Donnerstag, 26. Mai 2011

Nachtrag zum Post "Tödlicher Dünnpfiff"

Heute hat sich die Sachlage noch einmal grundlegend geändert. Nicht mehr das Gemüse aus Norddeutschland ist betroffen, sondern jetzt sind ganz speziell die spanischen Gurken schuld an den Durchfallerkrankungen.

Da wäre ja meine gestern propagierte Strategie ziemlich verkehrt gewesen. Ich wollte schon tonnenweise spanisches Gemüse und hier vor allem Salatgurken kaufen. Aber glücklicherweise kam ich gestern nicht mehr dazu, weil beim Discounter meines Vertrauens in erster Linie nur verschimmelte Salatgurken rumlagen - Erzeugerland Spanien - und ich schimmelige Gurken noch viel schlimmer finde als möglicherweise verseuchte.

Seit heute sind wir zum Glück alle darüber aufgeklärt, dass wir keine spanischen Gurken mehr essen dürfen, der Discounter hat sie auch artig aus dem Sortiment genommen - hätte er gestern auch schon machen können, weil wie gesagt, schimmelige Gurken sind auch nicht so der Renner. Dafür machte ich heute in der Kassenschlange eine bemerkenswerte Entdeckung. Die Leute kauften fast kein frisches Zeug. Nur Dosentomaten, Glasgurken, Pökelfleisch in Weißblech oder eingeschweißter H-Milch-Käse. Die Medien haben offensichtlich ihre Leser/Zuschauer erreicht und diese befolgen artig und ängstlich die empfohlenen Richtlinien. Ich ja auch. Wer will diese Infektion auch schon haben!?

Kür zur Brezel des Jahres

Gestern morgen habe ich mir für das kleine Frühstück zwischendurch zwei Brezeln gönnen wollen. Also ging ich zu einem der Bäcker meines Vertrauens und orderte "zwei helle Brezeln". Ich nehme nämlich immer lieber die hellen Brezeln, weil die unten nicht so dunkel und verbrannt sind und deswegen dann auch nicht so penetrant beißend nach Lauge schmecken.



Die Bäckereifachangestellte kruschtelte eine Weile in den Hinterräumen des Ladens und zeigte mir dann zwei Exemplare, die sie gerade noch auftreiben konnte. Waren wohl die letzten für die kommende halbe Stunde, zumindest die Kundin nach mir hat keine Brezeln mehr bekommen.

Dafür sahen die beiden Brezeln aber auch exorbitant außergewöhnlich aus. Entweder war da der jüngste Lehrling dran oder der Bäcker hatte vor lauter Brezelteigschwingen schon einen leichten Drehwurm. Die Bäckereifachverkäuferin hatte fast schon Hemmungen, mir diese Dinger einzupacken und fragte mit so einem leicht schuldbewußten Blick, ob's denn auch die sein dürften. In meiner Verzweiflung - ich hatte Kohldampf wie sonst noch was - stimmte ich zu und dachte noch, dann könnte sie wenigstens 20 % Nachlass geben. Aber nein, das gab es natürlich nicht.

Wie ich aus vertraulicher Quelle weiß, gibt es sogar nicht mal 20 Cent Kredit, wenn's mal morgens beim Stammkunden nicht für Töchterleins Schulvesper reicht...

Übrigens haben diese Brezeln sehr laugig geschmeckt, so dass ich zukünftig doch lieber zum anderen Bäcker meines Vertrauens gehe und dort die Brezeln hole.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Tödlicher Dünnpfiff

Jetzt ist es also auch schon hier so weit. Man muss nicht mehr extra nach Südamerika oder Afrika reisen, um sich irgendwelche durchschlagende Bakterienverseuchungen einzufangen, nein, mittlerweile genügt es schon, hier das Falsche zu verspeisen.

Ein paar hundert Erkrankte, 2-3 Todesfälle innerhalb der letzten Tage reichen aus, um einen ganzen Staat in Panik zu versetzen - zumindest wenn man diversen Mainstream-Medien glauben möchte. Seit heute warnen irgendwelche Experten vor dem Verzehr von Gurken, Tomaten und Blattsalat, weil wohl die überwiegende Mehrheit der Erkrankten davon gegessen hat - zumindest im Hamburger Einzugsbereich, wo die Befragungen zu den Ernährungsgewohnheiten von Gesunden und Erkrankten durchgeführt wurden. Und möglicherweise stammte das kontaminierte Gemüse aus Norddeutschland. Ich frage mich nur, was die Erkrankten aus Hessen und Baden-Württemberg mit norddeutschen regionalen Gemüseerzeugnissen am Hut haben...

Also werde ich ab sofort im Discounter meines Vertrauens den garantiert vollgegifteten Gemüseimport aus südlichen Gefilden kaufen - auch wenn man sich hier mittlerweile nicht mehr auf die Wirksamkeit der Giftspritzungen verlassen kann. Neulich kaufte ich extra einen spanischen Eissalat beim Discounter statt auf dem heimischen Markt vom noch heimischeren Erzeuger. Ich hoffte auf Läusefreiheit. Pustekuchen! Die ersten paar Blätter außen rum, direkt nach der Frischhaltefolienverpackung, waren lausfrei. Darunter gab es kein einziges Blatt mehr, das nicht mindestens 2-3 Läuse beherbergt hatte. Kein Verlass mehr auf südeuropäische Nicht-BIO-Bauern!

Mittwoch, 18. Mai 2011

Neues aus der Rubrik "Klatsch und Tratsch"

Was derzeit in den Medien rauf und runter diskutiert wird, lässt sich in ein paar Fällen wohl auf einen Nenner bringen: Hormonüberschuss bei Männern "im besten Alter". Männer sind ja immer dann im besten Alter, wenn sie so richtig gereift, gegerbt und schon Tendenzen zu Fettansatz, Faltenwurf und Hängepartien haben. Aber genau dann blühen sie wohl nochmal so richtig auf.

Oder wie könnte man sich die derzeit aktuellen Fälle aus dem Promi-Leben erklären?! Als da wären:


  1. Die derzeitige Verhandlung des Falles vom Wetterfrosch Kachelmann, ob er nun oder ob er doch nicht eine seiner Lebensabschnittsgefährtinnen vergewaltigt hat. Als Nebenprodukt kam in dieser seit Februar 2010 währenden Angelegenheit raus, dass Kachelmann einen hohen Verschleiß an Lebensabschnittsgefährtinnen in diversen Parallelwelten haben muss... das ist zwar letztlich sein Bier, aber nicht unbedingt die feine Art mit seinen Liebhaberinnen umzugehen.
  2. Arnold Schwarzenegger, der "Sperminator" wie ich heute irgendwo als Überschrift entdeckte und Maria Shriver, die Kennedy-Nichte, die zusammen als mustergültiges Vorzeigepaar in der Öffentlichkeit auftraten und jetzt, nachdem der ehemalige Terminator seinen kalifornischen Gouverneursjob an den Nagel hängen musste/durfte, kommen die dunklen Seiten zum Vorschein. Arnie hat sich genommen, was sowieso im Hause war und dabei entstand dann wohl ein weiterer Nachkomme, mittlerweile schon ca. 10 Jahre alt und die Mutter das ehemalige Hausmädchen der Schwarzeneggers. Hauptsache nach außen immer sauber dargestellt als vorbildliche Familie - und auf einmal dreht sich das Blatt komplett um.
  3. IWF-(Ex)-Chef Strauss-Kahn soll sich in New York an einem afrikanischen Zimmermädchen vergangen haben, soeben mal kurz auf die Schnelle ein paar Minuten vor dem Abflug. Da hatte der Bub wohl einen akuten Schub, wenn es denn so war. Seine Anwälte halten das nämlich für ein Komplott, wie das oft der Fall ist, wenn sich prominente und wohlhabende Männer ein "Kavaliersdelikt" leisten. Wenn das Zimmermädchen Pech hat, dann war sie möglicherweise auch noch selber schuld und muss vielleicht mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen. Sie soll angeblich HIV-positiv sein, wie ich gerade in der online-Ausgabe der Welt gelesen habe.
Und jetzt frage ich mich: Wem soll der unprominente Normalbürger eigentlich noch sein Vertrauen schenken? Das waren ja jetzt nur mal drei aktuelle Fälle aus der Schublade "Männer, die ihre Hormonschübe nicht im Griff haben". Aber dann hätten wir ja noch die ganzen Politiker, die statt Liebesaffären nur noch Spendenaffären hinbekommen, die zwar nicht fremdgehen, ihre Dissertationen aber fremdschreiben lassen oder abkupfern, nur um einen Doktor führen zu dürfen oder die einfach munter und lustig vor sich hinfilzen, flechten und mauscheln, das einem vor Staunen der Unterkiefer runterklappt...

Übrigens, das Satire-Magazin Titanic hat schon einen Nachfolger für den IWF-Chef Strauss-Kahn gefunden!

Montag, 16. Mai 2011

"Goldener Windbeutel" 2011 - Abstimmung für Verbraucher per Internet

Welches Food-Produkt wird mit der dreistesten Werbelüge feilgeboten? Darüber dürfen ab sofort Verbraucher auf der Seite www.abgespeist.de abstimmen. Zur Auswahl stehen folgende Produkte:


  1. Nimm2 von Storck - hat man bei denen nicht immer das Gefühl, Vitamine zu naschen?
  2. Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen von Kühne - wirkt wie individuell eingelegte saure Gurken von Oma, ist aber Industrieware mit allerlei Zusätzen.
  3. Ferdi Fuchs Mini-Würstchen - kenne ich zwar nicht, aber die sollen für Kinder zuviel Salz in ihrer Rezeptur haben.
  4. Activia von Danone - reguliert angeblich die Verdauung, oder auch nicht. Mir persönlich schmeckt dieses Produkt nicht, deswegen kann ich auch hier nichts dazu sagen.
  5. Milch-Schnitte von Ferrero - habe ich definitiv noch nie für gesund oder für eine leichte Zwischenmahlzeit gehalten, aber trotzdem schon öfter gegessen. Sozusagen als Tortenersatz zum Kaffee.
Die Abstimmung ist bis zum 16. Juni 2011 möglich, dann weiß man welches Produkt nach Meinung der Verbraucher die unrühmliche Trophäe "Goldener Windbeutel" im Jahr 2011 erhält. Abgespeist.de ist übrigens eine Kampagne von foodwatch.

Übrigens, es gibt eine ganze Reihe Bücher zum Thema bei Amazon.de, die von (Industrie)Nahrung, Etikettenschwindel und Verbraucherschutz handeln. Eine Vorauswahl findet man unter o.g. Link.


Freitag, 13. Mai 2011

Blogger.com funktioniert ENDLICH wieder!

Gestern nachmittag hatte ich 2-3 Ideen für neue Posts, die ich auf meine diversen Blogs verteilen wollte und war schon eifrig am recherchieren.

Es schien noch alles in Ordnung zu sein, auf einmal jedoch kam ich nicht mehr in mein Dashboard. Stattdessen war eine Fehlermeldung zu lesen mit dem Hinweis, ich solle es doch in ein paar Minuten nochmal probieren. Gelesen, getan! Aber es nützte nichts. Die Fehlermeldung blieb.

Sämtliche Versuche, mich bei blogger.com einzuloggen, schlugen leider fehl. Ich konnte nichts bloggen, aber wohl meinen eigenen Blog lesen.

Über eine Recherche kam ich dann zu einem Diskussions-Thread, wo sich noch andere Blogger darüber beschwerten, dass sie nicht ins Backoffice kamen, vom Anbieter selber war relativ wenig zu lesen, außer dass sie hofften, den Fehler bald behoben zu haben.

Gefühlte 3 Tage (objektiv knapp 21 Stunden) ohne Zugriff zum Blog zu haben grenzt fast schon an Folter. Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, wer da jetzt alles seine Finger im Spiel hat, ob irgendwelche fremden Wesen aus dem All sämtliche BlogAccounts geknackt haben oder was da wohl los ist.

Aber jetzt endlich funktioniert es wieder. Es ist wohl ein Fehler beim Aufspielen einer neuen Version passiert und Blogger.com musste zu einer vorher funktionierenden Version zurückfahren. Deswegen verschwanden bei manchen Leuten auch ein paar der letzten Posts, aber nicht für immer, sondern nur vorübergehend in der Quarantäne. Und auch sonst müssen lustige Dinge passiert sein, wie dass manche Accounts vertauscht wurden - bei gaaaanz wenigen Bloggern, prozentual betrachtet - oder erfreuliche Errorseiten auftauchten.

Wie auch immer, jetzt geht es ja wieder - und das hoffentlich für lange Zeit ohne großartige Unterbrechungen. Hier steht, was die Anbieter selbst zu diesem Ereignis zu berichten hatten: Blogger Buzz: Blogger is back

Montag, 9. Mai 2011

Neue Straßenrallye in Stuttgart

Seit geraumer Zeit fällt mir auf, dass hier in Stuttgart eine Straßenrallye stattfinden muss. Ich habe zwar noch keinen aktiven Teilnehmer gesehen, kann aber aufgrund der Hinweise, die sich allein in der Innenstadt täglich verdichten davon ausgehen, dass es viele Teilnehmer geben muss und dass es insgesamt ein abenteuerliches Spiel mit attraktiven Hauptpreisen sein muss.

Aufgrund der Hinweise, die ich so wahrnehme, gehe ich davon aus, dass die Spielregeln folgendermaßen sind:

1. Teilnehmen kann jeder, der eine gültige Fahrerlaubnis besitzt oder auch nicht.

2. Ziel ist es, innerhalb eines bestimmten Zeitraumes möglichst viele Pfosten umzunieten, allerdings nicht so, dass sie gänzlich aus der Verankerung gerissen werden, sondern in eine flotte Schräglage kommen. Das verleiht dem Stadtbild ein dynamisch fortschrittliches Image.



3. Teilnehmen darf jeder, der ein Kfz zur Verfügung hat. Nur mit diesem dürfen die Pfosten in Schräglage gebracht werden. Fußgänger sind nicht zugelassen, aber es dürfen Pfosten in der Fußgängerzone anvisiert werden.



4. Erfolgreiche Rallye-Teilnehmer melden ihre getroffenen Pfosten den Spielleitern, die man an der grünen oder blauen Uniform erkennen kann. Große Pfosten bringen übrigens die doppelte Punktzahl und man kann sich direkt vom Spielleiter einen Sofortgewinn aushändigen lassen: ein Gutschein für einen zweiwöchigen Urlaub auf einer Verkehrsinsel.



5. Die Spielleiter nehmen die Daten der Teilnehmer auf und verleihen ihnen eine Kennziffer, um später gegebenenfalls den Gewinn zustellen zu können.


6. Außerdem werden die getroffenen Pfosten von den Spielleitern mit hübschen weiß-rot-gestreiften Bändern versehen, damit die anderen Rallye-Teilnehmer wissen, dass mit diesen Pfosten keine Punkte mehr zu holen sind.



7. Ist ein Pfosten einmal getroffen, darf er nicht erneut angefahren werden und in die Bewertung einfließen. Versuche, sich so Punkte zu erschleichen, haben die Disqualifizierung des Pfostens zur Folge, was man an den roten aufgesprühten Farbschlangen sehen kann.


8. Nicht erlaubt ist es, Betonpoller anzufahren. Die Teilnehmer, die sich auf Betonpoller einlassen, werden sofort disqualifiziert.



9. Außerdem ist auch nicht erlaubt, Pfosten einfach aus der Verankerung zu nehmen und auf den Boden zu legen. Auch das wird als versuchter Betrug gewertet und führt zur sofortigen Disqualifizierung sowohl vom Pfosten als auch vom Rallyeteilnehmer.



10. Wer nach Ablauf der Spielzeit die meisten Punkte gesammelt hat, bekommt zum einen die Ehrenauszeichnung "Vollpfosten des Jahres" und außerdem eine Rolle mit 100 m Flatterband ausgehändigt.



Diese Aufnahmen habe ich übrigens im Zeitraum vom 26. April bis zum 6. Mai 2011 gemacht. Hochgerechnet dürften da im Laufe eines Monats noch viel mehr Pfosten erfolgreich umgenietet worden sein; genauere Statistiken liegen mir hier aber nicht vor. Vielleicht kann sich ja mal ein Rallyeteilnehmer zu Wort melden und im Kommentar mitteilen, wieviele Pfosten ein durchschnittlicher Spieler im Monat schafft!

 

Sonntag, 8. Mai 2011

Kleine Schweinereien fürs kalte Büffet

Jetzt war ich gerade rumlesen bei anderen Bloggern. Dabei bin ich beim Monsterdoc hängen geblieben und da wiederum ganz speziell bei diesem Artikel über Cocktails in der Arztpraxis. Gute Idee finde ich, zumal die Wartezeiten da durchaus so lange sein können, dass so ein bis zwei Cocktails absolut drin wären.

Jetzt hat sich der Monsterdoc erstmal richtige Gedanken gemacht, was man denn alles für Cocktails servieren könnte. Da habe ich mich ja schon fast schlapp gelacht über die diversen Vorschläge. Ganz besonders reizend finde ich natürlich Cocktails mit Namen wie Emergencis Laktothunder oder Diarrhoeica on the Beach. 


In den Kommentaren zum Artikel fand ich noch weitere Anregungen für Drinks aber auch die Idee, dass man zu diesen Drinks eigentlich noch Häppchen reichen sollte. Jetzt habe ich mal ein wenig braingestormt und dabei sind mir folgende Rezepte für FingerFood eingefallen:


  • Leipziger Allerlei nach Art des Pschyrembel,
    serviert in der Nierentasse
  • Leberzirrhosenkohlspießchen in Sesamhülle
  • Rippchen to go nach Art des M. Bechterew
  • Tatar von Gallensteinbutt auf Platternspinat
    und für die süßen Naschkatzen gibt es dann noch

  • leckere Furunkulinchen in Vanillesauce


Ok, die Rezepte selber fehlen noch, aber die Namen sind schon mal da. Das Rezept dürfte kein Problem sein, kann ja jeder Arzt ausstellen...

Volkszählung 2011 - ab morgen

Morgen ist es soweit, der Zensus 2011 soll durchgeführt werden. Ich dachte seither immer, durch die Erfassung bei verschiedenen Institutionen und Behörden seien sämtliche Daten von sämtlichen Einwohnern unseres Staates hinreichend erfasst, gespeichert, verarbeitet und durchgewurstet.

Aber scheint so, als müsse man das ganze nochmal verifizieren und mit aktuell und persönlich abgefragten Daten abgleichen - wenn auch nur stellvertretend ein Drittel der Bevölkerung ausgefragt werden soll. Ausgefragt über Familienstand, religiöse Vereinszugehörigkeit, Nebenjobs und andere Dinge, die nicht unbedingt etwas mit der Erhebung der BevölkerungsANZAHL etwas zu tun haben.

Übrigens muss man die ausgesandten Interviewer nicht in die Wohnung lassen! Noch mehr Infos gibt es hier:

http://zensus11.de - eine kritische Seite mit vielen Antworten auf viele Fragen

http://www.zensus2011.de - die Seite der Veranstalter

http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/450/1/lang,de/ - eine kritische Betrachtung

Was ich so heraus gelesen habe, ist, dass man weder den Volkszähler in die Wohnung lassen noch den Fragebogen an Ort und Stelle ausfüllen muss. Diesen kann man sich auch aushändigen lassen und in aller Ruhe alleine nur die Fragen beantworten, die beantwortet werden müssen. Welche das sind, kann man unter den oben aufgeführten Links nachlesen.

Es ist merkwürdig, wie heimlich, still und leise dieses Ereignis jetzt herangeschlichen kam. Kein großes Medientrara, keine große Empörung beim Volk. Scheibchen um Scheibchen holt man sich mehr und mehr vom Volk und zieht die Schlinge kontinuierlich zentimeterweise enger...

Auch bei mir neigt sich der Muttertag dem Ende zu...

Seit gestern abend war meine Tochter schon ganz nervös wegen dem Muttertag. Sie hatte gestern extra noch etwas durch ihre Oma organisieren lassen und offensichtlich hatte das auch geklappt.


Sie drohte mir also gestern schon an, sie holt dann ganz früh morgens das Muttertagsgeschenk bei ihrer Oma ab. Ich bat sie, mich doch wenigstens am Sonntag ein bisschen ausschlafen zu lassen, was dann heute auch so einigermaßen funktionierte. Sie stand wenigstens nicht um sechs Uhr morgens auf der Matte und wollte von mir unterhalten werden, wie das sonst an Sonn- und Feiertagen gerne der Fall ist.

Trotzdem noch früh genug stiefelte sie dann nach unten zur Oma und holte das Muttertagsgeschenk, was ich natürlich sofort auspacken sollte. Da ich schon von außen erkannte, dass die Auspackerei mit meiner morgendlichen Grobmotorik vermutlich in einem Desaster enden würde, entschied ich mich dafür, noch eine Weile warm zu werden, bevor ich mich an das empfindliche Teilchen heranwagen würde.


Als ich dann endlich die Verpackung entfernte, war ich doch sehr überrascht, was für hübsche Törtchen die Breuninger Confiserie herstellt. Und mir war auch sofort klar, warum meine Tochter genau dieses Törtchen für mich ausgesucht hatte. Einzig und allein wegen dem dekorativen Wildkatzenherz aus weißer Schokolade!

Wir haben das Törtchen dann fifty-fifty aufgeteilt und genüsslich zum Sonntagsfrühstück verspeist.

Neuer Modetrend im Sommer 2011 - Ganzkörperkondom

Während meines Besuches des 18. Internationalen Trickfilm-Festivals 2011 Stuttgart - ich berichtete bereits davon - entdeckte ich auch diese beiden auffällig gekleideten Gestalten.



Im perfekt sitzenden Ganzkörperkondom aus vermutlich 95 % Polyamid und 5 % Elasthan kann man sich ganz individuell stylen und je nach Outfit und Hintergrund mal mehr oder weniger zur Geltung kommen. Diese Overalls eignen sich perfekt um sich sowohl in die Umgebung einzufügen als auch um sich genau von dieser abzuheben.

Je nach dem wie dieses Kleidungsstück kombiniert wird, kann man es mal lässig und leger mit Shorts und Shirt oder sophisticated und eleganz mit Tupfenkleid ausführen. Damit ist man auf jeden Fall in jeder Situation passend gekleidet und ein zeitaufwendiges Make-up oder Hairstyling erspart man sich außerdem auch noch.

Übrigens, Ganzkörperkondome bzw. Morphsuits gibt es hier zu kaufen. Sehr originell, vor allem auch die gemusterten Teile wie Mumie oder Leopard. Auch für die Kinder gibt es schon solche Teile! Richtig witzig!

125 Jahre Automobil - Automobilsommer 2011 in Stuttgart


Gestern und heute lud die Veranstaltung "125 Jahre Automobil" im Rahmen des Automobilsommers 2011 in Stuttgart wieder zahlreiche Besucher in die Innenstadt ein.


Der Kern der Veranstaltung befand sich zusammen mit dem Internationalen Trickfilm-Festival 2011 Stuttgart auf dem Schlossplatz, wo insbesondere im Ehrenhof des Neuen Schlosses eine ganze Parade von Oldtimern zur  Wahl zum Super-Auto aufgestellt waren. Wie diese ausgegangen ist, lässt sich auf der Seite von Motor Klassik nachlesen.


Außer chicen Oltimern gab es auch jede Menge aktuelle Pkw zu bestaunen. Hersteller wie zum Beispiel Mercedes, Porsche, Audi oder Seat waren vertreten, um ihre neuesten Modelle einem interessierten Publikum zu präsentieren. Ich habe mich trotzdem noch nicht entschließen können, welches Auto ich mir im kommenden Jahr zulegen werde. Zu groß war die Auswahl! Vielleicht werde ich mich per Auslosung entscheiden...

Kostenlos - gratis - umsonst - Gratis-Comic-Tag 2011

Wäre ich von meiner Tochter nicht auf das 18. Internationale Trickfilm-Festival 2011 Stuttgart genötigt worden, dann hätte ich es wohl nie erfahren. Da ich es aber erfahren durfte, möchte ich es Euch auch nicht vorenthalten:


Kommenden Samstag, am 14. Mai 2011, ist der Gratis-Comic-Tag 2011. Da gibt es Comics für umme, für lau oder gratis, um es etwas gepflegter auszudrücken. Und das den ganzen Tag lang, also während der Ladenöffnungszeiten der teilnehmenden Händler.

Welches Angebot bereitgestellt wird und wo der nächste teilnehmende Händler in der Nähe ist, das kann man auf der Homepage dieser Aktion erfahren: http://www.gratiscomictag.de/.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Deftig und lecker soll es angeblich schmecken

Heute kam ich beim halben Revierrundgang an der Filiale des Bäckers meines Vertrauens vorbei. Was ich da las, ließ mein Vertrauen doch ziemlich wanken.


Deftig und lecker soll es angeblich schmecken! Dass es deftig ist, daran lässt mich die Produktbezeichnung nicht zweifeln. Aber lecker!? Das kann ich mir mit den Assoziationen, die ich hier unweigerlich habe, nicht vorstellen! Kein Wunder lassen Automobilhersteller ihre Produktnamen erstmal hundertfach durchleuchten, um wirklich ganz sicher zu gehen, dass der Name auch keine seltsamen Gedanken bei den Kunden hervor ruft.

Es kostet zwar nur 1,75 €, was die hier anbieten. Aber so wie ich mir das unter dieser Bezeichnung vorstelle, würde ich es noch nicht einmal geschenkt nehmen. Vielleicht hat der Kreativ-Bäcker, der sowieso immer durch abenteuerliche Wortschöpfungen herausragt, seine Inspiration zu diesem Angebot vergangenen Oktober bekommen, als er nach dem Genuss von reichlich Zwiebelkuchen und Neuem Wein das Bauchgrimmen und die Folgen ausleben durfte...


Dienstag, 3. Mai 2011

Unsere Stadt macht sich hübsch

Jahrelang passierte gar nichts. Und jetzt auf einmal wird an allen Ecken und Enden aufgerissen, abgerissen, platt gemacht und zu zementiert was das Zeug hält. Es ist ja zur Zeit hier nicht möglich, die Stadt zu durchqueren ohne nicht mindestens an 3-4 Baustellen vorbeizukommen und von einem Baulärm zum nächsten zu wandern.


Das schöne an der Sache ist ja, man hört Busse und andere Fahrzeuge oftmals fast nicht anrauschen, wenn man gerade mal wieder in der Nähe einer Baustelle ist und hat dann allen Grund zum staunen, wenn man sich mal kurz umdreht und dann dem Fahrer eines Busses oder eines Baufahrzeuges ins Gesicht sieht - und zwar so nah, dass man dessen Nasenhärchen zählen könnte. Wäre ich jetzt Verschwörungstheoretiker, dann würde ich sagen, dass das alles so geplant ist um für die kommenden Jahre die Rentenkassen zu entlasten.


Reisegruppen aus Hongkong, Texas, der Schweiz oder dem Erzgebirge bringen derzeit die schönsten Erinnerungsbilder von Stuttgart nachhause. Wie oft hat man schon die Gelegenheit, sich direkt vor einer schweren Baumaschine ablichten zu lassen oder am Abgrund einer tiefen Baugrube stehend!? Nur Berlin hatte in den Jahren nach der Maueröffnung noch ungefähr zwei Baustellen mehr als Stuttgart.

Im Hintergrund der legendäre Wilhelmsbau

Und für all die Hobbyfotografen, die so in der Stadt rumschleichen, sind Steine fressende Dinosaurier und große Jungs, die mit Baggern spielen natürlich absolut gefundene Motive!

Drogen-Tänzerin köpft Frau

Außerdem:

Atomluder belügt Anwalt


Florida-Knacki foltert Auto


Käse-Pipi vergiftet Killer

Das sind vielleicht mal Schlagzeilen! Jetzt weiß ich endlich auch, wie die Profis ihre Besucher- und Lesermagneten herstellen. Ich wurde vorhin in einem der größten sozialen Netzwerke von einem Netzwerkfreund auf diese Supermaschine aufmerksam gemacht und entdeckte bei der Gelegenheit auch noch einen recht interessanten Blog.

Hier geht's zum Werkzeug für die Schlagzeilenherstellung: SCHLAGZEIL-O-MAT

und hier geht's direkt zum BILDblog, wo der SCHLAGZEIL-O-MAT integriert ist, ein Watchblog für deutsche Medien.

Montag, 2. Mai 2011

Neues aus dem Kinderzimmer

Gestern, am Tag der Hausarbeit, habe ich im Kinderzimmer eine amüsante Entdeckung gemacht: den wohl mondänsten schwarzen Panter der Welt. Leider habe ich ihn nur so kurz zwischen aufräumen und staubsaugen geknipst, ohne ihn vorher artgerecht in Szene zu setzen. Jedenfalls war ich über den Kopfputz mit Netzschleier und Leoparden-Puff (Puff im Sinne von rundes, gepolstertes Etwas) sehr amüsiert.


Außerdem hat mich noch amüsiert und ganz besonders erstaunt: Während das Kind erst seit ca. 8 Monaten in die Schule geht und lesen lernt, entdeckt es im Gegensatz zu der schon seit Jahren gerne und viel lesenden Mutter die heimtückisch versteckten Rechtschreibfehler. Gleich zwei auf einem Flyerle und auch noch beide auf der gleichen Seite. Ich hab's zwar auch durchgelesen, aber die Fehler geflissentlich übersehen. Die Gegenprobe mit einem anderen lesenden Erwachsenen verlief genauso: Fehler übersehen.


Deswegen gebe ich's direkt an meine Leser weiter. Wo stecken die beiden Fehler bzw. was ist falsch? Die Antworten bitte ins Kommentarfeld. Zu gewinnen gibt es wie immer nur Ruhm und Ehre!

Rallye Allgäu-Orient - Dora Asemwald Racing


Wie mittlerweile sicherlich jeder mitbekommen haben dürfte, ist die Rallye Allgäu-Orient in vollem Gange. Seit gestern findet auch die Live-vor-Ort-Berichterstattung auf der Webseite http://www.dora-asemwald-racing.de/ statt, wo man genau und nur wenige Stunden zeitversetzt mitverfolgen kann, wo sich das Team Dora befindet.

Spannend und detailreich geschildert erfährt man von den Widrigkeiten während der Tour und wie diese vom Team Dora erfolgreich gemeistert werden, unter anderem wozu ein Eiskratzer bei sommerlichen Temperaturen gut ist und wie man in serbischen Hostels die Mädels mit aufs Zimmer bekommt.

Was das Rind auf dem Bild mit der Rallye zu tun hat? Naja, sie sind ja im Allgäu gestartet und da gibt es ja Rinder in Hülle und Fülle... 

Hier findet man übrigens die Berichterstattung in bewegten Bildern: 





Sonntag, 1. Mai 2011

3 Videos - 2 Autos - 1 Geschichte

Seit einiger Zeit kursiert auf Youtube und in sozialen Netzwerken der VideoClip von VW, wo sich ein kleiner Junge als Darth Vader verkleidet und versucht, die Dinge und Menschen um sich herum zu verzaubern.


Heute habe ich noch einen Zusammenschnitt entdeckt, der wohl aus den Szenen besteht, die für die endgültige Fassung des Videos nicht verwendet wurden.


Und außerdem wurde ich heute noch auf diese amüsante Variante aufmerksam, gleiche Geschichte, überraschendes Ende...



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