmen lässt und einem das Gefühl gibt, es habe sich gelohnt, 2 Vormittage lang den Hintern breitgesessen zu und gegen das Gähnen angekämpft zu haben.
Ja, aber so streitbar die Seminarleiterin vor Kursbeginn letzte Woche noch wirkte, so wenig konnte sie sich letztendlich gegen 3 Seminar-Killerinnen durchsetzen, die dieses Forum nutzten, um ihr eigenes Dilemma in aller Breite einem zwangsweise zuhörenden Publikum darzulegen.
Die eine war alt, so kurz vor achtzig und hörte sich selbst gerne erzählen von Verschwörungen zwischen der Polizei, dem Hausmeister (ihres betreuten Wohnheims?) und den Behörden, natürlich auch der Staat, alle mischen im Untergrund mit und sie selbst sei schon mehrmals angefeindet, lächerlich gemacht und wohl auch mal überfallen worden. Nun wollte sie wissen, wie sie sich zukünftig bei derlei Konflikten verhält, aber leider war da auch die Seminarleiterin machtlos.
Die andere war um die 50, sehr mager und mit kurzgeschnittener Spatzenfrisur, alleinerziehende Mutter einer Tochter, ständig im Konflikt, mit sich selbst, mit der Tochter, mit anderen, mit der Vergangenheit, mit den Behörden, mit der Zukunft und vermutlich auch mit dem Konflikt in seiner ganzen Vielschichtigkeit. Sie war sehr wirr, sprach sehr viel und das ganze sehr chaotisch, vermutlich war sie auch sehr therapieerfahren.
Die dritte, möglicherweise Mitte 40, angehende Karriere-Frau, selbstständig, Teamleiterin und involviert in Millionengeschäfte, von denen aber leider nur so viel abzufallen schien, dass es gerade mal nur einen sehr billigen Anzug von schlecht sitzender Machart gereicht hat, dazu billigste Pumps mit kaputten, abgeschabten Absätzen. Diese Dame erzählte am liebsten ihre Geschichten, in denen sie auf wunderbare Weise Konflikte gelöst, Mitarbeiter zusammengeschnauzt oder sonstwie brilliert hat, vor allem aber in der Hochfinanz. Meiner Vermutung nach ist sie in einem Strukturvertrieb für Finanzdienstleistungen tätig.
Leider war der Kurs dann doch zu schnell vorbei, um den gesamten Stoff vollständig durchzuziehen, so dass uns für die restlichen Themen, die wir dann nicht mehr schnell von der Folie mit runterlesen konnten, diverses schriftliches Material per elektronischem Postversand versprochen wurde. Wir werden sehen.
Vielleicht sollte ich auch mal Konfliktlösungsmanagementkurse halten...
Ja, aber so streitbar die Seminarleiterin vor Kursbeginn letzte Woche noch wirkte, so wenig konnte sie sich letztendlich gegen 3 Seminar-Killerinnen durchsetzen, die dieses Forum nutzten, um ihr eigenes Dilemma in aller Breite einem zwangsweise zuhörenden Publikum darzulegen.
Die eine war alt, so kurz vor achtzig und hörte sich selbst gerne erzählen von Verschwörungen zwischen der Polizei, dem Hausmeister (ihres betreuten Wohnheims?) und den Behörden, natürlich auch der Staat, alle mischen im Untergrund mit und sie selbst sei schon mehrmals angefeindet, lächerlich gemacht und wohl auch mal überfallen worden. Nun wollte sie wissen, wie sie sich zukünftig bei derlei Konflikten verhält, aber leider war da auch die Seminarleiterin machtlos.
Die andere war um die 50, sehr mager und mit kurzgeschnittener Spatzenfrisur, alleinerziehende Mutter einer Tochter, ständig im Konflikt, mit sich selbst, mit der Tochter, mit anderen, mit der Vergangenheit, mit den Behörden, mit der Zukunft und vermutlich auch mit dem Konflikt in seiner ganzen Vielschichtigkeit. Sie war sehr wirr, sprach sehr viel und das ganze sehr chaotisch, vermutlich war sie auch sehr therapieerfahren.
Die dritte, möglicherweise Mitte 40, angehende Karriere-Frau, selbstständig, Teamleiterin und involviert in Millionengeschäfte, von denen aber leider nur so viel abzufallen schien, dass es gerade mal nur einen sehr billigen Anzug von schlecht sitzender Machart gereicht hat, dazu billigste Pumps mit kaputten, abgeschabten Absätzen. Diese Dame erzählte am liebsten ihre Geschichten, in denen sie auf wunderbare Weise Konflikte gelöst, Mitarbeiter zusammengeschnauzt oder sonstwie brilliert hat, vor allem aber in der Hochfinanz. Meiner Vermutung nach ist sie in einem Strukturvertrieb für Finanzdienstleistungen tätig.
Leider war der Kurs dann doch zu schnell vorbei, um den gesamten Stoff vollständig durchzuziehen, so dass uns für die restlichen Themen, die wir dann nicht mehr schnell von der Folie mit runterlesen konnten, diverses schriftliches Material per elektronischem Postversand versprochen wurde. Wir werden sehen.
Vielleicht sollte ich auch mal Konfliktlösungsmanagementkurse halten...
Sonntag, 4. Mai 2008
Endlich Frühling!
Das wunderschöne Wetter hat meine Tochter heute schon um 7.00 Uhr aus dem Bett gelockt, während ich noch ein wenig vor mich hingedöst habe. Aber zum Glück habe ich so ein selbstständiges Kind, dass es mit seinen 4 Jahren schon selbst CDs einlegen und die richtige Quelle per Knopfdruck aussuchen kann (ob MP3 vom Flash-Speicher oder Tuner oder CD). Dann habe ich noch ein bißchen meine Ruhe und sie hat genügend Unterhaltung, wenn sie mit dem Hasen Felix auf virtuelle Weltreise geht, egal ob zum Yeti oder zur Nessie.
Nachdem ich mich dann auch endlich aus dem Bett fallen ließ und für uns beide ein Frühstück bereitet habe, bedauerten wir doch sehr, dass der Balkon noch überhaupt nicht auf Outdoor-Living eingestellt ist und eigentlich noch total verstaubt, ungeputzt und nicht aufgeräumt im Winterschlaf dämmert.
Da mein Töchterlein nach dem Frühstück anfing rumzunerven "Mamaaaaaaaa, was könnte ich denn maaaaachen!?!?!?", beschloss ich, ihr ein paar Reinigungsaufgaben zu übertragen. Als erstes: Balkon kehren. Das war ihr aber ziemlich schnell zu blöd, also machte ich es. Die nächste Aufgabe: Balkonstühle putzen. Ich stellte ihr einen Eimer warmes Wasser mit Baby-Shampoo als Putzmittel hin, gab ihr einen Küchenschwamm und dann durfte sie mal schön rumschäumen und rumplantschen. Auch hier hielt sich die Begeisterung doch schon sehr in Grenzen. Nach gerade mal einem Stuhl hatte sie schon wieder die Nase voll. Ich erinnere mich, als sie zwei war, da hat sie stundenlang mit einem Wahnsinns-Eifer die verputzten Balkonwände abgeschrubbt, aber heute kriegt sie mit Ach und Krach einen Stuhl sauber.
Ich putzte dann den anderen Stuhl und Madame machte es sich unter dem Gartenschirm gemütlich und bestellte dann von mir noch eine Schüssel voller Rohkost. Sie genoss sichtlich das warme Wetter, während es mich immer mal wieder in die dunklen Räume hineinzog, da es dort doch bedeutend kühler und für mich angenehmer war.
Trotzdem freue ich mich auch, dass es jetzt endlich wärmer wird, schließlich habe ich mir 2 Gläser Ajvar gekauft, eines mild und eines scharf, weil ich mir vorstelle, den ganzen Sommer über nur noch gegrilltes Fleisch auf dem Balkon zu essen mit ganz viel Ajvar!!!
Nachdem ich mich dann auch endlich aus dem Bett fallen ließ und für uns beide ein Frühstück bereitet habe, bedauerten wir doch sehr, dass der Balkon noch überhaupt nicht auf Outdoor-Living eingestellt ist und eigentlich noch total verstaubt, ungeputzt und nicht aufgeräumt im Winterschlaf dämmert.
Da mein Töchterlein nach dem Frühstück anfing rumzunerven "Mamaaaaaaaa, was könnte ich denn maaaaachen!?!?!?", beschloss ich, ihr ein paar Reinigungsaufgaben zu übertragen. Als erstes: Balkon kehren. Das war ihr aber ziemlich schnell zu blöd, also machte ich es. Die nächste Aufgabe: Balkonstühle putzen. Ich stellte ihr einen Eimer warmes Wasser mit Baby-Shampoo als Putzmittel hin, gab ihr einen Küchenschwamm und dann durfte sie mal schön rumschäumen und rumplantschen. Auch hier hielt sich die Begeisterung doch schon sehr in Grenzen. Nach gerade mal einem Stuhl hatte sie schon wieder die Nase voll. Ich erinnere mich, als sie zwei war, da hat sie stundenlang mit einem Wahnsinns-Eifer die verputzten Balkonwände abgeschrubbt, aber heute kriegt sie mit Ach und Krach einen Stuhl sauber.
Ich putzte dann den anderen Stuhl und Madame machte es sich unter dem Gartenschirm gemütlich und bestellte dann von mir noch eine Schüssel voller Rohkost. Sie genoss sichtlich das warme Wetter, während es mich immer mal wieder in die dunklen Räume hineinzog, da es dort doch bedeutend kühler und für mich angenehmer war.
Trotzdem freue ich mich auch, dass es jetzt endlich wärmer wird, schließlich habe ich mir 2 Gläser Ajvar gekauft, eines mild und eines scharf, weil ich mir vorstelle, den ganzen Sommer über nur noch gegrilltes Fleisch auf dem Balkon zu essen mit ganz viel Ajvar!!!
Donnerstag, 1. Mai 2008
Everything o.k., Mr. Wong!
Nach meinem letzten Post muss ich natürlich alles wieder ins richtige Licht rücken: Mittlerweile habe ich so ungefähr 3-4 Aktivierungsemails von Mr. Wong bekommen, die ich alle heute morgen hoch erfreut entdeckte. Es funktioniert wohl doch, zwar nicht in Lichtgeschwindigkeit, aber doch immerhin in langsamen Schritten.
Habe sogar hier auf dem Blog gleich einen Button zum sozialen Buckmarken angebracht, auch das ging total einfach. Also, ich kann es nur weiterempfehlen!
Habe sogar hier auf dem Blog gleich einen Button zum sozialen Buckmarken angebracht, auch das ging total einfach. Also, ich kann es nur weiterempfehlen!
Abonnieren
Posts (Atom)