Morgen, am 30. April 2011 startet mal wieder die legendäre Rallye Allgäu-Orient. Seit sechs Jahren findet nun diese Low-Budget-Rallye für Leute wie Du und ich statt, entstanden aus einer Schnapsidee von ein paar positiv verrückten Leuten, die ein kalkulierbares Abenteuer für den Otto-Normalverbraucher mit 0815-Budget ermöglichen wollten, demzufolge die Antwort auf die Rallye Paris-Dakar.
Zugelassen sind keine hochgetuneten Luxusschüsseln, sondern stinknormale Autos, die mindestens 20 Jahre auf dem Buckel haben sollten und falls jünger als 20 Jahre keinesfalls den Schwackelistenpreis von 1.111 Euro übersteigen sollten. Gültige TÜV-Plakette ist natürlich Voraussetzung - siehe "kalkulierbares Risiko".
Es geht also vom Allgäu in den Orient, genauer von Sonthofen nach Amman in Jordanien. Sieger dieser Rallye wird das Team sein, das komplett am Zielort ankommt und diverse Sonderaufgaben erfolgreich meistert, zu gewinnen gibt es ein echtes Kamel. Da Kamele aus Jordanien meistens Einreiseprobleme bekommen und dann erstmal wochenlang in Quarantäne vor sich hinschmoren müssen, hat es sich für das Siegerteam mittlerweile so bewährt, dass das gewonnene Kamel direkt vor Ort bleibt und dort in gewohnter Umgebung sein Leben genießen darf. Was will das Kamel auch einsam und verlassen auf einer Allgäuer Alm nahe Sonthofen...
Achja, bevor ich vergesse zu erwähnen: Das ganze nennt sich Dora-Asemwald-Racing, aber die Dora Asemwald fährt nicht mit, sondern lässt fahren. Typisch Frau eben... Die Dora Asemwald kenne ich zwar, aber warum das Dora-Asemwald-Racing heißt, ist mir noch nicht so richtig klar. Vielleicht kann ich das ja in den nächsten paar Wochen rausfinden.
Freitag, 29. April 2011
Donnerstag, 28. April 2011
48 Stunden Spannung pur - Nervenkitzel bis zum Umfallen
Wer hätte das gedacht, dass Ostern noch solche Nachwirkungen haben würde. Ich jedenfalls nicht. Wenn ich es gewusst hätte, dann wäre ich nicht so nichtsahnend in die Nervenkitzelfalle getappt, wie ich es letztlich bin und dann im Sog des Thrills gefangen war.
Auf diese Aufregung hin muss ich jetzt erstmal unser allerletztes Osterei verspeisen, bevor mir die Nerven versagen, was ja im Ruhezustand nach dem Stress durchaus noch passieren kann.

Es fing eigentlich alles so harmlos an. Auf meinem Facebook-Newsfeed tauchte am Ostersonntag irgendwann die Meldung auf, die Stuttgarter Zeitung - Abteilung Facebooksocialmedia-Management oder so ähnlich -, jedenfalls die Facebookseite der hiesigen Zeitung suchte das originellste Ostereierversteck.
Soweit kein Problem. War ja klar, welches Bild ich da nehmen würde. Nämlich dieses hier:
Ich verspreche hiermit hoch und heilig, dass ich dieses Bild bis nächstes Ostern nicht mehr rumzeigen werde. Inzwischen haben es genügend Leute gesehen. Das reicht dann auch erstmal. Es sei denn es wird zum Blogphoto Award 2011 nominiert. Dann zeige ich es nochmal ganz oft!
So. Dieses Bild habe ich unter anderem eingereicht und dieses Bild kam dann in die Auswahl der Top 5, aus denen es dann den Gewinner zu ermitteln galt. Die Onlineredakteure der Stuttgarter Zeitung legten also fest, dass jenes Bild gewinnen sollte, was in Facebook die meisten "Gefällt mir" Klicks erhält. Damit begann das eigentliche Unglück. Ab diesem Zeitpunkt habe ich sämtliche meiner Freunde genervt und um Klicks gebettelt. Die meisten waren bereit, mich klicklich zu machen, von manchen kam ein rüdes NEIN! auf meine allerliebst formulierte Anfrage und wieder andere waren leider im Urlaub oder nicht online.
Gestern um 14 Uhr war die erste Stunde der Entscheidung gekommen. Und wie stand es da!? Spielstand 74:74 Stimmen für 2 Bilder, die anderen 3 waren deutlich unterrepräsentiert, was das Klickaufkommen betraf.
Also gab es die Meldung, dass eine Stichwahl statt finden würde. Verlängerung sozusagen bis heute 14 Uhr. Ich schrieb wieder Freunde und Freundesfreunde an, was das Zeug hergab und bat um einen weiteren Klick, den ich auch erhielt, sofern die Leute gerade online waren oder aber Facebook mitspielte. Oft genug bekam ich zu lesen, dass die Seite nicht zu öffnen sei oder das Bild nicht angezeigt wurde... die Wunder der Technik eben!
Heute um 14 Uhr war dann wieder Deadline, ich hatte auf meinem Bild deutlich mehr Klicks als gestern und deutlich mehr Klicks als die anderen. Leider waren nicht alle Klicks echt, so dass die Zahl dann nochmal bereinigt wurde. Ich möchte hier nicht spekulieren, woher die Fake-Accounts kamen, zumal auf einmal meine "Likes" gegen Ende immer mehr wurden und die der anderen konstant bei einer Zahl stagnierten.
Nach Bereinigung der gefaketen Stimmen wurde dann ganz salomonisch per Münzwurf entschieden. Ich entschied mich für den Kopf - für was sonst! - und der Gewinn ging an die andere Seite.
Aber spannend war's, Spaß gemacht hat es auch und ich weiß jetzt, dass es auch richtig nette Leute auf Facebook gibt!
Auf diese Aufregung hin muss ich jetzt erstmal unser allerletztes Osterei verspeisen, bevor mir die Nerven versagen, was ja im Ruhezustand nach dem Stress durchaus noch passieren kann.
Es fing eigentlich alles so harmlos an. Auf meinem Facebook-Newsfeed tauchte am Ostersonntag irgendwann die Meldung auf, die Stuttgarter Zeitung - Abteilung Facebooksocialmedia-Management oder so ähnlich -, jedenfalls die Facebookseite der hiesigen Zeitung suchte das originellste Ostereierversteck.
Soweit kein Problem. War ja klar, welches Bild ich da nehmen würde. Nämlich dieses hier:
Ich verspreche hiermit hoch und heilig, dass ich dieses Bild bis nächstes Ostern nicht mehr rumzeigen werde. Inzwischen haben es genügend Leute gesehen. Das reicht dann auch erstmal. Es sei denn es wird zum Blogphoto Award 2011 nominiert. Dann zeige ich es nochmal ganz oft!
So. Dieses Bild habe ich unter anderem eingereicht und dieses Bild kam dann in die Auswahl der Top 5, aus denen es dann den Gewinner zu ermitteln galt. Die Onlineredakteure der Stuttgarter Zeitung legten also fest, dass jenes Bild gewinnen sollte, was in Facebook die meisten "Gefällt mir" Klicks erhält. Damit begann das eigentliche Unglück. Ab diesem Zeitpunkt habe ich sämtliche meiner Freunde genervt und um Klicks gebettelt. Die meisten waren bereit, mich klicklich zu machen, von manchen kam ein rüdes NEIN! auf meine allerliebst formulierte Anfrage und wieder andere waren leider im Urlaub oder nicht online.
Gestern um 14 Uhr war die erste Stunde der Entscheidung gekommen. Und wie stand es da!? Spielstand 74:74 Stimmen für 2 Bilder, die anderen 3 waren deutlich unterrepräsentiert, was das Klickaufkommen betraf.
Also gab es die Meldung, dass eine Stichwahl statt finden würde. Verlängerung sozusagen bis heute 14 Uhr. Ich schrieb wieder Freunde und Freundesfreunde an, was das Zeug hergab und bat um einen weiteren Klick, den ich auch erhielt, sofern die Leute gerade online waren oder aber Facebook mitspielte. Oft genug bekam ich zu lesen, dass die Seite nicht zu öffnen sei oder das Bild nicht angezeigt wurde... die Wunder der Technik eben!
Heute um 14 Uhr war dann wieder Deadline, ich hatte auf meinem Bild deutlich mehr Klicks als gestern und deutlich mehr Klicks als die anderen. Leider waren nicht alle Klicks echt, so dass die Zahl dann nochmal bereinigt wurde. Ich möchte hier nicht spekulieren, woher die Fake-Accounts kamen, zumal auf einmal meine "Likes" gegen Ende immer mehr wurden und die der anderen konstant bei einer Zahl stagnierten.
Nach Bereinigung der gefaketen Stimmen wurde dann ganz salomonisch per Münzwurf entschieden. Ich entschied mich für den Kopf - für was sonst! - und der Gewinn ging an die andere Seite.
Aber spannend war's, Spaß gemacht hat es auch und ich weiß jetzt, dass es auch richtig nette Leute auf Facebook gibt!
Dienstag, 26. April 2011
Ein Blick in die Küche - unser Mittagessen heute
Aus welchen Kartoffeln ich die allerbesten Bratkartoffeln mache und warum es manchmal besser ist, alte Kartoffeln wieder aufzubereiten statt sie zu entsorgen. Wo die besten Kartoffeln wachsen und welches "Pulverfass" sich direkt daneben befindet.
Während unser Mittagessen auf dem Herd brutzelt, bin ich mal eben unter die Kochblogger gegangen und schreibe zur Abwechslung mal einen Foodblog. Hoffentlich passiert mir dann nicht das gleiche wie vor einer Woche: Während das Essen auf dem Herd steht und ich hier seelenruhig vor mich hinblogge, ist der blöde Kochbeutelreis unten am Topf angebloggt ...äh ... angebäbbt - mit dem Beutel natürlich und das Wasser war dann auch noch weg und Resultat war, dass die Wohnung stank und der Topf schwarz war.
Aber es ist glücklicherweise nicht mehr passiert und den Topf konnte ich auch retten. Nach einer Woche schrubben waren die verkohlten Stellen wieder sauber. Den Reis konnte ich selbstverständlich nicht mehr anbieten.
So. Das zum Kochen und Bloggen von letzter Woche. Und nun zum aktuellen Mittagessen. Der aufmerksame Leser wird sich sicherlich noch an unsere Ostereier von vorgestern erinnern, nicht nur an ihr Design, sondern auch an den prima Aufenthaltsort, wo sie supergut getarnt waren, nämlich hier:
Wie man sieht haben diese Kartoffeln eine schnelle Verarbeitung und eine zuvor durchgeführte Frischzellenkur bitter nötig. Da diese Kartoffeln eine sehr wohlschmeckende Sorte aus Lauffen am Neckar sind, waren sie mir zu schade zum entsorgen, sie schmecken nämlich alt trotzdem noch besser als die Supermarktware. Also habe ich mal geschaut wie man Kartoffeln wieder auffrischt und siehe da, es hat geklappt. Ich habe sie einfach ein paar Stunden in kaltes Wasser gelegt und sie waren fast wieder wie neu! Muss ich heute abend mal mit mir selber probieren, vielleicht wirkt das da auch gegen die eine oder andere Schrumpelfalte.
Anschließend habe ich die Kartoffeln geschält, in kleine Würfel geschnitten und in ordentlich Butterschmalz mit einem guten Schuss Olivenöl angebraten. Naja, fertig sind sie noch nicht, aber bald. Rohe Kartoffeln brauchen eben immer etwas länger, dafür schmecken die Röstkartoffeln daraus besser als aus gekochten. Vorhin habe ich noch eine kleingehackte Zwiebel drüber gegeben und wenn ich Lust habe, schmeiße ich noch ein paar rohe Eier drüber. Vielleicht auch nicht, Eier haben wir ja genügend gegessen. Aber bevor ich's vergesse: Kümmel, Salz und Pfeffer müssen auf jeden Fall drauf...
Übrigens, Lauffen am Neckar ist eine Kartoffelhochburg. Der Boden dort ist so ideal für den Erdäpfelanbau, dass man von dort die schmackhaftesten Exemplare bekommt. Finde ich zumindest. Lauffen a. N. liegt unweit vom Kernkraftwerk Neckarwestheim entfernt, wo gestern anlässlich des 25. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl eine AntiAtomDemo stattfand.
Und noch etwas zu den Lauffener Kartoffeln. Nein, sie sind nicht vom Kartoffelmann, der hier immer samstags bimmelnd durch die Straßen fährt und "Kartoffla, Oier, Salaaad" anbietet. Sie sind direkt vom Bauern vor Ort und von absolut bester Qualität!
PS: Mittlerweile sind die Bratkartoffeln alle weg. Wir haben schön zusammen auf dem Balkon gegessen und die Bratkartoffeln zusammen mit Gurkensalat verspeist. Einfach, aber lecker! Übrigens ohne Ei.
Während unser Mittagessen auf dem Herd brutzelt, bin ich mal eben unter die Kochblogger gegangen und schreibe zur Abwechslung mal einen Foodblog. Hoffentlich passiert mir dann nicht das gleiche wie vor einer Woche: Während das Essen auf dem Herd steht und ich hier seelenruhig vor mich hinblogge, ist der blöde Kochbeutelreis unten am Topf angebloggt ...äh ... angebäbbt - mit dem Beutel natürlich und das Wasser war dann auch noch weg und Resultat war, dass die Wohnung stank und der Topf schwarz war.
Aber es ist glücklicherweise nicht mehr passiert und den Topf konnte ich auch retten. Nach einer Woche schrubben waren die verkohlten Stellen wieder sauber. Den Reis konnte ich selbstverständlich nicht mehr anbieten.
So. Das zum Kochen und Bloggen von letzter Woche. Und nun zum aktuellen Mittagessen. Der aufmerksame Leser wird sich sicherlich noch an unsere Ostereier von vorgestern erinnern, nicht nur an ihr Design, sondern auch an den prima Aufenthaltsort, wo sie supergut getarnt waren, nämlich hier:
| Die neuen Kartoffeln sind die Ostereier |
Wie man sieht haben diese Kartoffeln eine schnelle Verarbeitung und eine zuvor durchgeführte Frischzellenkur bitter nötig. Da diese Kartoffeln eine sehr wohlschmeckende Sorte aus Lauffen am Neckar sind, waren sie mir zu schade zum entsorgen, sie schmecken nämlich alt trotzdem noch besser als die Supermarktware. Also habe ich mal geschaut wie man Kartoffeln wieder auffrischt und siehe da, es hat geklappt. Ich habe sie einfach ein paar Stunden in kaltes Wasser gelegt und sie waren fast wieder wie neu! Muss ich heute abend mal mit mir selber probieren, vielleicht wirkt das da auch gegen die eine oder andere Schrumpelfalte.
Anschließend habe ich die Kartoffeln geschält, in kleine Würfel geschnitten und in ordentlich Butterschmalz mit einem guten Schuss Olivenöl angebraten. Naja, fertig sind sie noch nicht, aber bald. Rohe Kartoffeln brauchen eben immer etwas länger, dafür schmecken die Röstkartoffeln daraus besser als aus gekochten. Vorhin habe ich noch eine kleingehackte Zwiebel drüber gegeben und wenn ich Lust habe, schmeiße ich noch ein paar rohe Eier drüber. Vielleicht auch nicht, Eier haben wir ja genügend gegessen. Aber bevor ich's vergesse: Kümmel, Salz und Pfeffer müssen auf jeden Fall drauf...
| Noch halb roh, aber riecht schon ziemlich gut |
Übrigens, Lauffen am Neckar ist eine Kartoffelhochburg. Der Boden dort ist so ideal für den Erdäpfelanbau, dass man von dort die schmackhaftesten Exemplare bekommt. Finde ich zumindest. Lauffen a. N. liegt unweit vom Kernkraftwerk Neckarwestheim entfernt, wo gestern anlässlich des 25. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl eine AntiAtomDemo stattfand.
| Spätestens hier muss ich mich beherrschen, dass ich nicht die Kartoffeln direkt aus der Pfanne futtere |
Und noch etwas zu den Lauffener Kartoffeln. Nein, sie sind nicht vom Kartoffelmann, der hier immer samstags bimmelnd durch die Straßen fährt und "Kartoffla, Oier, Salaaad" anbietet. Sie sind direkt vom Bauern vor Ort und von absolut bester Qualität!
PS: Mittlerweile sind die Bratkartoffeln alle weg. Wir haben schön zusammen auf dem Balkon gegessen und die Bratkartoffeln zusammen mit Gurkensalat verspeist. Einfach, aber lecker! Übrigens ohne Ei.
Sonntag, 24. April 2011
Ostersonntag: Käfer stürzt von Stahlkonstruktion
Heute vormittag beim Osterkaffee ereignete sich eine wahre Tragödie. Wir saßen so gemütlich da, tranken unseren Kaffee und verspeisten jeder ein Stück Käsekuchen (der von meiner Mutter schmeckt tausendmal besser!) und beobachteten, wie ein Käfer Runde um Runde drehte.
Wie auf dem Hockenheimring. Nur besser. Gleichmäßig und in gemäßigtem Tempo machte der Käfer eine Runde nach der anderen, getreu dem bekannten Slogan "Er läuft und läuft und läuft..."
Irgendwann kam er von seiner Bahn ab und steuerte über eine Stahlkonstruktion direkt auf den Abgrund zu. Jawoll, auf den Abgrund! Und es kam wie es kommen musste: Der Käfer stürzte von der Stahlkonstruktion und blieb unten liegen - upside down bzw. die Unterseite nach oben gekehrt! Nachdem ich ihn so fotografiert hatte, hat ihn meine Tochter dann gerettet.
Wie auf dem Hockenheimring. Nur besser. Gleichmäßig und in gemäßigtem Tempo machte der Käfer eine Runde nach der anderen, getreu dem bekannten Slogan "Er läuft und läuft und läuft..."
Irgendwann kam er von seiner Bahn ab und steuerte über eine Stahlkonstruktion direkt auf den Abgrund zu. Jawoll, auf den Abgrund! Und es kam wie es kommen musste: Der Käfer stürzte von der Stahlkonstruktion und blieb unten liegen - upside down bzw. die Unterseite nach oben gekehrt! Nachdem ich ihn so fotografiert hatte, hat ihn meine Tochter dann gerettet.
| Er läuft und läuft und läuft - der Käfer |
| Riskante Manöver auf der Stahlkonstruktion |
| Käfer stürzt von Stahlkonstruktion und landet auf dem "Dach" |
Osterspaziergang
| Im Stuttgarter Schlossgarten bieten sich gerade völlig neue Möglichkeiten um Ostergeschenke zu verstecken |
| Gut getarntes Osterversteck im Polizeizaun oder auch Hamburger Gitter |
| Alles gefunden! |
Jetzt ist es ja nicht immer so einfach, unbemerkt vom Kinde die Eier zu verstecken, wenn man nicht über einen eigenen Garten am Haus verfügt. Also muss man erstmal irgendwohin gehen oder fahren um dann möglichst unauffällig die Eier und kleinen Geschenke zu verteilen.
| Da hat doch der Osterhase wohl auch noch Kartoffeln und Karotten in den Korb gelegt |
Letztes Jahr mit 3 Erwachsenen und einem Kind ging das ganz prima, die richtigen Eier habe ich im Vorfeld schon versteckt und die Schokoladeneier während der Suche immer ins Gras geschnalzt. Zum Schluss hatten wir nur noch 70 % der Schoko-Eier gefunden, aber dafür war's lustig - für die Erwachsenen!
| Eine Zitrone im Osterkörbchen? |
Dieses Jahr standen eingerechnet mit mir nur 2 Erwachsene für 1 Kind zur Verfügung. Also haben wir uns vermeintlich gemeinsam auf den Weg gemacht, um Ostereier zu suchen. Nur fiel mir kurz vorher noch ein, dass ich dringend mal müsste und gleich nachkäme. Die beiden anderen gingen schon mal voraus und ich dann hinterher bzw. nahm ich die Abkürzung zum verabredeten Ort. Wir kamen fast zeitgleich an, zum Glück wurde ich vom Kind nicht bemerkt und konnte schon mal ein paar Nester verstecken.
| Blumenmeer und Frühling im Stuttgarter Schlossgarten |
| Diese Eier sind bestimmt nicht vom Osterhasen! |
Während also das Kind dann in Begleitung des anderen Erwachsenen suchte, versteckte ich noch Eier und Nester. Ich war immer nur 2-3 Stück schneller. Danach ging es mit der Beute und der Meute noch Kaffee trinken und zum Schluss durfte ich die ganzen Eier und Geschenke wieder heim schleppen, während die anderen beiden noch ein wenig spazieren gingen.
| Suchen die auch nach Ostereiern? Oder machen sie Jagd auf den Osterhasen? |
Eigentlich ist das ein ziemlich blödsinniger Brauch. Mutter steht in aller Herrgottsfrühe auf und färbt Eier, die anschließend aussehen als seien sie nicht gefärbt, während Kind auf dem kalten Balkon abwartet bis Mutter fertig ist und so tut, als glaubt es noch an den Osterhasen. Anschließend schleppt Mutter das ganze Zeug in den Park, schmeißt Eier und Geschenke ins Gras, natürlich heimlich. Kind sammelt auf und Mutter schleppt das ganze Zeug wieder heim... Ich glaube, nächstes Jahr werden wir uns etwas anderes einfallen lassen!
| Früher bekam man zum Kaffee noch echte Schoko-Marienkäfer... |
Osterkomödie - wer veräppelt eigentlich wen!?
Wie der/die eine oder andere LeserIn vielleicht mittlerweile weiß - vielleicht wissen es auch schon beide LeserInnen - habe ich eine Tochter im Grundschulalter, die sich natürlich das ganze Jahr über auf Weihnachten, Geburtstag und Ostern freut.
Aktuell war mal wieder Ostern an der Reihe, was ich nur halb so gerne habe wie Weihnachten. Deswegen betreibe ich ja auch eine Weihnachtsbloggerei und kein Osterblogger-Ei. An Ostern nervt mich immer dieser logistische Aufwand mit unbemerkter Eierfärberei und heimlicher Ostergeschenkeversteckung. Da ist Weihnachten irgendwie einfacher, da muss man einfach in einem unbemerkten Augenblick den Sack voller Geschenke unter dem Baum auskippen.
Ostereier lassen sich auch nicht ewig im voraus färben und im Schrank verstecken, sonst verlieren sie leicht an Frische. Und fertig eingefärbte Eier kaufen möchte ich auch nicht, weil ich da immer das Gefühl habe, sie sind schon etwas älter. Also muss ich selber ran.
Die Färberei schiebe ich immer bis auf den letzten Drücker raus. Nur dieses Mal war es schon ziemlich extrem. Eigentlich wollte ich gestern abend, sobald das Kind leichte Schlafgeräusche von sich gibt, mit dieser Prozedur anfangen. Im Schrank hatte ich noch jede Menge Ostereierfarbe von den vergangenen Jahren entdeckt, auch angebrochene Packungen, von denen ich nicht alle Farbbehälter geöffnet und verwendet hatte. Aber gestern abend fiel ich blöderweise schon kurz nach acht in den Tiefschlaf und wachte erst morgens früh um vier wieder auf.
Gegen fünf Uhr, nachdem ich innerlich mit mir selbst Kämpfe ausgefochten und mir überlegt habe, ob wir dieses Jahr ganz auf die gekochten Eier verzichten sollen oder vielleicht nur rohe Eier verstecken sollten, habe ich mich endlich aufgerafft und bin aufgestanden. Meine acht Stunden Schlaf hatte ich ja schließlich schon. Also in die Küche geschlichen, Kaffee gemacht, noch ein wenig vor mich hingeträumt.
Gegen halb sechs hab ich dann endlich mal angefangen, die Eier zu kochen. Damit sie auch wirklich steinhart werden, waren sie bestimmt 20 min im köchelnden Wasser. In der Zwischenzeit habe ich die Eierfarben aus dem Schrank gekramt und dachte, ich verwende die Farbe zum Marmorieren. Einfach die heißen Eier erst mit der einen Farbe eintätscheln, anschließend mit der nächsten Farbe. Gibt wunderschöne Marmoreier, zumindest auf der Packung.
Lust hatte ich zwar keine, aber um des lieben Friedens willen macht man das eben. Man will ja über die Feiertage kein dauermotzendes Kind um sich rum haben. Kaum hatte ich mir die Plastiktüte in Handschuhform über die Finger gezogen, ertönte auch schon ein "Oma!?" aus dem Kinderzimmer. Auch das noch! Kind ist schon wach und nennt mich "Oma"... Ich schlich ins Kinderzimmer, Kind war halbwach und aufgedeckt, ich deckte es zu und war glücklich, dass es erkannte, dass ich noch nicht die Oma bin. Tochter versprach, weiter zu schlafen. Komisch. Sonst würde sie eigentlich aufstehen. Sechs Uhr ist für sie normalerweise an Sonn- und Feiertagen keine Schlafenszeit mehr.
Ich tätschelte die ersten heißen Eier liebevoll mit Farbe - gelb, irgendwas braunrotes und was grünes standen mir zur Verfügung - und das Ei blieb wie es war. Braun. Ich hatte braune Bio-Eier gekauft und die Farbe war nicht gerade das, was man als deckend bezeichnet. Eher transparent. Diese grüne oder braunrote Farbe hinterließ dann wenigstens dunkle Flecken auf dem Ei. Aber von dem Gelb sah man natürlich nix.
Nachdem ich drei von zehn Eiern "gefärbt" hatte, ertönte wieder ein Ruf aus dem Kinderzimmer. Das Kind konnte nicht mehr schlafen. Mist! Wohin mit dem Kind!? Bestimmt nicht in die Küche! Also habe ich mit zuckersüßer Flötenstimme gesagt, auf dem Balkon wäre es wunderschön, die Vöglein zwitscherten in der ausgehenden Dämmerung und es war angenehm frisch mit ca. 6 ° C...
Kind bekam das Lammfell auf den gepolsterten Hochlehnstuhl, eine Legging unters Nachthemd, eine warme Decke zum zudecken, einen Poncho über den Oberkörper, ein schönes Lesebilderbuch und die Ankündigung eines leckeren, warmen Kinderkaffees. Damit war sie erstaunlicherweise ziemlich schnell zufrieden und machte noch nicht mal den Hauch einer Anstalt, in die Küche zu gehen und etwas trinken zu wollen - so wie ich das sonst gewohnt bin.
Während das Kind auf dem Balkon kuschelig vor sich hinfror, machte ich in der Küche an den Eiern weiter. Die Färbung dieses Jahr versetzte sogar mich in Entzücken. Beim Vorher-Nachher-Vergleich merkt man fast keinen Unterschied!
Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass Töchterlein genau wusste, dass ICH die Eier färbe und nicht irgendein dahergelaufener Osterhase. Sie war heute einfach absolut zu wenig neugierig und blieb brav auf dem Balkon sitzen und fand es sooo gemütlich! Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass sie mich im Glauben lässt, sie glaube noch an den Osterhasen, damit ich nicht die Lust verliere und das ganze Eier-Trara bleiben lasse...
Aktuell war mal wieder Ostern an der Reihe, was ich nur halb so gerne habe wie Weihnachten. Deswegen betreibe ich ja auch eine Weihnachtsbloggerei und kein Osterblogger-Ei. An Ostern nervt mich immer dieser logistische Aufwand mit unbemerkter Eierfärberei und heimlicher Ostergeschenkeversteckung. Da ist Weihnachten irgendwie einfacher, da muss man einfach in einem unbemerkten Augenblick den Sack voller Geschenke unter dem Baum auskippen.
Ostereier lassen sich auch nicht ewig im voraus färben und im Schrank verstecken, sonst verlieren sie leicht an Frische. Und fertig eingefärbte Eier kaufen möchte ich auch nicht, weil ich da immer das Gefühl habe, sie sind schon etwas älter. Also muss ich selber ran.
Die Färberei schiebe ich immer bis auf den letzten Drücker raus. Nur dieses Mal war es schon ziemlich extrem. Eigentlich wollte ich gestern abend, sobald das Kind leichte Schlafgeräusche von sich gibt, mit dieser Prozedur anfangen. Im Schrank hatte ich noch jede Menge Ostereierfarbe von den vergangenen Jahren entdeckt, auch angebrochene Packungen, von denen ich nicht alle Farbbehälter geöffnet und verwendet hatte. Aber gestern abend fiel ich blöderweise schon kurz nach acht in den Tiefschlaf und wachte erst morgens früh um vier wieder auf.
Gegen fünf Uhr, nachdem ich innerlich mit mir selbst Kämpfe ausgefochten und mir überlegt habe, ob wir dieses Jahr ganz auf die gekochten Eier verzichten sollen oder vielleicht nur rohe Eier verstecken sollten, habe ich mich endlich aufgerafft und bin aufgestanden. Meine acht Stunden Schlaf hatte ich ja schließlich schon. Also in die Küche geschlichen, Kaffee gemacht, noch ein wenig vor mich hingeträumt.
Gegen halb sechs hab ich dann endlich mal angefangen, die Eier zu kochen. Damit sie auch wirklich steinhart werden, waren sie bestimmt 20 min im köchelnden Wasser. In der Zwischenzeit habe ich die Eierfarben aus dem Schrank gekramt und dachte, ich verwende die Farbe zum Marmorieren. Einfach die heißen Eier erst mit der einen Farbe eintätscheln, anschließend mit der nächsten Farbe. Gibt wunderschöne Marmoreier, zumindest auf der Packung.
Lust hatte ich zwar keine, aber um des lieben Friedens willen macht man das eben. Man will ja über die Feiertage kein dauermotzendes Kind um sich rum haben. Kaum hatte ich mir die Plastiktüte in Handschuhform über die Finger gezogen, ertönte auch schon ein "Oma!?" aus dem Kinderzimmer. Auch das noch! Kind ist schon wach und nennt mich "Oma"... Ich schlich ins Kinderzimmer, Kind war halbwach und aufgedeckt, ich deckte es zu und war glücklich, dass es erkannte, dass ich noch nicht die Oma bin. Tochter versprach, weiter zu schlafen. Komisch. Sonst würde sie eigentlich aufstehen. Sechs Uhr ist für sie normalerweise an Sonn- und Feiertagen keine Schlafenszeit mehr.
Ich tätschelte die ersten heißen Eier liebevoll mit Farbe - gelb, irgendwas braunrotes und was grünes standen mir zur Verfügung - und das Ei blieb wie es war. Braun. Ich hatte braune Bio-Eier gekauft und die Farbe war nicht gerade das, was man als deckend bezeichnet. Eher transparent. Diese grüne oder braunrote Farbe hinterließ dann wenigstens dunkle Flecken auf dem Ei. Aber von dem Gelb sah man natürlich nix.
Nachdem ich drei von zehn Eiern "gefärbt" hatte, ertönte wieder ein Ruf aus dem Kinderzimmer. Das Kind konnte nicht mehr schlafen. Mist! Wohin mit dem Kind!? Bestimmt nicht in die Küche! Also habe ich mit zuckersüßer Flötenstimme gesagt, auf dem Balkon wäre es wunderschön, die Vöglein zwitscherten in der ausgehenden Dämmerung und es war angenehm frisch mit ca. 6 ° C...
Kind bekam das Lammfell auf den gepolsterten Hochlehnstuhl, eine Legging unters Nachthemd, eine warme Decke zum zudecken, einen Poncho über den Oberkörper, ein schönes Lesebilderbuch und die Ankündigung eines leckeren, warmen Kinderkaffees. Damit war sie erstaunlicherweise ziemlich schnell zufrieden und machte noch nicht mal den Hauch einer Anstalt, in die Küche zu gehen und etwas trinken zu wollen - so wie ich das sonst gewohnt bin.
Während das Kind auf dem Balkon kuschelig vor sich hinfror, machte ich in der Küche an den Eiern weiter. Die Färbung dieses Jahr versetzte sogar mich in Entzücken. Beim Vorher-Nachher-Vergleich merkt man fast keinen Unterschied!
Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass Töchterlein genau wusste, dass ICH die Eier färbe und nicht irgendein dahergelaufener Osterhase. Sie war heute einfach absolut zu wenig neugierig und blieb brav auf dem Balkon sitzen und fand es sooo gemütlich! Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass sie mich im Glauben lässt, sie glaube noch an den Osterhasen, damit ich nicht die Lust verliere und das ganze Eier-Trara bleiben lasse...
Donnerstag, 21. April 2011
Von Wurfsendungen und vom vorösterlichen Päckchensuchspiel
Gestern ging ich an der äußeren Gemarkung unseres Reviers in Richtung Innenstadt und sah in eineinhalbter Reihe einen Lieferwagen halten. Offensichtlich wollte der Fahrer etwas abliefern oder vielleicht eine Lieferung abholen. Ich tippe auf abliefern.
Beim Blick in den Innenraum des Wagens stockte mir zwar nicht der Atem, aber mir wurde schlagartig bewusst, was eine Wurfsendung ist. Seither hielt ich das immer für so eine Art Flyer, der wahllos in irgendwelche Briefkästen eingeworfen wird. Aber seit gestern weiß ich Bescheid. Eine Wurfsendung ist das, was man hier so wunderschön auf dem Bild erkennt. Alles komplett durcheinander geworfen. Und nicht nur das, der Wagen stand auch minutenlang einsam, verwaist und verlassen da, aber mit sperrangelweit geöffneter Tür. Man hätte sich also gut die eine oder andere Osterüberraschung raussuchen können...
Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass da vielleicht österliche Geschenke in den Päckchen sind, möglicherweise allerfeinste Dekoeier aus hauchdünnem, leicht transparentem Biskuitporzellan oder in China handbemalte Wachteleier mit kompletten Frühlingslandschaften einschließlich landestypischer Fauna darauf, dann stelle ich mir nicht nur Zerwürfnisse innerhalb der Pakete sondern auch noch zwischen Absendern und Empfängern oder Kunden und Dienstleistern vor.
Bestimmt ist es auch lustig, dem Herrn von der Paketeauslieferungsfirma dabei zuzusehen, wie er das passende Päckchen für den entsprechenden Adressaten heraussucht - oder besser hervorwühlt. Bei der Gelegenheit werden sicherlich noch mal ein paar Sendungen durch das Wageninnere geworfen, so dass der Inhalt dann sicher gut durchmischt ist.
Vielleicht sind ja auch ein paar Fresspakete mit getrockneten Tomaten, Olivenöl und Balsamico unterwegs. Die kommen dann als fertig angemachter Tomatensalat italienischer Art beim Empfänger an.
Ich bin dann übrigens extra nochmal auf der anderen Straßenseite wieder hochgelaufen, um den Lieferwagen auch von der anderen Seite zu sehen. Ich war nämlich neugierig, für welchen Dienstleister hier ausgefahren wurde. Zuerst dachte ich an den geflügelten Götterboten, dann an irgendeinen anderen Auslieferer. Aber nein! Sie fahren im Auftrag des Herrn resp. der Deutschen Post!
Beim Blick in den Innenraum des Wagens stockte mir zwar nicht der Atem, aber mir wurde schlagartig bewusst, was eine Wurfsendung ist. Seither hielt ich das immer für so eine Art Flyer, der wahllos in irgendwelche Briefkästen eingeworfen wird. Aber seit gestern weiß ich Bescheid. Eine Wurfsendung ist das, was man hier so wunderschön auf dem Bild erkennt. Alles komplett durcheinander geworfen. Und nicht nur das, der Wagen stand auch minutenlang einsam, verwaist und verlassen da, aber mit sperrangelweit geöffneter Tür. Man hätte sich also gut die eine oder andere Osterüberraschung raussuchen können...
Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass da vielleicht österliche Geschenke in den Päckchen sind, möglicherweise allerfeinste Dekoeier aus hauchdünnem, leicht transparentem Biskuitporzellan oder in China handbemalte Wachteleier mit kompletten Frühlingslandschaften einschließlich landestypischer Fauna darauf, dann stelle ich mir nicht nur Zerwürfnisse innerhalb der Pakete sondern auch noch zwischen Absendern und Empfängern oder Kunden und Dienstleistern vor.
Bestimmt ist es auch lustig, dem Herrn von der Paketeauslieferungsfirma dabei zuzusehen, wie er das passende Päckchen für den entsprechenden Adressaten heraussucht - oder besser hervorwühlt. Bei der Gelegenheit werden sicherlich noch mal ein paar Sendungen durch das Wageninnere geworfen, so dass der Inhalt dann sicher gut durchmischt ist.
Vielleicht sind ja auch ein paar Fresspakete mit getrockneten Tomaten, Olivenöl und Balsamico unterwegs. Die kommen dann als fertig angemachter Tomatensalat italienischer Art beim Empfänger an.
Ich bin dann übrigens extra nochmal auf der anderen Straßenseite wieder hochgelaufen, um den Lieferwagen auch von der anderen Seite zu sehen. Ich war nämlich neugierig, für welchen Dienstleister hier ausgefahren wurde. Zuerst dachte ich an den geflügelten Götterboten, dann an irgendeinen anderen Auslieferer. Aber nein! Sie fahren im Auftrag des Herrn resp. der Deutschen Post!
Neue Seite eröffnet
Soeben bin ich über ein Tool gestolpert, das nach Zufallsprinzip diverse Blogbeiträge aus dem eigenen Blog anordnet und mit entsprechenden Bildern versieht. Die Bilder sind aber leider nicht immer so ganz passend zum Posting, sondern das Tool krallt sich dann auch schon mal Bilder aus eingeblendeten Werbebannern und ordnet diese dann einem Artikel zu. Naja, vielleicht gibt sich das noch, bis der ganze Blog mal durchsortiert wurde.
Jedenfalls habe ich die Gelegenheit wahrgenommen und endlich mal im Blog eine neue Seite eröffnet, welche jetzt heißt: Auf einen Blick. Sehr sinnvoll, oder? Wäre vielleicht jemandem ein besserer Seitenname eingefallen?
Wen jetzt auch noch interessiert, wie man zu dieser Seite gelangt: ein paar Zentimeter weiter oben gibt es jetzt solche Registerkarten, im Moment genau zwei Stück. Die eine heißt "Start", da sind wir dann wieder hier wie immer, die andere heißt "Auf einen Blick", da kommt man dann zur neu eröffneten Seite.
Achja, für die, die es bequem lieben, hier ist der Link.
Jedenfalls habe ich die Gelegenheit wahrgenommen und endlich mal im Blog eine neue Seite eröffnet, welche jetzt heißt: Auf einen Blick. Sehr sinnvoll, oder? Wäre vielleicht jemandem ein besserer Seitenname eingefallen?
Wen jetzt auch noch interessiert, wie man zu dieser Seite gelangt: ein paar Zentimeter weiter oben gibt es jetzt solche Registerkarten, im Moment genau zwei Stück. Die eine heißt "Start", da sind wir dann wieder hier wie immer, die andere heißt "Auf einen Blick", da kommt man dann zur neu eröffneten Seite.
Achja, für die, die es bequem lieben, hier ist der Link.
Mittwoch, 20. April 2011
Heißer Tipp für Abzüge von Osterfotos
Über Ostern soll es ja bombiges Wetter geben, Sonnenschein pur und ideales Licht zum fotografieren. Und da man ja nicht immer nur alle Fotos digital auf der Festplatte versauern lassen soll, sondern von den schönsten dann auch mal ein paar Abzüge machen lassen sollte, bietet sich die Aktion von Snapfish geradezu an:
100 Abzüge für 1 EUR - das macht also einen Cent pro Bild.
Wenn das mal kein super Angebot ist, dann weiß ich auch nicht. Ich habe das vor zwei oder drei Jahren auch wahrgenommen, die Bilder waren von sehr guter Qualität und ruckzuck bei mir zuhause. Kann ich nur empfehlen!
Dieses Angebot gilt aber nur für Neukunden. Wer also bereits mit seiner eMail-Adresse und seinem Namen bei Snapfish registriert ist, kann leider nicht die 100 Abzüge für 1,00 € bestellen. Aber alle anderen schon!
Übrigens, bald ist wieder Muttertag, genauer gesagt am 8. Mai 2011, und spätestens dann ist wieder eine kleine Aufmerksamkeit für Muttern fällig. Wie wäre es dieses Mal mit einem Stapel schöner Bilder von den Kindern und Kindeskindern, natürlich zusammen mit einem richtig schönen Blumenstrauß!?
Wenn das mal kein super Angebot ist, dann weiß ich auch nicht. Ich habe das vor zwei oder drei Jahren auch wahrgenommen, die Bilder waren von sehr guter Qualität und ruckzuck bei mir zuhause. Kann ich nur empfehlen!
Dieses Angebot gilt aber nur für Neukunden. Wer also bereits mit seiner eMail-Adresse und seinem Namen bei Snapfish registriert ist, kann leider nicht die 100 Abzüge für 1,00 € bestellen. Aber alle anderen schon!
Übrigens, bald ist wieder Muttertag, genauer gesagt am 8. Mai 2011, und spätestens dann ist wieder eine kleine Aufmerksamkeit für Muttern fällig. Wie wäre es dieses Mal mit einem Stapel schöner Bilder von den Kindern und Kindeskindern, natürlich zusammen mit einem richtig schönen Blumenstrauß!?
Exklusive Wohnlage in Stuttgart - Hauptstätterstraße Ecke Sophienstraße
Letztes Jahr im Mai habe ich diese Szenerie auch schon einmal fotografiert, heute kam ich wieder daran vorbei und fand es immer noch witzig.
Exklusive Wohnlage! Ja, exklusiv nur in dieser Wohnlage kann man täglich gefühlte 2.000.000 Pkw, Lkw, Motorräder und sonstige Fahrzeuge am Wohnzimmer vorbeidonnern spüren.
Kulturdenkmal mit hoher Denkmalabschreibung! Super! Ich hatte letztes Jahr eigentlich vermutet, dass die Hütte bald abgerissen wird. So rein von der Lage und von der Nutzfläche hätte ich sie jetzt für abrissreifer als den Nordflügel des Hauptbahnhofes gehalten. War der nicht auch mehr oder weniger Kulturdenkmal mit Denkmalschutz?
Verkehrsgünstige Anbindung hätte man hier aber auf jeden Fall. Kaum aus der Haustür gefallen, schon könnte man direkt unter die Räder kommen. Und wer noch kein Asthma oder sonstigen Lungenkrebs hat, der hat in dieser Lage gute Chancen. Die Feinstaubbelastung dürfte enorm sein!
Aber immerhin Blick zum Fernsehturm im Luftkurort Degerloch!
Exklusive Wohnlage! Ja, exklusiv nur in dieser Wohnlage kann man täglich gefühlte 2.000.000 Pkw, Lkw, Motorräder und sonstige Fahrzeuge am Wohnzimmer vorbeidonnern spüren.
Kulturdenkmal mit hoher Denkmalabschreibung! Super! Ich hatte letztes Jahr eigentlich vermutet, dass die Hütte bald abgerissen wird. So rein von der Lage und von der Nutzfläche hätte ich sie jetzt für abrissreifer als den Nordflügel des Hauptbahnhofes gehalten. War der nicht auch mehr oder weniger Kulturdenkmal mit Denkmalschutz?
Verkehrsgünstige Anbindung hätte man hier aber auf jeden Fall. Kaum aus der Haustür gefallen, schon könnte man direkt unter die Räder kommen. Und wer noch kein Asthma oder sonstigen Lungenkrebs hat, der hat in dieser Lage gute Chancen. Die Feinstaubbelastung dürfte enorm sein!
Aber immerhin Blick zum Fernsehturm im Luftkurort Degerloch!
Nachtrag zu meinem schönsten Erlebnis in der Detektei
Normalerweise bin ich ja nicht so nachtragend, aber in diesem Fall kann ich es mir einfach nicht nehmen lassen. Im Kommentar vom inspirationsgebenden Artikel bedauerte der Autor desselben, dass es keine Fotos geben täte.
Nichts leichter als das! Ich kann zwar keine Fotos mehr von damals reinstellen, als ich dort war, was man ja hier nachlesen kann. Aber ich bin dann einfach mal auf den Spuren gewandelt und hab mal bißchen fotografiert und die Bilder jetzt nachträglich reingestellt.
Als ich dann gerade vor besagtem Hause stand, wo sich besagtes Büro befindet, kam doch glatt Herr E. raus, zur besten Early-Lunch-Time und kurz nachdem ich den Hauseingang und die Firmenschilder abgeschossen hatte. Da ich weiß, dass man seinem zu observierenden Opfer nie in die Augen schauen darf, schielte ich geflissentlich wo anders hin, ging schnell nochmal ums Eck, um dort besagtes Auto zu entdecken - ist doch eher bräunlich als grünlich - und machte daraufhin eine schnelle Kehrtwende, um ggf. Herrn E. bei der Ausübung der Observation zu erwischen.
Aber nein, er stiefelte in ordentlichem Tempo Richtung Baustellenareal, ich hinterher, dachte ich könnte noch ein schönes, unscharfes Papparazzi-Foto seitlich von hinten schießen, aber nix war's! Der Herr Tedegdief war so schnell und unauffällig um die Ecken verschwunden, dass ich mich gar sehr wunderte, ob er sich in Luft aufgelöst hatte.
Auf meinem weiteren Weg drehte ich mich dann alle 10 m unauffällig um, ob vielleicht jemand hinter mir lief und blieb irgendwann mal völlig daneben vor einem Schaufenster stehen, um durch die Spiegelung die Leute zu beobachten, die hinter mir vorbeiliefen. Das Schaufenster war dann übrigens die Glaswand eines gut besuchten türkischen Herrenfrisörs...
Eigentlich wollte ich ja noch das Treppenhaus knipsen, aber das hab' ich mich jetzt irgendwie nicht mehr getraut. Also nicht das vom Frisör, sondern das vom Oberservatorium.
Nichts leichter als das! Ich kann zwar keine Fotos mehr von damals reinstellen, als ich dort war, was man ja hier nachlesen kann. Aber ich bin dann einfach mal auf den Spuren gewandelt und hab mal bißchen fotografiert und die Bilder jetzt nachträglich reingestellt.
Als ich dann gerade vor besagtem Hause stand, wo sich besagtes Büro befindet, kam doch glatt Herr E. raus, zur besten Early-Lunch-Time und kurz nachdem ich den Hauseingang und die Firmenschilder abgeschossen hatte. Da ich weiß, dass man seinem zu observierenden Opfer nie in die Augen schauen darf, schielte ich geflissentlich wo anders hin, ging schnell nochmal ums Eck, um dort besagtes Auto zu entdecken - ist doch eher bräunlich als grünlich - und machte daraufhin eine schnelle Kehrtwende, um ggf. Herrn E. bei der Ausübung der Observation zu erwischen.
Aber nein, er stiefelte in ordentlichem Tempo Richtung Baustellenareal, ich hinterher, dachte ich könnte noch ein schönes, unscharfes Papparazzi-Foto seitlich von hinten schießen, aber nix war's! Der Herr Tedegdief war so schnell und unauffällig um die Ecken verschwunden, dass ich mich gar sehr wunderte, ob er sich in Luft aufgelöst hatte.
Auf meinem weiteren Weg drehte ich mich dann alle 10 m unauffällig um, ob vielleicht jemand hinter mir lief und blieb irgendwann mal völlig daneben vor einem Schaufenster stehen, um durch die Spiegelung die Leute zu beobachten, die hinter mir vorbeiliefen. Das Schaufenster war dann übrigens die Glaswand eines gut besuchten türkischen Herrenfrisörs...
Eigentlich wollte ich ja noch das Treppenhaus knipsen, aber das hab' ich mich jetzt irgendwie nicht mehr getraut. Also nicht das vom Frisör, sondern das vom Oberservatorium.
Mein schönstes Erlebnis in der Detektei E. in S.
Soeben bei kessel.tv gewesen und gelesen. Oh, das reimt sich, und was sich reimt ist gut. Meine Lektüre heute morgen war von gestern, irgendwie habe ich gestern verpasst, alle Aktualitäten zu lesen. Übrigens, was ich jetzt meine, findet man hier.
Da fragt ja der Autor Thorsten W-Punkt irgendwann mal im Text ganz unverhohlen, ob jemand schonmal bei der Detektei E. an der Paulinenbrücke war. Ich war.
Vor vielen, vielen Jahren hatte ich mal in einer Immobiliengeschichte das Gefühl, jemand wolle mich sozusagen über den Tisch ziehen. Da das aber nur so ein Gefühl und keine hieb- und stichfeste, beweisbare Sache war und ich auch nicht wusste, wie ich persönlich an Beweise kommen könnte, dachte ich: "OK, beauftragste ein Private Eye" - natürlich kein privates Ei, sondern das ist der englische Fachausdruck für einen Detektiv. Hab ich mal in jungen Jahren durch heftiges Lesen von Raymond Chandler Krimis gelernt. Philippe Marlowe war auch so ein Private Eye und verlangte immer 50 Bucks und Spesen.
Also telefonierte ich ein paar Detekteien ab und bei besagter Detektei E. machte ich dann auch einen Termin aus. Das Haus kennt man ja - zumindest von außen. Von innen war es damals auch nicht schöner, im Gegenteil, es kam so ein bißchen dem Philippe-Marlowe-Stil gleich. Ein klein wenig runtergekommenes Treppenhaus, alles ein bißchen schäbig und überhaupt nicht einladend.
Ich stiefelte also ins wasweißichwievielte Obergeschoss hoch und kam da in ein völlig unspektakuläres Büro mit damals schon ziemlich abgewohnten Möbeln. Der Herr E., der mir dann gegenüber saß, wirkte zudem auch noch völlig biederistisch unauffällig und man hätte ihn jederzeit für den netten Gerichtsvollzieher von nebenan halten können. Aber das ist ja das Geheimnis von Privatdetektiven: Sie sehen verdammt normal aus und total auffällig nichtssagend.
Ich schilderte ihm also meinen Fall, er meinte dann, da könne er schon was machen, das macht aber dann soundsoviel plus Spesen. Er müsste da ja schließlich mehrere Tage hintereinander vor Ort sein und observieren, Fotos schießen etc... Mit der Antwort, mir das nochmal überlegen zu wollen, ließ ich mir ein Visitenkärtchen geben, wenn ich mich noch recht erinnere, war es was einlaminiertes, am heimischen PC selbst gebasteltes. Selbstverständlich hat er den Auftrag nicht bekommen, weil es mir dann doch zu teuer war.
Übrigens kannte ich den Herrn E. schon vorher vom sehen und wusste/weiß auch, wo er privat wohnt. Eine frühere Schulfreundin wohnte nämlich auch da und bei der war ich früher ungefähr 5 mal am Tag - gefühlt natürlich, nicht real. Ich sprach den Herrn E. bei meinem Termin in seinem Büro darauf an, er leugnete komplett, dort zu wohnen, kannte angeblich noch nichtmal den Nachnamen seines damaligen Vermieters. Lustig ist jedenfalls, dass ich Herrn E. danach noch jahrelang morgens aus eben diesem Haus kommen sah und in seinen unauffälligen bräunlichgrünlich vor sich hinschimmernden mittelalten Mercedes steigen sah...
Hier geht's zum Nachtrag.
Da fragt ja der Autor Thorsten W-Punkt irgendwann mal im Text ganz unverhohlen, ob jemand schonmal bei der Detektei E. an der Paulinenbrücke war. Ich war.
Vor vielen, vielen Jahren hatte ich mal in einer Immobiliengeschichte das Gefühl, jemand wolle mich sozusagen über den Tisch ziehen. Da das aber nur so ein Gefühl und keine hieb- und stichfeste, beweisbare Sache war und ich auch nicht wusste, wie ich persönlich an Beweise kommen könnte, dachte ich: "OK, beauftragste ein Private Eye" - natürlich kein privates Ei, sondern das ist der englische Fachausdruck für einen Detektiv. Hab ich mal in jungen Jahren durch heftiges Lesen von Raymond Chandler Krimis gelernt. Philippe Marlowe war auch so ein Private Eye und verlangte immer 50 Bucks und Spesen.
Also telefonierte ich ein paar Detekteien ab und bei besagter Detektei E. machte ich dann auch einen Termin aus. Das Haus kennt man ja - zumindest von außen. Von innen war es damals auch nicht schöner, im Gegenteil, es kam so ein bißchen dem Philippe-Marlowe-Stil gleich. Ein klein wenig runtergekommenes Treppenhaus, alles ein bißchen schäbig und überhaupt nicht einladend.
Ich stiefelte also ins wasweißichwievielte Obergeschoss hoch und kam da in ein völlig unspektakuläres Büro mit damals schon ziemlich abgewohnten Möbeln. Der Herr E., der mir dann gegenüber saß, wirkte zudem auch noch völlig biederistisch unauffällig und man hätte ihn jederzeit für den netten Gerichtsvollzieher von nebenan halten können. Aber das ist ja das Geheimnis von Privatdetektiven: Sie sehen verdammt normal aus und total auffällig nichtssagend.
Ich schilderte ihm also meinen Fall, er meinte dann, da könne er schon was machen, das macht aber dann soundsoviel plus Spesen. Er müsste da ja schließlich mehrere Tage hintereinander vor Ort sein und observieren, Fotos schießen etc... Mit der Antwort, mir das nochmal überlegen zu wollen, ließ ich mir ein Visitenkärtchen geben, wenn ich mich noch recht erinnere, war es was einlaminiertes, am heimischen PC selbst gebasteltes. Selbstverständlich hat er den Auftrag nicht bekommen, weil es mir dann doch zu teuer war.
Übrigens kannte ich den Herrn E. schon vorher vom sehen und wusste/weiß auch, wo er privat wohnt. Eine frühere Schulfreundin wohnte nämlich auch da und bei der war ich früher ungefähr 5 mal am Tag - gefühlt natürlich, nicht real. Ich sprach den Herrn E. bei meinem Termin in seinem Büro darauf an, er leugnete komplett, dort zu wohnen, kannte angeblich noch nichtmal den Nachnamen seines damaligen Vermieters. Lustig ist jedenfalls, dass ich Herrn E. danach noch jahrelang morgens aus eben diesem Haus kommen sah und in seinen unauffälligen bräunlichgrünlich vor sich hinschimmernden mittelalten Mercedes steigen sah...
Hier geht's zum Nachtrag.
Dienstag, 19. April 2011
Eierschönfärberei
Neulich beim dm-Markt unseres Vertrauens sah Töchterlein Eierfarben in der Eierfarbenabteilung. Natürlich entdeckte sie genau die Packung, die ich letztes Jahr verwendet habe für die chicen Metallic-Eier mit Blattsilberauflage. Sie schaute mich so ein bißchen herausfordernd an und sagte dann in so einem Ton, der keine Widerrede duldet: "Ich will, dass der Osterhase dieses Jahr wieder solche Eierfarben nimmt!"...
Jetzt bin ich mir nicht ganz sicher, ob sie weiß, dass ich die Eier färbe, mich aber in dem Glauben lassen möchte, dass ich noch glaube, sie glaube an den Osterhasen oder ob sie tatsächlich noch die Story vom Ostermann & Weihnachtshasen abkauft.
Wie auch immer, dieses Jahr werden die Eier auf jeden Fall wieder anders eingefärbt. Wie wäre es mal mit weißen Eiern?
Jetzt bin ich mir nicht ganz sicher, ob sie weiß, dass ich die Eier färbe, mich aber in dem Glauben lassen möchte, dass ich noch glaube, sie glaube an den Osterhasen oder ob sie tatsächlich noch die Story vom Ostermann & Weihnachtshasen abkauft.
Wie auch immer, dieses Jahr werden die Eier auf jeden Fall wieder anders eingefärbt. Wie wäre es mal mit weißen Eiern?
Montag, 18. April 2011
Jetzt auch Doubletten im Internet!? Wer findet den Unterschied?
Gerade wollte ich mir noch ein bißchen Inspiratation holen und schauen, was sonst noch bei den anderen wichtigen Blogs in Stuttgart so abgeht. Hab also mal 2 neue BrowserTabs eröffnet und den einen mit brezel.me und den anderen mit kessel.tv gefüttert, dann kurz in Facebook geschaut, bis das Zeug geladen ist und dann gleich wieder auf die 2 BrowserTabs.
Habe glatt gedacht, meine Brezel pfeift aus dem Kessel. Da sah ich doch bei beiden Blogs zeitgleich das Gleiche. Nanu, was ist denn da los!? Schreiben die jetzt in Personalunion zusammen die gleichen Artikel? Oder hatte da mal wieder Reiner Zufall seine Hände im Spiel? Keine Ahnung, aber wer's nicht glaubt, guckt hier:
Jetzt überlege ich mir gerade, ob ich jetzt auch noch über den Kretschmann nach Art des Katalanen bloggen soll...
Ich denke, ich belasse es bei einem Link zum Video: Link.
Habe glatt gedacht, meine Brezel pfeift aus dem Kessel. Da sah ich doch bei beiden Blogs zeitgleich das Gleiche. Nanu, was ist denn da los!? Schreiben die jetzt in Personalunion zusammen die gleichen Artikel? Oder hatte da mal wieder Reiner Zufall seine Hände im Spiel? Keine Ahnung, aber wer's nicht glaubt, guckt hier:
Jetzt überlege ich mir gerade, ob ich jetzt auch noch über den Kretschmann nach Art des Katalanen bloggen soll...
Ich denke, ich belasse es bei einem Link zum Video: Link.
Togo-Preise zu gewinnen!
Wer die meisten Buchstabenverdoppler findet, darf die ungültigen Doubletten behalten! Gar nicht so einfach mit der deutsch-englisch-italienisch-afrikanischen Rechtschreibung. Aber Hauptsache, das Bild von der Latte ist hübsch geworden!
Die Landfrau oder Erlesenes vom Landfrauenmarkt
Wir waren also gestern im Garten der Landfrau und haben uns umgeschaut. Es gab köstliche Sorten von Pesto, die man sich gleichermaßen aufs Brot streichen oder unter die Pasta mischen kann, es gab selbstgemachtes Apfelmus nach Art der Landfrauen, man konnte sich den Frühling auf den Sonntagstoast holen mit selbstgekochter Erdbeermarmelade oder Tütchen von schön verzierten Keksen kaufen, gut geeignet zum verschenken, aber noch besser geeignet zum selber essen.
Es gab ländlich verzierte Hakenbretter, ganz im Stile von Shabby Chic und ideal als Kindergarderobe oder für Küchenhandtücher. Für den guten Schlaf und gegen Kleidermotten konnte man hübsche Lavendelkissen kaufen, für das kommende Osterfest gab es allerlei verzierte Eier um den Osterstrauß zu schmücken und zum Verschenken konnte man leckere Unschuldslämmer kaufen.
Der Landfrauenmarkt fand in einem idyllisch gelegenen Hausgarten statt, es gab diverse Kuchen, Kaffee, Rosenlimonade und jede Menge Versucherle der angebotenen Köstlichkeiten, so dass der Markt nicht nur zum Einkaufen sondern einfach auch zum Verweilen und zum Gedankenaustausch einlud, oder einfach nur, um den schönen Palmsonntag bei bestem Wetter unter freiem Himmel zu genießen.
Übrigens, die Landfrau hat schon einen Blog, der hoffentlich bald mehr Bilder zeigt. Und ganz social bei Facebook findet man sie auch. Der nächste Landfrauenmarkt kommt bestimmt, wer dabei sein möchte, sollte sich mal um eine Freundschaft mit der Landfrau bemühen.
Montag, 11. April 2011
Ostern ist ja auch bald wieder...
Das kleine Osterhäschen sollte ruhig auch ein bißchen wild aussehen dürfen, also vielleicht eher so wie ein Monsterosterhasi oder ein Woodoohasi oder so ähnlich. Stecknadeln waren auch drin, als ich dieses Teil gebastelt habe, insofern passt vielleicht der Ausdruck Woodoohasi noch am besten.
Eigentlich hätte ich ihn ja gerne meiner Tochter zu Ostern geschenkt. Aber leider überwog meine Neugier und ich wollte heute schon wissen, wie sie ihn findet. Also ließ ich diesen einäugigen Banditenhasen mal vorsichtig hinter der Schranktür zwischen seinen Löffeln hervorlugen. Nachdem sich Töchterlein erst ein wenig wunderte, stieß sie schließlich ein Freudengeschrei aus und juchzte ganze 10 Minuten am Stück über diesen Ugly Rabbit. So lange hat sie noch nie rumgejuchzt, wenn sie ein normales Spielzeug geschenkt bekommen hat. Naja, dieser monströse Bunny riecht auch noch ganz besonders. In seinem Inneren haben sich nämlich außer der Füllwatte auch noch getrocknete Lavendelblüten versteckt und somit ist dieses Bunny-Häschen der ideale Bettgenosse. Und vertreibt garantiert auch sämtliche Nachtmonster!
Ach und eine Freundin hat Osterhasi auch gleich gefunden: Krake Esmeralda hat das Häschen gleich in 2 ihrer Tentakeln geschlungen und geherzt.
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