Heute morgen musste ich schon lachen, als ich meinen täglichen Rezept-Newsletter von Brigitte.de öffnete. In der Überschrift gibt es noch Quarknocken mit heißen Kirschen, die sich in der Beschreibung dann aber in Quarkknochen verwandeln... Bekommt man die, wenn man zuviel Quarknocken isst?
Montag, 26. Januar 2009
Samstag, 24. Januar 2009
Schulreife vs. Schulmüdigkeit
Meine Tochter - bald 5 Jahre alt - wurde ja schon im Herbst letztes Jahr von ihrer Kindergartenerzieherin als sogenanntes "Kann-Kind" deklariert, mit anderen Worten: sie kann dieses Jahr schon eingeschult werden, muss aber nicht.
Seit dieser Offenbarung befinde ich als Mutter mich in ständigem Entscheidungsstress. Soll oder soll ich nicht mein Kind dieses Jahr einschulen lassen?
Kurz nachdem mir bewußt gemacht wurde, dass mein Kind ja schon im September 2009 eingeschult werden könnte, habe ich mich ja gleich mit dem Rektorat der uns staatlicherseits zugeteilten Grundschule in Verbindung gesetzt, nachzulesen hier.
Nun sind seitdem wieder ein paar Monate vergangen, die Waldorfschule habe ich mir mittlerweile auch angeschaut und zu 90% ad acta gelegt und heute war dann der Tag der offenen Tür bei einer anderen privaten Grundschule.
Reingekommen ins Schulhaus und erstmal gestaunt. Irgendwie war das bei uns früher alles ordentlicher und strukturierter, auf den ersten Blick zumindest. Ich habe gerade mal eben einen sehr oberflächlichen Blick auf die Klassenzimmer und Lehrkräfte geworfen, gedacht "oh mein Gott, wie sieht das denn aus!?" und bin dann schnurstracks in die Aula im 4. oder 5. Stock gewandert, wo das Anmeldeverfahren durchgeführt wurde.
Jede Menge Eltern, die meisten einzuordnen in der mittleren bis mittelmäßig gehobenen Gehaltsklasse, 50 % bestimmt selbstständige Unternehmer. Ein paar davon kenne ich, zum Teil aus der direkten Nachbarschaft.
Meine Tochter habe ich rein prophylaktisch schon mal angemeldet, angesichts des Besucheransturms vermutlich ein als hoffnungslos zu bezeichnendes Unterfangen. Die Rektorin mit Bundeskanzlerinnenfrisur schwingt während der Anmeldung einen Vortrag über die Schule, den man leider mangels kompetenter Toningenieure nur in unmittelbarer Nähe der Vortragenden verstehen kann.
Ich beschloss, nach Anmeldung des Kindes einfach zu verschwinden, der Dinge zu harren, die da kommen mögen und die noch offenen Fragen über eigenmächtige Internet-Recherche oder aber einen persönlichen Gesprächstermin mit der Rektorin zu klären.
Ich wünsche meiner Tochter auf jeden Fall viel Glück, dass sie in dieser Schule aufgenommen wird.
PS: Was hat das ganze eigentlich mit Schulmüdigkeit zu tun? Ganz einfach, ich bin müde, zu müde um mir zu überlegen, welche Fragen ich an das Institut stellen soll, das mein Kind zumindest die nächsten 4-5 Jahre staatlicherseits verordnet beherbergen soll. Meine persönliche Schulmüdigkeit trat schon im zarten Alter von ca. 9 Jahren ein. Mir wird schon ganz mulmig bei der Überlegung, wie ich meine Tochter dann irgendwann davon überzeugen soll, dass Schule etwas ganz Tolles und Überlebensnotwendiges sein soll...
Seit dieser Offenbarung befinde ich als Mutter mich in ständigem Entscheidungsstress. Soll oder soll ich nicht mein Kind dieses Jahr einschulen lassen?
Kurz nachdem mir bewußt gemacht wurde, dass mein Kind ja schon im September 2009 eingeschult werden könnte, habe ich mich ja gleich mit dem Rektorat der uns staatlicherseits zugeteilten Grundschule in Verbindung gesetzt, nachzulesen hier.
Nun sind seitdem wieder ein paar Monate vergangen, die Waldorfschule habe ich mir mittlerweile auch angeschaut und zu 90% ad acta gelegt und heute war dann der Tag der offenen Tür bei einer anderen privaten Grundschule.
Reingekommen ins Schulhaus und erstmal gestaunt. Irgendwie war das bei uns früher alles ordentlicher und strukturierter, auf den ersten Blick zumindest. Ich habe gerade mal eben einen sehr oberflächlichen Blick auf die Klassenzimmer und Lehrkräfte geworfen, gedacht "oh mein Gott, wie sieht das denn aus!?" und bin dann schnurstracks in die Aula im 4. oder 5. Stock gewandert, wo das Anmeldeverfahren durchgeführt wurde.
Jede Menge Eltern, die meisten einzuordnen in der mittleren bis mittelmäßig gehobenen Gehaltsklasse, 50 % bestimmt selbstständige Unternehmer. Ein paar davon kenne ich, zum Teil aus der direkten Nachbarschaft.
Meine Tochter habe ich rein prophylaktisch schon mal angemeldet, angesichts des Besucheransturms vermutlich ein als hoffnungslos zu bezeichnendes Unterfangen. Die Rektorin mit Bundeskanzlerinnenfrisur schwingt während der Anmeldung einen Vortrag über die Schule, den man leider mangels kompetenter Toningenieure nur in unmittelbarer Nähe der Vortragenden verstehen kann.
Ich beschloss, nach Anmeldung des Kindes einfach zu verschwinden, der Dinge zu harren, die da kommen mögen und die noch offenen Fragen über eigenmächtige Internet-Recherche oder aber einen persönlichen Gesprächstermin mit der Rektorin zu klären.
Ich wünsche meiner Tochter auf jeden Fall viel Glück, dass sie in dieser Schule aufgenommen wird.
PS: Was hat das ganze eigentlich mit Schulmüdigkeit zu tun? Ganz einfach, ich bin müde, zu müde um mir zu überlegen, welche Fragen ich an das Institut stellen soll, das mein Kind zumindest die nächsten 4-5 Jahre staatlicherseits verordnet beherbergen soll. Meine persönliche Schulmüdigkeit trat schon im zarten Alter von ca. 9 Jahren ein. Mir wird schon ganz mulmig bei der Überlegung, wie ich meine Tochter dann irgendwann davon überzeugen soll, dass Schule etwas ganz Tolles und Überlebensnotwendiges sein soll...
Donnerstag, 22. Januar 2009
Kostenlos und unverbindlich heiraten
Wenn es doch nur nicht immer so aufwändig und wahnsinnig teuer wäre, erstens zu heiraten und zweitens sich nach mißglückter Ehe wieder scheiden zu lassen!
Viel einfacher und besser wäre es doch, wenn man probeweise unverbindlich heiraten könnte und sich dann genauso unverbindlich auch noch scheiden lassen könnte - falls es doch nicht der/die Richtige war. Außerdem könnte man doch unglaublich viel Geld sparen.
Das geht jetzt auch: im Internet kann man kostenlos und unverbindlich heiraten . Und wer einen ernsten Hintergedanken hat, kann ja auf diese Art und Weise seinen Heiratsantrag verpacken.
Viel einfacher und besser wäre es doch, wenn man probeweise unverbindlich heiraten könnte und sich dann genauso unverbindlich auch noch scheiden lassen könnte - falls es doch nicht der/die Richtige war. Außerdem könnte man doch unglaublich viel Geld sparen.
Das geht jetzt auch: im Internet kann man kostenlos und unverbindlich heiraten . Und wer einen ernsten Hintergedanken hat, kann ja auf diese Art und Weise seinen Heiratsantrag verpacken.
Mittwoch, 21. Januar 2009
400 m² Villa für 99 €
Heute wurde in Klagenfurt/Österreich erstmalig eine 400 m² große Villa verlost und ging an einen Mann aus Kärnten.
Der glückliche Gewinner hatte - wie 9.998 andere Leute auch - ein Los für 99 € vom Hausbesitzer gekauft. Dieser hatte sich zu dieser ungewöhnlichen Vorgehensweise entschlossen, das Haus lieber zu verlosen anstatt es zu verkaufen, weil aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage nur wenige Leute willens und in der Lage sind, eine derartige Verpflichtung auf sich zu nehmen, die ein Hauskauf mit sich bringt.
Bevor aber die Verlosung überhaupt stattfinden konnte, mussten noch einige rechtliche Dinge geklärt werden, da es auch in Österreich ein staatliches Lottomonopol gibt.
Ein ähnlicher Fall ist auch gerade im Großraum München zu finden, mehr Infos gibt es hier in meinem anderen Blog.
Wenn diese Art der Immobilienveräußerung Schule macht, dann kommt bestimmt auf einmal wieder richtig Schwung ins Wirtschaftsleben. Für 99 € bekommt man ja normalerweise nicht so schnell ein relativ geräumiges Eigenheim!
Der glückliche Gewinner hatte - wie 9.998 andere Leute auch - ein Los für 99 € vom Hausbesitzer gekauft. Dieser hatte sich zu dieser ungewöhnlichen Vorgehensweise entschlossen, das Haus lieber zu verlosen anstatt es zu verkaufen, weil aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage nur wenige Leute willens und in der Lage sind, eine derartige Verpflichtung auf sich zu nehmen, die ein Hauskauf mit sich bringt.
Bevor aber die Verlosung überhaupt stattfinden konnte, mussten noch einige rechtliche Dinge geklärt werden, da es auch in Österreich ein staatliches Lottomonopol gibt.
Ein ähnlicher Fall ist auch gerade im Großraum München zu finden, mehr Infos gibt es hier in meinem anderen Blog.
Wenn diese Art der Immobilienveräußerung Schule macht, dann kommt bestimmt auf einmal wieder richtig Schwung ins Wirtschaftsleben. Für 99 € bekommt man ja normalerweise nicht so schnell ein relativ geräumiges Eigenheim!
Dienstag, 20. Januar 2009
Kacka-Ling, Kacka-Lang
Heute abend, als ich gerade mein Töchterchen bettfein machte, fragte sie mich:
"Du, Mama!?"
"Jaaaaa!?"
"Du, Mama, weißt Du noch, auf dem Weihnachtsmarkt!?"
"Hmmmm!?? Was war da?"
"Da waren doch so Männer, die haben immer gesungen."
"Ja, und?"
"Die haben doch immer 'Kacka-Ling, Kacka-Lang' gesungen."
"Was haben die gesungen?"
"Ja so 'Kacka-Ling, Kacka-Lang, Kacka-Ling, Kacka-Lang'. Wie geht denn das Lied richtig?"
Nach einigem Überlegen fiel mir dann ein, dass wir vor Weihnachten auf dem Weihnachtsmarkt eine Gruppe singender Russen gesehen haben, die unter anderem das Lied "Kaljinka" in die Kälte schmetterten...
"Du, Mama!?"
"Jaaaaa!?"
"Du, Mama, weißt Du noch, auf dem Weihnachtsmarkt!?"
"Hmmmm!?? Was war da?"
"Da waren doch so Männer, die haben immer gesungen."
"Ja, und?"
"Die haben doch immer 'Kacka-Ling, Kacka-Lang' gesungen."
"Was haben die gesungen?"
"Ja so 'Kacka-Ling, Kacka-Lang, Kacka-Ling, Kacka-Lang'. Wie geht denn das Lied richtig?"
Nach einigem Überlegen fiel mir dann ein, dass wir vor Weihnachten auf dem Weihnachtsmarkt eine Gruppe singender Russen gesehen haben, die unter anderem das Lied "Kaljinka" in die Kälte schmetterten...
Dienstag, 13. Januar 2009
Der coolste Job 2009
Da ich jetzt zu faul bin zum tippen, hier einfach nur ein Link: http://cash-catcher.blogspot.com/2009/01/der-coolste-job-2009.html
Es geht übrigens um die Stelle eines Insel-Rangers, die für das 2. Halbjahr 2009 zu besetzen ist, Verdienst ca. 75.000 €, zur Verfügung stehendes Luxus-Appartement usw...
Wirklich cooler Job und bestimmt nicht zu stressig!
Es geht übrigens um die Stelle eines Insel-Rangers, die für das 2. Halbjahr 2009 zu besetzen ist, Verdienst ca. 75.000 €, zur Verfügung stehendes Luxus-Appartement usw...
Wirklich cooler Job und bestimmt nicht zu stressig!
Freitag, 9. Januar 2009
Das Lieblingslümmelmöbel meiner Tochter
Bei uns hat noch pünktlich zum Nikolaustag 2008 ein Laden in der Innenstadt eröffnet, der alles hat, was das Elternherz begehrt und das der Kinder sowieso. Entsprechend war die vorweihnachtliche Besucherdichte. Es war voll, voller, am vollsten. Und die Angebote waren toll, toller, am tollsten.
Jedenfalls habe ich dort für meine Süße einen Lümmelknochen geholt. Meine Süße ist kein Hund, sondern ein Kind und der Knochen sieht nur aus wie ein Knochen aber ist eigentlich eher so eine Art Sitzsack in sehr abstrahierter Knochenform, erinnert vielleicht auch an eine Erdnuss oder an eine Acht (8). Auf jeden Fall ist er saumäßig bequem, quietschbuntgestreift und sofort zum Lieblingslümmelmöbel meiner Tochter avanciert.
Man kann darauf lümmeln und lesen, telefonieren, es als Lager für sämtliche Puppen und Stofftiere nehmen, es für den Hindernislauf verwenden und jede Menge mehr. Das war echt eine sehr gelungene Anschaffung für Töchterleins Spielbüro. (Foto wird eingefügt, sobald ich es aus den Tiefen des Archivs gekramt habe.)In dem unten eingebauten Mini-Shop lässt sich das Teil unter dem Suchbegriff "Doppelboppel" finden, einfach unten auf "weitere Angebote" klicken und schon kann man fündig werden. Achso, es gibt eine unifarbene outdoortaugliche Variante und eine gestreifte Indoor-Variante. Wir haben den quietschbunt gestreiften Knochen für drinnen.
Nachtrag:
Ich habe gerade nochmal selbst in dem Shop nachgeschaut. Die Preise für die "Doppelboppel" sind momentan reduziert, es gibt aber nicht mehr alle Ausführungen, da die Teile doch sehr begehrt sind. Ich weiß nicht, wie lange dieses Angebot gültig ist, d. h. wenn jetzt einer in 3 Wochen draufklickt und das Angebot gilt nicht mehr, dann liegt das außerhalb meiner Verantwortung!
Jedenfalls habe ich dort für meine Süße einen Lümmelknochen geholt. Meine Süße ist kein Hund, sondern ein Kind und der Knochen sieht nur aus wie ein Knochen aber ist eigentlich eher so eine Art Sitzsack in sehr abstrahierter Knochenform, erinnert vielleicht auch an eine Erdnuss oder an eine Acht (8). Auf jeden Fall ist er saumäßig bequem, quietschbuntgestreift und sofort zum Lieblingslümmelmöbel meiner Tochter avanciert.
Man kann darauf lümmeln und lesen, telefonieren, es als Lager für sämtliche Puppen und Stofftiere nehmen, es für den Hindernislauf verwenden und jede Menge mehr. Das war echt eine sehr gelungene Anschaffung für Töchterleins Spielbüro. (Foto wird eingefügt, sobald ich es aus den Tiefen des Archivs gekramt habe.)In dem unten eingebauten Mini-Shop lässt sich das Teil unter dem Suchbegriff "Doppelboppel" finden, einfach unten auf "weitere Angebote" klicken und schon kann man fündig werden. Achso, es gibt eine unifarbene outdoortaugliche Variante und eine gestreifte Indoor-Variante. Wir haben den quietschbunt gestreiften Knochen für drinnen.
Nachtrag:
Ich habe gerade nochmal selbst in dem Shop nachgeschaut. Die Preise für die "Doppelboppel" sind momentan reduziert, es gibt aber nicht mehr alle Ausführungen, da die Teile doch sehr begehrt sind. Ich weiß nicht, wie lange dieses Angebot gültig ist, d. h. wenn jetzt einer in 3 Wochen draufklickt und das Angebot gilt nicht mehr, dann liegt das außerhalb meiner Verantwortung!
MHD mindestens 1 Jahr überschritten
Zum Glück sind heutzutage auf allen Lebensmitteln Mindesthaltbarkeitsdaten aufgedruckt. Wenn wir diese Orientierung nicht hätten, wir wüssten ja wirklich nicht, ob die Spaghetti - bestehend aus Hartweizengries, Wasser uns Salz - noch genießbar sind oder nicht. Vom bloßen Augenschein kann man das ja schlecht beurteilen.
Früher, als ich noch Katzen und Gärten hatte, die während meines Urlaubes versorgt sein wollten, kam dann immer meine Schwester zum Gießen und Füttern - nicht die Katzen gießen und den Garten füttern, sondern umgekehrt. Bei der Gelegenheit warf sie mit ihrem Adlerauge dann immer noch mal einen Blick in meinen Kühlschrank und wunderte sich gar sehr. Es blieb dann aber nicht beim wundern, nein, die überfälligen Lebensmittel durften dann auch wandern, nämlich in den Müll.
Wenn ich dann wieder zurück war, durfte ich mir immer richtige Horrorgeschichten über grünliche Milch und verschimmelte, angebrochene Käsepackungen anhören. Igitt, dachte ich immer, zum Glück hat es meine Schwester entsorgt.
Die Zeiten haben sich geändert und mit ihnen auch die Einstellung zum MHD. MHD bedeutet keinesfalls Medizinisch-hygienischer Dienst sonder MindestHaltbarkeitsDatum. Heutzutage erzählt mir meine Schwester mit gewissem Stolz, wenn sie mal wieder Nudeln gegessen hatte, deren Packung fast schon musealen Wert hatte. Oder wenn sie sich an einen Joghurt rangetraut hat, der definitiv schon 4 Wochen älter war als er hätte sein dürfen - aber hat noch guuuut geschmeckt. Heute wollte ich dann mal von ihr wissen, ob ich eine Grünkernsuppe aus der Dose noch verspeisen kann, deren Zenit auch schon seit 1,5 Jahren überschritten war. Leider musste ich das dann doch selbst entscheiden und ich muss sagen, die Suppe schmeckte vorzüglich und meine Tochter und ich haben bislang auch keinerlei gesundheitliche Beschwerden davongetragen.
Nur meine Schwester übertreibt es mittlerweile ein bißchen. Sie kauft jetzt schon wissentlich beim Metzger die Leberpastete, die schon ein bißchen "haut gout" schmeckt, da sie schon mindestens eine Woche überfällig ist, mit dem Ergebnis, dass der Stoffwechsel überaus angeregt wird und Schwesterlein nichts zusätzlich unterstützendes für eine super funktionierende Verdauung einnehmen muss.
Früher, als ich noch Katzen und Gärten hatte, die während meines Urlaubes versorgt sein wollten, kam dann immer meine Schwester zum Gießen und Füttern - nicht die Katzen gießen und den Garten füttern, sondern umgekehrt. Bei der Gelegenheit warf sie mit ihrem Adlerauge dann immer noch mal einen Blick in meinen Kühlschrank und wunderte sich gar sehr. Es blieb dann aber nicht beim wundern, nein, die überfälligen Lebensmittel durften dann auch wandern, nämlich in den Müll.
Wenn ich dann wieder zurück war, durfte ich mir immer richtige Horrorgeschichten über grünliche Milch und verschimmelte, angebrochene Käsepackungen anhören. Igitt, dachte ich immer, zum Glück hat es meine Schwester entsorgt.
Die Zeiten haben sich geändert und mit ihnen auch die Einstellung zum MHD. MHD bedeutet keinesfalls Medizinisch-hygienischer Dienst sonder MindestHaltbarkeitsDatum. Heutzutage erzählt mir meine Schwester mit gewissem Stolz, wenn sie mal wieder Nudeln gegessen hatte, deren Packung fast schon musealen Wert hatte. Oder wenn sie sich an einen Joghurt rangetraut hat, der definitiv schon 4 Wochen älter war als er hätte sein dürfen - aber hat noch guuuut geschmeckt. Heute wollte ich dann mal von ihr wissen, ob ich eine Grünkernsuppe aus der Dose noch verspeisen kann, deren Zenit auch schon seit 1,5 Jahren überschritten war. Leider musste ich das dann doch selbst entscheiden und ich muss sagen, die Suppe schmeckte vorzüglich und meine Tochter und ich haben bislang auch keinerlei gesundheitliche Beschwerden davongetragen.
Nur meine Schwester übertreibt es mittlerweile ein bißchen. Sie kauft jetzt schon wissentlich beim Metzger die Leberpastete, die schon ein bißchen "haut gout" schmeckt, da sie schon mindestens eine Woche überfällig ist, mit dem Ergebnis, dass der Stoffwechsel überaus angeregt wird und Schwesterlein nichts zusätzlich unterstützendes für eine super funktionierende Verdauung einnehmen muss.
Was sind falsche Obamas und wer ist Pyjama Paparotti?
Heute vormittag überraschte mich meine Tochter mit ihrer Babypuppe, die sie zu Weihnachten bekommen hatte. Sie hatte ihr mit einem gelben Pfeifenputzer eine Art Kopfhörer zurechtgebogen, dessen Enden dann tatsächlich auch in den kleinen Puppenohren fixiert waren. Töchterlein sagte dann zu mir, dass ihr Baby unbedingt die Kopfhörer brauche, da es gerade "Pyjama Paparotti" höre...
Vorhin fragte sie mich so neben dem Ankleiden ihres Babys, was eigentlich falsche Obamas seien. Ich wollte wissen, wie sie auf die Frage kommt bzw. wo sie mal was von falschen Obamas gehört habe. Als Antwort kam, sie habe es von mir gehört. Dann fiel mir wieder ein, dass ich neulich am Telefon jemandem erzählt hatte, dass im Internet bei dem Mikroblog-Dienst twitter.com "falsche Obamas" ihr Unwesen getrieben haben. Und prompt wird man ein paar Tage später vom Töchterlein mit bohrenden Fragen konfrontiert!
Vorhin fragte sie mich so neben dem Ankleiden ihres Babys, was eigentlich falsche Obamas seien. Ich wollte wissen, wie sie auf die Frage kommt bzw. wo sie mal was von falschen Obamas gehört habe. Als Antwort kam, sie habe es von mir gehört. Dann fiel mir wieder ein, dass ich neulich am Telefon jemandem erzählt hatte, dass im Internet bei dem Mikroblog-Dienst twitter.com "falsche Obamas" ihr Unwesen getrieben haben. Und prompt wird man ein paar Tage später vom Töchterlein mit bohrenden Fragen konfrontiert!
Dienstag, 6. Januar 2009
Gaskrise, die zweite
Vor lauter bloggen wäre mir doch jetzt beinahe meine Soße "Amatriciana" angebrannt. Da möchte sich doch die bloggende Hausfrau wünschen, die Gaskrise sei ein wenig ernsthafter und die aus Russland würden rechtzeitig das Gas drosseln, bevor das Abendessen anbrennt!
Und was mir noch dazu einfällt: Meine Mutter hat es gut! Sie konnte sich bereits seit Weihnachten an eine Gaskrise gewöhnen, das einzige was bei ihr mit Gas betrieben wird, ist die Warmwassererhitzung via Durchlauferhitzer - natürlich gasbetrieben. Genau der fing genau an Weihnachten an zu spinnen und wir haben ihn vorsichtshalber ganz ausgestellt, bevor er zu energiegeladen ist. Natürlich haben sämtliche Sanitärfirmen im Umkreis von 50 km momentan Personalengpässe oder gar ganz geschlossen. Demzufolge durfte sie sich seit fast 2 Wochen mit eiskaltem Quellwasser waschen bzw. das Badewasser etwas umständlich mit dem elektrischen Wasserkocher erhitzen. Sie hat also demnach von der eigentlichen Gaskrise bis jetzt auch noch nichts mitbekommen...
Und was mir noch dazu einfällt: Meine Mutter hat es gut! Sie konnte sich bereits seit Weihnachten an eine Gaskrise gewöhnen, das einzige was bei ihr mit Gas betrieben wird, ist die Warmwassererhitzung via Durchlauferhitzer - natürlich gasbetrieben. Genau der fing genau an Weihnachten an zu spinnen und wir haben ihn vorsichtshalber ganz ausgestellt, bevor er zu energiegeladen ist. Natürlich haben sämtliche Sanitärfirmen im Umkreis von 50 km momentan Personalengpässe oder gar ganz geschlossen. Demzufolge durfte sie sich seit fast 2 Wochen mit eiskaltem Quellwasser waschen bzw. das Badewasser etwas umständlich mit dem elektrischen Wasserkocher erhitzen. Sie hat also demnach von der eigentlichen Gaskrise bis jetzt auch noch nichts mitbekommen...
Jetzt haben wir auch noch eine Gaskrise
Die Krisen haben uns fest im Griff, eine jagt die andere. Erst die Finanzkrise, dann die Autobauerkrise, dann bekommt Herr Merckle die Krise und jetzt haben wir in Deutschland auch noch fast die Gaskrise. Was ist nur los in unserer krisengebeutelten Welt?
Ich lese je nach Informationsprovider, sprich Zeitungsverlag, dass zwar mittlerweile auch in Deutschland der Lieferengpass bzgl. russischem Gas deutlich an Druckabfällen zu spüren sei, wir aber - je nach Infoprovider - noch genügend große Vorratskammern haben, die Gasmengen für 30 - 70 Wintertage aufnehmen könnten. Nur wieviel Gasvorrat da tatsächlich noch drin ist, das wollen die Energieversorger so ganz und gar nicht öffentlich bekanntgeben.
Unser heutiges Abendessen scheint aber gesichert. Auf dem Gasherd köcheln gerade Penne rigate (italienische Hartweizenteigwaren in Form von Knieschonern) und dazu die passende Soße, nämlich "Amatriciana", also Tomate, Zwiebeln, Speck und Knoblauch. Das funktioniert wenigstens noch.
Für die nächsten Tage werde ich jetzt ernsthaft in Erwägung ziehen, mir einen elektrischen Zwei-Platten-Kocher zuzulegen, falls sich unsere Krisen noch weiter zuspitzen.
Ich lese je nach Informationsprovider, sprich Zeitungsverlag, dass zwar mittlerweile auch in Deutschland der Lieferengpass bzgl. russischem Gas deutlich an Druckabfällen zu spüren sei, wir aber - je nach Infoprovider - noch genügend große Vorratskammern haben, die Gasmengen für 30 - 70 Wintertage aufnehmen könnten. Nur wieviel Gasvorrat da tatsächlich noch drin ist, das wollen die Energieversorger so ganz und gar nicht öffentlich bekanntgeben.
Unser heutiges Abendessen scheint aber gesichert. Auf dem Gasherd köcheln gerade Penne rigate (italienische Hartweizenteigwaren in Form von Knieschonern) und dazu die passende Soße, nämlich "Amatriciana", also Tomate, Zwiebeln, Speck und Knoblauch. Das funktioniert wenigstens noch.
Für die nächsten Tage werde ich jetzt ernsthaft in Erwägung ziehen, mir einen elektrischen Zwei-Platten-Kocher zuzulegen, falls sich unsere Krisen noch weiter zuspitzen.
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