Mittwoch, 25. Mai 2011

Tödlicher Dünnpfiff

Jetzt ist es also auch schon hier so weit. Man muss nicht mehr extra nach Südamerika oder Afrika reisen, um sich irgendwelche durchschlagende Bakterienverseuchungen einzufangen, nein, mittlerweile genügt es schon, hier das Falsche zu verspeisen.

Ein paar hundert Erkrankte, 2-3 Todesfälle innerhalb der letzten Tage reichen aus, um einen ganzen Staat in Panik zu versetzen - zumindest wenn man diversen Mainstream-Medien glauben möchte. Seit heute warnen irgendwelche Experten vor dem Verzehr von Gurken, Tomaten und Blattsalat, weil wohl die überwiegende Mehrheit der Erkrankten davon gegessen hat - zumindest im Hamburger Einzugsbereich, wo die Befragungen zu den Ernährungsgewohnheiten von Gesunden und Erkrankten durchgeführt wurden. Und möglicherweise stammte das kontaminierte Gemüse aus Norddeutschland. Ich frage mich nur, was die Erkrankten aus Hessen und Baden-Württemberg mit norddeutschen regionalen Gemüseerzeugnissen am Hut haben...

Also werde ich ab sofort im Discounter meines Vertrauens den garantiert vollgegifteten Gemüseimport aus südlichen Gefilden kaufen - auch wenn man sich hier mittlerweile nicht mehr auf die Wirksamkeit der Giftspritzungen verlassen kann. Neulich kaufte ich extra einen spanischen Eissalat beim Discounter statt auf dem heimischen Markt vom noch heimischeren Erzeuger. Ich hoffte auf Läusefreiheit. Pustekuchen! Die ersten paar Blätter außen rum, direkt nach der Frischhaltefolienverpackung, waren lausfrei. Darunter gab es kein einziges Blatt mehr, das nicht mindestens 2-3 Läuse beherbergt hatte. Kein Verlass mehr auf südeuropäische Nicht-BIO-Bauern!

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