Freitag, 26. August 2011

Zu Besuch auf der Feuerwache 1 in Stuttgart - Kinderprogramm in den Sommerferien

Sobald man ein Schulkind hat, hat man ja auch automatisch die Verpflichtung, dieses Schulkind vor allem in den gefühlt 12 Wochen dauernden Sommerferien stets gut zu unterhalten, damit die Stimmung zuhause nicht unerträglich wird. Also werden Blättchen, Zeitungen, Prospektangebote und das Internet durchforstet, um irgend etwas Brauchbares zu finden, das einerseits Entertainment bietet, andererseits aber vielleicht auch noch ein bißchen nützlich ist und einen kleinen Beitrag zur Allgemeinbildung leistet.



Also kam mir das Angebot, die Feuerwache 1 zu besichtigen, gerade richtig. Noch eine Freundin meiner Tochter davon überzeugt, dass es sicherlich interessant wird und dann sind wir da heute vormittag hingetigert. Die Stuttgarter Feuerwache 1 liegt übrigens mitten in der Altstadt und genau gegenüber der Jakobschule. Die werden also niemals anstimmen können "Hurra, hurra, die Schule brennt!", weil die Löschangriffe vermutlich dann noch vor Feuerausbruch erfolgen und ein größerer Brand in der Nähe der Feuerwache eigentlich so gut wie unmöglich sein dürfte.


Sehr beeindruckend fand ich gleich als erstes diesen fein säuberlich zusammen gefalteten Wasserschlauch, der mich sehr stark an Großmutters Wäscheschrank mit der Leinenbettwäsche aus ihrer Aussteuer erinnerte. Naja, ist klar, dass der Schlauch so ordentlich da drin liegen muss. Wenn er einfach nur reingestopft würde, dann müssten die ja beim Einsatz erstmal anfangen, das Teil zu entwirren und bis dahin wäre die Bude dann abgebrannt.


Für die Kinder war es dann auch recht abenteuerlich, mal in einem echten Löschfahrzeug Platz zu nehmen und sich einen echten Feuerwehrhelm aufzusetzen. Mein Fettnäpfchen war dann gleich, als ich zu dem Firewire-Lieutenant sagte, das dass doch sicherlich ein alter Helm aus den 50er oder 60er Jahren sei. Der kam mir eben einfach so alt vor, wahrscheinlich wegen dieser Patina. Ich wurde dann aber darüber aufgeklärt, dass der Helm modern sei und diese Patina vom Ruß käme. Klar. Hätte ich mir ja auch denken können. Aber ganz unter uns: für mich sah er sogar nach 30er Jahre aus, aber ich wollte nicht gleich so mit der Tür ins Haus fallen.


Der gepflegte Feuerwehrmann hat sein Maniküre-Besteck stets dabei, praktisch in der Seitenwand des Löschfahrzeugs untergebracht. Ganz links das rote Ding für die Zehennägel, das mittlere silberne Teil zum Hufen auskratzen und Nägel aus der Wand ziehen und mit dem roten Gerät rechts kann man bestimmt auch mal einen eitrigen Zahn ziehen. Und wenn sie es nicht für die Körperpflege brauchen, dann machen sie damit Türen oder Fenster auf, öffnen vielleicht eine Fahrzeugtür bei einem Unfall oder setzen es sonst irgendwie zur Rettung von Mensch, Tier und Sachgut ein.


Ganze 2 Minuten dauert es nur, bis die Feuerwehrleute abfahrtbereit in ihren Wagen sitzen und mit ohrenbetäubendem Martinshorn davon rauschen. Sobald der Gong für einen Einsatz läutet, rutschen sie geschwind die Stangen herunter und steigen bei Bedarf in ihre bereit liegende Montur, wo die Hose bereits mit in den Hosenbeinen steckenden Stiefeln auf ihren Einsatz wartet. Vom ersten Stock in die Wagenhalle geht es per Stangenrutsch innerhalb von Sekunden, während man über das Treppenhaus wertvolle Zeit verlieren würde.




Dann haben die Herren von der Feuerwehr mal vorgeführt, wie das so ist, wenn man zum Beispiel Plätzchen oder Kuchen backt und es kommt dann so ganz unvermittelt zur Mehlstaubexplosion. Das ging wirklich recht schnell. Erst wartet man ganz gespannt darauf, dass endlich was passiert, und dann ist es so schnell da, dass man gar nicht mit dem Knipsen hinterher kommt.


So ging es mir dann beim vorgeführten Zündeln im Hinterhof, stilgerecht mit Papiertonne im Hintergrund. Brennt ja auch wie Zunder. Aber das was die da vorgeführt haben, war kontrolliertes Zündeln und man sieht ja auch, dass der Feuerwehrmann ohne Montur schon ganz vorsichtig in der Ecke steht, während der Feuerwehrmann, der dann die entscheidenden 2 ml Wasser in das brennende Fett spritzt, vorsichtshalber schon komplett eingerüstet ist mit seiner feuerfesten Ausrüstung. Simuliert wurde hier eine Fettexplosion, wie sie vermutlich häufiger in Küchen vorkommt, in denen frittiert oder einfach etwas mit Öl gebraten wird.




Kennt man ja, der Topf oder die Pfanne steht schon mal auf dem heißen Herd, damit das Öl heiß wird und Mutter das Schnitzel reinschmeißen kann. Prompt klingelt das Telefon oder es kommt eine spannende E-Mail, schon ist die Pfanne mitsamt Öl und ohne Schnitzel vergessen und auf einmal hat man den Salat! Das Falscheste, was man jetzt tun könnte, wäre auch noch Wasser drauf zu kippen! Allein die 2 ml aus der Einwegspritze haben urplötzlich einen riesigen Feuerball entstehen lassen, den ich leider nicht mit dem Foto erwischt habe. Man stelle sich nur vor, was ein Messbecher voller Wasser anrichten würde! Also, wenn die Pfanne brennt: Herd ausmachen und Deckel auf die Pfanne und am besten gleich auf den Balkon stellen oder auf den Fließenboden oder irgendwas anderes nicht brennbares.


Eine weitere Attraktion ist die Drehleiter. 30 m weit lässt sich dieses Ding ausfahren und man hat eine bombastische Aussicht von da oben. Fast so gut wie vom Riesenrad oder Fernsehturm. Kinder dürfen erst ab 10 Jahren mit hoch, da bei den Kleineren das Risiko zu groß wäre, dass eines zwischen den Gitterstäben durchrutscht. Da dieses Risiko bei mir eigentlich nicht besteht, bin ich einfach mal mit hochgefahren und habe die Aussicht genossen.



Das ist zwar sehr komfortabel, wenn man in diesem Korb der Drehleiter steht und sich per Knopfdruck wie mit dem Lift in die Höhe fahren lassen kann, aber ein echter Feuerwehrmann muss diese Leiter auch zu Fuß und in voller Montur hinauf und hinunter steigen können. Die volle Ausrüstung wiegt übrigens schlappe 50 kg, also sozusagen soviel wie ein Zentner Kartoffeln. Und das dann auf der Leiter. Ich würde da ja schon ohne einen extra Zentner Höhenangst, Schwindelgefühle und Flugambitionen bekommen.



Ein absolutes Highlight für die Kinder war dann natürlich auch, als sie den Befehl "Wasser marsch!" ausführen durften. Aus diesem Schlauch kommt das Wasser etwas stärker raus, als aus dem gewöhnlichen Gartenschlauch. Und ganz so einfach zu halten ist diese Wasserschlange auch nicht mehr, aber da hilft ja dann ein Feuerwehrmann.




Wer in Stuttgart wohnt und jetzt denkt, das wäre vielleicht auch noch etwas für die eigenen Kinder, der kann sich hier bei der Elternzeitung Luftballon informieren, welche Termine zur Feuerwachenbesichtigung noch stattfinden. Wer woanders wohnt, findet bestimmt auch Infos in lokalen Anzeigern oder über das Internet oder vielleicht einfach mal direkt bei einer Feuerwache anfragen, ob die so etwas anbieten. Ist ja nicht nur für die Kinder interessant, sondern auch für die Erwachsenen. Kann ich jedenfalls nur empfehlen!


Donnerstag, 25. August 2011

Maultaschentest auf dem Stuttgarter Weindorf

Gestern hat ja das Stuttgarter Weindorf begonnen, gegen 17 Uhr wurde es offiziell im Innenhof des Alten Schlosses eröffnet und pünktlich dazu öffnete sich auch der Himmel und schüttete gefühlte 200 Liter Wasser pro Quadratmeter und Sekunde aus. Zum Glück war ich nicht unterwegs...




Aber abends gingen wir dann doch noch runter um zumindest mal zu testen, ob die Maultaschen to go vom Uhlbacher Hasenwirt immer noch so gut schmecken wie die letzten Jahre. Gegen 20 Uhr stiefelten wir gen Downtown und überraschenderweise war das Weindorf sehr gut besucht. Voll, jede Menge Trachtenträger (das hat man ja jetzt seit ein paar Jahren wieder) und alle Plätze belegt, zumindest was ich so sehen konnte, wenn ich meinen Blick oberflächlich durch die Runde schweifen ließ.




Also holten wir uns Maultaschen aus dem Kessel und verspeisten sie. Sie kosten tatsächlich immer noch 3 Euro und ich war nach einer Maultasche schon satt. Erstens sind die manchmal ganz schön groß und zweitens versuche ich es seit ein paar Wochen mit "fdH" - und siehe da, es reicht auf einmal eine Maultasche! Aber, sie schmeckt nach wie vor am besten von allen. Wer also Maultaschen auf dem Weindorf essen möchte, geht am besten zur Laube "Zum Hasenwirt".



Also, wer jetzt Appetit bekommen hat, bis zum 4. September 2011 findet das Weindorf noch statt!

Dienstag, 23. August 2011

Große Trockenheit in Stuttgarts Talkessel


Beim abendlichen Rundgang durchs Revier bemerkte ich mit Erstaunen, dass der Stuttgarter Eckensee in eine Achtkantwüste verwandelt wurde. Die paar Enten, die hier noch wohnen, müssen mit einer Pfütze vorlieb nehmen. Und das bei den jetzigen Temperaturen!


Zuerst dachte ich, der heiße Sommer, der hier seit ca. 1 Woche stattfindet, hat das Wasser größtenteils verdunsten lassen. Zumindest merke ich derzeit täglich bei mir, wie das Wasser verdunstet, obwohl ich ständig nachfülle. Ich gehe ja bei den momentan gefühlten Temperaturen von 45° C oder höher gerne schon mal eine Stunde beim Discounter durch die Gänge flanieren, um dort ein Gefühl von Sommerfrische zu erhaschen und meine Betriebstemperatur wieder durch massive Kühlung zu erreichen.

Aber zurück zur Achtkantwüste vor dem Stuttgarter Staatstheater. Es hat ja auch gewisse Vorteile, dass das Wasser jetzt weitestgehend weg ist. Man kommt auf jeden Fall trockenen Fußes in direkter Linie zur Oper, was absolut begrüßenswert ist für die Leute, die wie ich gerne mal auf den letzten Drücker erscheinen. Also nicht mehr außenrum um den Eckensee stöckeln, sondern einfach quer rüber. Finde ich gut!


Aber momentan ist ja sowieso Theaterpause oder Opernsommerloch, wenn man jetzt mal von der demnächst stattfindenden Zauberflöte im OpenAir-Theater auf dem Killesberg absieht. Also nützt diese Wüste den Opernabonnenten momentan herzlich wenig. Vielleicht haben ja auch nur ein paar Leute von der Stadt den Gablenberger Klaus Blog gelesen und festgestellt, dass der Eckensee tatsächlich mal wieder nur so strotzte vor Entengrütze und sonstigem Schlick. Vielleicht wird er einfach nur gereinigt...


So wie die letzten Wochen oder Monate der Akademiebrunnen hinter dem Neuen Schloss mal wieder auf Vordermann gebracht wurde. Jetzt glänzt der Adler aber wieder wie ein Goldhendl! Vor allem im abendlichen Zwielicht macht er sich gut und starrt majestätisch in Richtung Planie. Übrigens, so sah er vorher aus.


Stuttgarter Weindorf 2011

Ab morgen, Mittwoch, den 24. August 2011, heißt es dann wieder "Herzlich willkommen in Deutschlands schönstem Weindorf!". Bis zum 4. September öffnet das Stuttgarter Weindorf täglich seine Lauben für viele Besucher aus aller Herren (Bundes)länder.



Übrigens ist es das 35. Weindorf hier in Stuttgart, das sich immer noch größter Beliebtheit erfreut. Für mich war das Weindorf immer so eine Art Markierung, dass ab sofort der Herbst beginnt und es nun in Riesenschritten auf Weihnachten zugeht. Ich kann mich noch gut an die ersten oder fast ersten Stuttgarter Weindörfer erinnern, auf denen ich damals in jugendlichem Leichtsinn ganz stolz meine ersten Herbstklamotten der Saison zur Schau trug und dabei schier einging vor Hitze. Das waren noch Zeiten! So blöd wäre ich heute nicht mehr...




Vergangenen Samstag wurden die Hütten direkt nach dem Abbau des Wochenmarktes als einzelne Balkenkonstruktionen angeliefert und aufgebaut. Da konnte man fast nicht über den Markt- oder Schillerplatz gehen, ohne einen Gabelstabler in die Hacken zu bekommen oder von einem Trägerbalken eine gewischt zu bekommen. Aber irgendwie habe ich es dann doch geschafft, lebend wieder aus diesem im Aufbau begriffenen Dorf herauszukommen.




Heute sieht es schon ganz anders aus, die meisten Hütten sind fast fertig, die Bierbänke teilweise schon einladend eingedeckt. Von manchen Ständen kam schon so ein verführerischer Duft von geschmälzten Zwiebeln und in der einen oder anderen Laube saßen die Leute vom Stuff bereits zusammen und speisten, während die Chefin nochmal die wichtigsten Punkte durchging, wie z. B. wer wann welches T-Shirt zu tragen hat und in welchem Zustand es wieder abgegeben werden soll - was ja bei den Temperaturen die nächsten paar Tage durchaus wichtig werden könnte, zumal die T-Shirts von diversen Mitarbeitern getragen werden sollen...



Ich jedenfalls freue mich wie jedes Jahr aufs Stuttgarter Weindorf, weil eben dann meine Lieblingsjahreszeit beginnt und ich endlich die neuen Herbstklamotten tragen kann. Aber auch wegen der Maultaschen, die ich dort mittlerweile nur noch von einem einzigen Anbieter (Provider) konsumiere, auch wenn es die eine oder andere Laube gibt, deren Name auf eine angebliche Koryphäe im Maultaschenbasteln hinweisen soll.

Mit anderen Worten: Ich finde man kann alle Maultaschen vergessen oder den Hasen geben, außer denen vom Hasenwirt aus Uhlbach. Die sind meiner Meinung nach sehr gelungen, schmackhaft und genau so, wie Maultaschen zu sein haben. Wer in Eile ist und keine Zeit hat, sich gemütlich niederzulassen, der kann dort auch eine kesselfrische Maultasche aus der Hand essen für schlappe 3 Euro, sozusagen eine Mouthbag To-Go...



Wo der Hasenwirt aus Uhlbach seine Laube hat? Ja, genau da, wo diese Tische stehen, nämlich am Alten Schloss bzw. gegenüber davon, Stand Nr. 12 auf dem Schillerplatz. So, jetzt müsste man das eigentlich finden können.

Veranstaltungen zum Stuttgarter Weindorf 2011:

Mittwoch, 24. August 2011, 17 Uhr
Feierliche Eröffnung im Innenhof des Alten Schlosses

an den Sonntagen 28. August und 4. September 2011, jeweils ab 11 Uhr
Musikalischer Sonntag - es tönt wieder an allen Ecken und Enden

Dienstag, 30. August 2011, 17 Uhr
Traditionelles Traubenpressen an der Rathaustreppe
mit der Württemberger Weinkönigin Karolin Harsch, Mitgliedern des Gemeinderats, dem Cannstatter Wengerter Chor, Grußwort der Stadt von Bürgermeisterin Susanne Eisenmann und vielem mehr

an allen Tagen ab 15 Uhr
Hutzelmännle, Trollingerköpfle und Handy-Maultäschle - der unterhaltsame Weindorf-Rundgang

Öffnungszeiten des Stuttgarter Weindorfs 2011
täglich 11 bis 23 Uhr
Do, Fr, Sa bis 24 Uhr

Wer jetzt noch mehr Infos braucht, der schaut am besten unter www.stuttgarter-weindorf.de nach.

Spirovitaltherapie mit Airnergy


Produktinformation

Die Firma Airnergy bringt seit 10 Jahren kleine Geräte auf den Markt, mit denen man die Photosynthese zwischen Sonnenlicht und Blattgrün imitiert und dadurch „lebendige Luft“ erhält. Diese kleinen Luftkurorte tun ihren Dienst in Arztpraxen, therapeutischen Institutionen, Sportvereinen, aber auch zuhause oder im Büro, eben überall dort, wo qualitativ hochwertige Atemluft erwünscht wird.




Der Organismus kann diese „lebendige Luft“ in den Zellen besser verwerten und entscheidende Prozesse wieder in Gang bringen. Vor allem bei verschiedenen Erkrankungen, bei Stress oder Burnout-Syndrom, aber auch bei älteren Personen hilft Airnergy dem Körper, den Luftsauerstoff optimal zu verwerten.

In medizinischen Fachkreisen kennt man die Behandlung mit Airnergy auch als Spirovital-Therapie. Diese technologische Erstentwicklung aus Deutschland, die mittlerweile auch wissenschaftlich geprüft und offiziell als Medizinprodukt anerkannt ist, reduziert oxidativen Stress und Freie Radikale, obwohl weder extra Sauerstoff zugeführt noch ionisiert oder Ozon beigefügt wird. Die mit Energie angereicherte Atemluft wird über eine spezielle Brille eingeatmet, wodurch der Körper mehr Sauerstoff verwerten kann, was sich positiv auf die Herztätigkeit und die Produktion von Milchsäure auswirkt.

Airnergy ist in mehr als 60 Ländern zu finden und in diesem Bereich marktführend. Die Spirovitaltherapie wirkt ganzheitlich in jeder Körperzelle, das Wohlbefinden ist nach regelmäßigen Anwendungen deutlich erhöht.

Das Anwendungsgerät ist übrigens leicht zu bedienen, geräuscharm, verursacht nur minimale Betriebskosten und braucht wenig Platz. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich direkt auf auf der Homepage von Airnergy informieren.

Samstag, 20. August 2011

Fundstück beim Kinderzimmer aufräumen

In Abwesenheit meiner Tochter habe ich mich vorhin mal in den "Löwenkäfig" begeben und angefangen, auszumisten, bevor sie wieder da ist und sich vehement dagegen sträubt, jegliches Papierfetzelchen in den Abfall zu befördern.

Unter anderem lag in ihrem "Augiasstall" ein Zettel auf dem Boden, mit der Rückseite nach oben gedreht. Ich hob ihn auf und musste erstmal herzhaft lachen!

Sauberkeit ist eine Tugend


Zumindest im Sprüche klopfen ist sie gut, vielleicht sollte sie später mal in die Politik gehen ;-)

Mittwoch, 17. August 2011

Dr. Hittich Ubiquinol Q-Zehn - weckt selbst "tote" Herzzellen

Blog Marketing Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag


Q-Zehn, das Co-Enzym, wurde zwar vor über 50 Jahren bereits entdeckt, kam aber erst Mitte bis Ende der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts mehr und mehr ins Bewusstsein der Verbraucher, als es immer öfter entweder als Wirkstoffzusatz in Cremes oder als Nahrungsergänzungsmittel verwendet wurde.

90 % des Co-Enzyms Q10 liegen im Körper in der bioaktiven Form als Ubiquinol-Q10 vor. Allerdings nimmt ab 40 Jahren die Fähigkeit des Körpers ab, Q10 in die bioaktive Form Ubiquinol-Q10 umzuwandeln. Es bringt also nichts, wenn Menschen ab 40 lediglich das Co-Enzym Q10 in Form von Nahrungsergänzungsmitteln ihrem Körper zuführen, da der Körper es eben nicht mehr so gut umwandeln kann. Ultra Ubiquinol-Q10 von Dr. Hittich hingegen enthält bereits Ubiquinol-Q10, so dass der Körper gar nicht mehr das zugeführte Q10 umwandeln muss, sondern es direkt in bioaktiver Form zur Verfügung gestellt bekommt.

Ubiquinol wird vom Körper 800 % besser verwertet als das klassiche Q10. Außerdem wird die Aufnahme des Ubiquinols durch ein von der Schweizer Firma Vesifact entwickeltes VESIsorb®-Transportsystem noch einmal um ganze 600 % verbessert. Dieses intelligente Transportsystem, welches das aktivierte Co-Enzym Q10 direkt ins Blut zwingt, bezeichnet Dr. Hittich als MAXEffect®.

Damit Ubiquinol nicht gleich im Magen in nichtaktiviertes Q10 rückverwandelt wird, schützt VESIsorb® und die unter Stickstoff versiegelte Flüssig-Kapsel den wertvollen Wirkstoff vor Oxidation. Mit anderen Worten, der Wirkstoff bewahrt durch die Flüssig-Kapseln seine Form, bis er in den Zellen angekommen ist.

Übrigens ist nur bei Ultra Ubiquinol-Q10 der wertvolle Wirkstoff in den ActiQuick® Flüssig-Kapseln geschützt, die in Form von zweiteiligen Steckkapseln aus martimem Collagen gefertigt sind. In diesen Kapseln sind die Inhaltsstoffe perfekt vor der Einwirkung von Luft und Feuchtigkeit geschützt.

Wer sich also ständig müde, schlaff, erschöpft und lustlos fühlt, könnte durch die Zuführung von Ubiquinol-Q10 wieder mehr Energie bekommen, sich frisch, vital und jung fühlen. Übrigens profitieren auch Jüngere von der Nahrungsergänzung Ultra Ubiquinol-Q10, da sie so den Wirkstoff besser aufnehmen können und ihr Körper nicht erst das Co-Enzym Q10 umwandeln muss.

Dr. Hittich ist übrigens ein recht bekannter Direktanbieter von Nahrungsergänzungsmitteln, welche immer aus hochaktiven „Übernahrungsmitteln“ und niemals aus sogenannter Chemie bestehen. Außerdem gibt es sogar eine 12-monatige Geld-zurück-Garantie, für den Fall, dass tatsächlich mal ein Kunde mit der Wirkung der Nahrungsergänzungsmittel nicht zufrieden sein sollte.

Übrigens, ich habe seither immer nur die besten Erfahrungen mit den Produkten von Dr. Hittich gemacht!

Montag, 15. August 2011

Nach dem Fest ist vor dem Fest - mb!-Lounge - Weindorf

Der Bauzaun steht wieder um die mb!-Lounge

Das Mobiliar aus der mb!-Lounge steht zur Abholung bereit


Bei meinem heutigen Streifzug durchs Revier konnte ich unübersehbar feststellen, dass die Bude von Mercedes-Benz schon wieder demontiert wird. Gestern waren da noch ca. 80.000 Besucher um die Formel 1-Piloten Michael Schumacher und Nico Rosberg zu bewundern oder ein Autogramm zu ergattern. Insgesamt sollen ca. 150.000 Besucher in den vergangenen 5 Tagen auf dem Stuttgarter Schlossplatz gezählt worden sein.





Das Stahlgerüst der Veranstaltungsbühne auf dem Schlossplatz




Hier im Müll finden sich für Formel1-Fans bestimmt noch brauchbare Poster


Heute ist schon wieder alles vorbei, die mb!-Lounge und die Bühne werden demontiert und abtransportiert. Zur gleichen Zeit werden auf dem Marktplatz vor dem Rathaus und auf dem Schillerplatz schon die ersten Vorbereitungen für das Weindorf getroffen.


Die ersten Kabelgirlanden fürs Stuttgarter Weindorf werden schon auf dem Marktplatz montiert

Ein Fest jagt das nächste, Stuttgart kommt aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. Und nach dem Weindorf geht es fast nahtlos mit Volksfest auf dem Cannstatter Wasen weiter, danach beginnt schon bald der Weihnachtsmarkt und dann ist das Jahr auch schon wieder vorbei.



Blogparade - Blogg dein Buch

Das ist ja ein Ding, jetzt wollen die von Blogg dein Buch eine Gebrauchsanleitung, wie man ihre Seite nutzen kann und dafür veranstalten sie eine Blogparade!

Das Wichtigste zuerst: Bevor Du diese Seite oder diesen Service überhaupt nutzen kannst, solltest Du erst einmal Blogg dein Buch besuchen - und zwar hier: http://www.bloggdeinbuch.de/





Ok, das hätten wir schon mal. Jetzt oben rechts auf "Anmelden" gehen und sich registrieren, sofern Du das nicht schon längst getan hast.

Wichtig ist: Du bist Blogger, kannst lesen und über das was Du gelesen hast auch berichten. Außerdem sollte Dein Blog schon mindestens 3 Monate bestehen und nicht vor sich hingammeln, sondern einmal die Woche einen Beitrag liefern. Ist ja klar, die wollen ja keine Blogs exhumieren und reanimieren, sondern voll das pralle Blogleben auskosten, damit möglichst viele Leser auf diese tollen Bücher aufmerksam werden.

Dein Blog muss übrigens nicht unbedingt ein reiner Literaturblog sein, Du darfst auch nebenher über etwas anderes als gelesene Bücher berichten, aber eben im üblichen Rahmen: keine Gewaltverherrlichung, keine Pornografie und auch sonst kein Schweinkram.

So, nachdem Du Dich registriert hast, kommen die üblichen Verdächtigen: Warten auf die Bestätigung per E-Mail und dann einfach mal loslegen.

Loslegen kannst Du nämlich, indem Du Dich nach Deiner Freischaltung mal in der Rubrik Büchergalerie umsiehst und schaust, ob da vielleicht ein Buch dabei ist, was Dich interessiert und über das Du gerne schreiben würdest. Wenn ja, dann klickst Du auf "Blogg ich".

Es bringt übrigens nichts, wenn Du Dich für Bücher bewirbst, die Dir eigentlich total gegen den Strich gehen. Mit anderen Worten, wenn Du nix für Blümchen übrig hast, dann bewirb Dich nicht für ein Gartenbuch. So einfach ist das!

Bei jedem Buchtitel steht übrigens dabei, wie lange die Bewerbungsphase noch läuft und wieviele Blogger sich bereits für eines der 10 Exemplare beworben haben. Du kannst Dir also schnell ausrechnen, wie groß Deine Chance ist, den begehrten Schmöker zu lesen.

Sobald die Bewerbungsphase vorbei ist, bekommst Du ziemlich zeitnah Bescheid, wenn Du zu den Auserwählten gehörst und ein paar Tage später ist das Buch bei Dir im Briefkasten - wenn's da reinpasst.

Ab jetzt hast Du ganze 30 Tage Zeit, das Buch zu lesen und eine Rezension mit mindestens 250 Wörtern darüber zu schreiben. Die ersten 500 Zeichen sollten übrigens die spannendsten sein, denn diese werden dann als kleine Vorschau zu Deinem Artikel auf Blogg dein Buch veröffentlicht. Schreibe also hier nicht gleich die technischen Daten wie Verlag, Autor, Titel, Seitenanzahl, Hardcovereinband und wer der Mörder ist. Schließlich willst Du ja, dass viele Leser dieser Vorschau anschließend den weiterführenden Link zu Deinem Blog anklicken.



Sobald Dein Artikel online ist, gibst Du Blogg dein Buch Bescheid unter Angabe des Links und mit einer Bewertung von 1 - 5 Sternen und einem Kurzfazit von 60 Zeichen, zum Beispiel "Das Buch hat mich begeistert!". Hier sind übrigens Schreibprogramme mit Wort- und Zeichenzählern von Vorteil, ich tippe meine Rezension immer erst in der Textverarbeitung und kopiere sie später in meinen Blog.

Deine Rezension wird jetzt verlinkt und anschließend bist Du wieder freigeschaltet, um das nächste Buch auszuwählen und das Spiel beginnt von vorne. Du weißt nicht mehr wie das geht? Dann klicke hier.

Warum jetzt eigentlich Blogg dein Buch? Wer hat da was davon?

Also, erstens mal haben die Verlage und die Schriftsteller was davon, wenn sie bei Blogg dein Buch teilnehmen, nämlich endlich sprechen mal ein paar Leute mehr über ihre Bücher und auch noch öffentlich. Zweitens haben die Blogger auch was davon, nämlich sie kriegen ein Buch für lau, können durch Lesen ihr Wissen erweitern, dürfen darüber ihre Meinung abgeben und anschließend bekommen sie auch noch Besucher, die sonst nie ihren Blog gefunden hätten. Und drittens hat natürlich auch Blogg dein Buch was davon, aber was genau weiß ich jetzt noch nicht...

Fazit: Am Ende sind alle zufrieden und es macht richtig Spaß! Ich habe übrigens schon 3 Bücher gebloggt.

Sonntag, 14. August 2011

Slutwalk in Stuttgart - "Schlampen" marschieren durch die City

Gestern fanden in 13 deutschen Städten die sogenannten "Schlampenmärsche" bzw. "Slutwalks" statt, unter anderem auch in Stuttgart. Vornehmlich Frauen demonstrierten in mehr oder weniger aufreizenden Klamotten gegen Verharmlosung sexueller Gewalt und für sexuelle Selbstbestimmung.



Anlass für die weltweit stattfindenden Slutwalks war der Rat eines kanadischen Polizisten gegenüber Studentinnen, sie sollen sich doch nicht wie Schlampen anziehen, wenn sie nicht Opfer sexueller Übergriffe werden wollten. Fragt sich nur, wo beginnt "Schlampenstyling" und wo endet es? Sind es Netzstrumphosen, Miniröcke und Highheels oder reicht schon ein etwas tieferes Dekolletée oder sind Frauen bereits Schlampen, wenn sie mit einem, der sie ausgewählt hat, keine Intimitäten tauschen möchten?

Um Solidarität mit sogenannten "Schlampen" - welche Frau wurde noch nie als solche bezeichnet!? - und um die Entschärfung des Begriffs und somit das Wegfallen einer Angriffsfläche ging es außerdem bei diesen Demonstrationsmärschen, die gestern bundesweit stattfanden.

Weiterführende Informationen gibt es hier:

http://slutwalkhamburg.blogsport.de/

http://wirliebenkonsens.wordpress.com/was-ist-konsens/

http://www.notruf.wtal.de/html/themen.htm


Donnerstag, 11. August 2011

Programm Sternstunden 2011 - mb!-Lounge Stuttgart - Automobilsommer 2011

Wie bereits erwähnt, ist es nicht gerade einfach, ein übersichtliches, zusammenhängendes Programm für die Veranstaltungen im Rahmen der sogenannten Sternstunden zu finden. Etwas habe ich hier entdeckt. Extra für meine werten Blogleser habe ich dieses Stückchen Text mal ein wenig übersichtlicher aufbereitet. Vielleicht nützt es ja noch jemandem etwas, bevor die Veranstaltung schon wieder vorüber ist.



Mittwoch, 10. August 2011 

18:30 Uhr
Bigband-Auftritt der Big Bands der Daimler AG und der Robert Bosch GmbH auf der Terrasse der mb! Lounge (Eintritt frei)

20:45 Uhr
Fußball-Länderspiel Deutschland-Brasilien in der Mercedes-Benz Arena

Donnerstag, 11. August 2011

10.30 - 12.30 Uhr und 13 - 15 Uhr
Workshops für Kinder und Jugendliche mit genius und PANGAEA (Teilnahme kostenlos, Voranmeldung erforderlich)

ab 16 Uhr
Einlass zum Open-Air-Konzert mit "Placebo" und "30 Seconds to Mars" auf dem Stuttgarter Schlossplatz

Freitag, 12. August 2011

10:30 - 12:30 Uhr und 14:30 - 16:30
Workshops für Kinder und Jugendliche mit genius und PANGAEA (Teilnahme kostenlos, Voranmeldung erforderlich)

19:30 Uhr - 21 Uhr
Trendtalk explore! mit Fußball-Bundestrainer Joachim Löw, Abenteurer Mike Horn und Anders Sundt Jensen, Leiter Markenkommunikation Mercedes-Benz Cars (Einlass ab 18:30 Uhr, Eintritt frei, Voranmeldung erforderlich)

Samstag, 13. August 2011

10:30 - 12:30 und 14:30 - 16:30 Uhr
Workshops für Kinder und Jugendliche mit genius und PANGAEA (Teilnahme kostenlos, Voranmeldung erforderlich)

20 - 21 Uhr
Trendtalk style! mit Modeschöpferin Dorothee Schumacher, Mode-Bloggerin Mary Scherpe und Holger Hutzenlaub, Leiter Mercedes-Benz Advanced Design Japan (Einlass ab 19 Uhr, Eintritt frei, Voranmeldung erforderlich)

Sonntag, 14. August 2011

11 - 12:30 Uhr
Trendtalk drive & motorsports! mit Formel1-Fahrer Nico Rosberg, Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung, Norbert Haug, Leiter Mercedes-Benz Motorsport und einem Teilnehmer des F-Cell World Drive (Einlass ab 10 Uhr, Eintritt frei, Voranmeldung erforderlich)

14 - 15 Uhr 
Workshops für Kinder und Jugendliche mit genius und PANGAEA (Teilnahme kostenlos, Voranmeldung erforderlich)

12:30 - 18 Uhr
Motorsport hautnah, Familientag mit Formel 1 und DTM auf dem Schlossplatz (Eintritt frei)

mb-Lounge auf dem Stuttgarter Schlossplatz - Sternstunden



Vom 10. - 14. August 2011 feiert Mercedes-Benz ganz großartig den 125. Geburtstag des Automobils, und zwar im Rahmen des Automobilsommers 2011, der ja schon eine Weile läuft. Extra für diesen Zweck wurde jetzt in wochenlanger Kleinarbeit und Geheimniskrämerei eine zweigeschossige Eventhalle mit Lounge und Ausstellungsfläche auf den heiligen Stuttgarter Schlossgartenrasen gebaut. Für 4 Tage! Die Kosten für das Teil kenne ich zwar nicht, aber grob geschätzt sind das ein paar Hundert Euro mehr.



Rasenschonendes Fundament der mb-Lounge
Ich war gestern auch dort - mit Anhang versteht sich - und habe mir die Sache mal angeschaut. Eigentlich wollte ich noch jede Menge Papier mitnehmen, um mir das Ganze mal zuhause noch in Ruhe durchzulesen, aber ich fand keines. Informationen gab es nur digital und darauf hatte ich keine Lust. Auch meine Recherchen im Internet waren nur halb von Erfolg gekrönt, irgendwie finde ich speziell zu diesem Event nur sehr wenig Informationen. Sonst hätte ich sie jetzt hier an Ort und Stelle verlinkt.

Warten aufs Event
Interessant fand ich die Automobilstudien, die unter anderem von dem "großartigen Designer Kostolany" entworfen wurden, wie ich von einem Herrn des überaus fachkundigen Mercedes-Benz-Publikums erfahren durfte. Ich hätte jetzt zwar auf Luigi Colani getippt, aber man lernt ja nie aus.







Der Bau an sich ist zweckmäßig gestaltet, ganz entsprechend dem diesjährigen Sommer im eisigen Stil gehalten, mit Sitzpolstern im Loungebreich, die unter anderem an Eisschollen erinnern und Fototapeten, die einen gefühlsmäßig in die Arktis versetzen.




Die Mercedes-Benz-Bigband begleitete die Pfortenöffnung zur mb-Lounge mit swingenden Tönen, an diversen Bars konnte man sich mit Erfrischungen versorgen, allerdings nicht gratis, wie das sonst so auf Geburtstagsparties üblich ist, sondern nur gegen Bares. Eigentlich auch eine kostenmindernde Idee für die nächste Birthdayparty in eigener Sache...


So, und jetzt lasse ich nur noch Bilder sprechen und verweise noch auf den Beitrag in Kessel.tv, deren Repräsentanten wohl zur gleichen Zeit wie ich dort gewesen sein müssen, da wir zum Teil ähnliche Bilder haben und ich auf einem ihrer Bilder auch noch einen meiner Verwandten ersten Grades entdeckt habe.






Übrigens, noch mehr Bilder gibt es im Blog vom Gablenberger Klaus!

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