Donnerstag, 29. März 2012

Ostergeschenk gesucht? DIY Häkeltopflappen und Armband

Ostern naht mal wieder unaufhaltsam mit Riesenschritten. Viel Zeit bleibt nicht mehr um noch aufwendige selbstgemachte Ostergeschenke in rauen Mengen herzustellen. Je nachdem wie groß die Familie und der Freundeskreis ist, muss man dann eben wieder auf die schneller zu bastelnden nützlichen Kleinigkeiten zurückgreifen oder aber man schmeißt tonnenweise Schokoeier in die Wiese und lässt die Schokoholics eben suchen bis zum Abwinken.




Was aber bei Hobbyköchen bestimmt gut ankommt, sind Topflappen. Und zwar solche, die farblich auf die Küche abgestimmt sind und die auch noch groß genug sind, damit man sich die Finger nicht verbrennt. Die üblichen Teile sind ja eher für zierliche Damenhändchen gedacht. Wer aber einen männlichen Kampfkocher zuhause hat, der sollte diesem schon ein paar Quadratzentimeter mehr Topflappen zugestehen.

Ich persönlich liebe auch eher Topflappen, die den Namen "Lappen" auch verdient haben und sich nicht nur als verkümmerte Läppchen präsentieren. Deswegen hat mein Topflappen eklatante Vorteile gegenüber den herkömmlichen Teilchen:


  • mit 22 cm Kantenlänge groß genug, um auch Männerhände vor Verbrennungen zu schützen
  • die Schlaufen sind auch groß genug, um die Topflappen bequem aufhängen zu können, zur Not auch an einem Türknauf - also nie wieder pfriemeln, damit man das Teil auf den Haken bekommt, sondern einfach lässig über den Haken werfen!
  • die rechteckige Form ist einfach praktischer, zum Beispiel beim Transportieren von heißen Auflaufformen
  • mit festen Maschen im feschen Streifenmuster sind sie dicht genug um vor Verbrennungen zu schützen und schön genug um jede Küche chic aufzumöbeln
  • die reziproke Musterung ist ein absoluter Eyecatcher, die Dinger passen zwar zusammen, sehen aber trotzdem nicht so langweilig aus wie absolut identische Topflappenzwillinge


So, genug des Lobes! Wer sie nachbauen will, braucht für diese Art von Topflappen je einen Knäuel Topflappengarn 8-fädig 100% BW (50 g/85m LL) pro Farbe (ich rechne hier mit dreifarbigem Muster), eine passende Häkelnadel (Nr. 3,5/4,0) und Lust zum Häkeln. Und ein paar Stunden Zeit.

Begonnen habe ich mit 40 Luftmaschen, die ich dann Reihe für Reihe mit festen Maschen abgearbeitet habe. Zum Beispiel *R 1-3 in blau, R 4 + 5 in weiß, R 6 in rot, R 7 + 8 in weiß und ab * wiederholend, so lange bis man insgesamt 5 dicke blaue Streifen im Muster hat. Hier in der letzten Reihe vor dem zurückhäkeln an der Ecke eine Schlaufe aus 20 LM häkeln, dann die letzte Reihe ganz normal zurück häkeln und ab da eine Runde um den ganzen Topflappen feste Maschen in blau setzen, den Aufhänger ganz dicht mit festen Maschen umhäkeln und dann sind wir auch schon fast fertig.

Ganz fertig sind wir erst, wenn dann die Fäden vernäht sind. Das ist immer das lästigste an der Häkelei und Strickerei. Deswegen war ich bei diesen beiden Topflappen faul und habe die Fadenenden gleich mit reingehäkelt, was aber leider nicht zur Unsichtbarkeit derselben geführt hat. Wer also sauber produzieren will, vernäht die Fäden!

So, noch ein paar Eier farblich passend dazu anmalen und fertig ist das Ostergeschenk!



Vom Rest des Garns habe ich dann fürs Töchterlein noch ein schickes Armband gehäkelt, ganz im Trend in rotweißblau mit dem gewissen Ostküsten-Flair. Dieses Armband wurde dann in der Schule auch gleich von den Klassenkameraden und -innen gelobt und begehrt - "So was will ich auch!" - selberhäkeln sag ich da nur! So ein Teil scheint doch fast Anreiz genug zu sein, um zumindest mal die Grundlagen des Häkelns zu lernen. Leider ist das ja heute nicht mehr Bestandteil des Lehrplans!

Aber natürlich eignet sich auch so ein Armband oder Freundschaftsband prima als Kleinigkeit fürs Osternest oder als Mitbringsel zwischendurch.


 


Dienstag, 27. März 2012

Kennt eigentlich jemand schon...

... die Plattform shareifyoulike.com? Eine Plattform auf der man Content zum teilen findet und die auch noch dafür bezahlt! Ich habe hier schon mal was darüber geschrieben, jetzt gibt es eine neue VideoAd, die ich Euch nicht vorenthalten wollte. Schaut Euch einfach den Film an und Ihr wisst um was es geht!

Und hier noch etwas ganz Besonderes, sozusagen eine Osterüberraschung: 5€ Startguthaben bekommt Ihr, wenn Ihr Euch direkt über diesen Link bei shareifyoulike.com anmeldet und zukünftig auch originelle Werbevideos uns Apps mit anderen teilen und dafür ein Taschengeld verdienen möchtet!

Übrigens: Gutscheinguthaben wird vom Shareifyoulike-Team werktags manuell hinzugefügt. Deswegen könnte es sein, dass Eure Gutschrift nicht sofort sichtbar ist, sondern erst am darauffolgenden Werktag nach Eurer Anmeldung.


Obst- und Gemüseacker auf dem Balkon


Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, meinen Balkon hauptsächlich nur mit essbaren Nutzpflanzen zu bestücken. Zum Beispiel Erdbeeren in 3 verschiedenen Sorten, damit von Mai bis September Erntezeit ist. Oder Küchenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Dill, Rosmarin, Thymian und Salbei.




Außerdem habe ich bereits zwei Beerensträucher gekauft, Himbeere und Stachelbeere, die nur noch darauf warten, in einen großen Kübel eingepflanzt zu werden.



Und wenn ich all die Tütchen noch verwende, die ich neulich beim Discounter meines Vertrauens geholt habe, dann muss der Balkon definitiv erweitert werden bzw. sollte ich mir dann gleich einen Kartoffelacker zulegen. Nein, Kartoffeln waren jetzt nicht dabei, aber das ist vielleicht auch noch eine Idee... man kann ja Kartoffeln in einem hohen Topf bzw. Kübel ziehen und hat dann immer mal eine Portion frische Erdäpfel, die man direkt vor dem Verzehr ausbuddeln kann.



Die Tütchen beinhalten Saatgut - hoffentlich nicht genmanipuliert! - für einfache Kresse, Kapuzinerkresse rankend und mittelhoch, diverse Pflücksalate, Bohnen und Bohnenkraut, Lauchzwiebeln, Zuckerschoten und Erbsen.



Vergangenen Samstag habe ich zumindest mal schon die Erdbeerplantage angelegt. Das wurde auch Zeit, weil die Pflänzchen in den 6er Trays schon fast anfingen zu verdursten. Ok, ich hätte vielleicht ein bißchen mehr gießen sollen. Aber in den Balkonkästen sind sie einfach besser aufgehoben und lassen sich auch besser wässern. Das machen wir jetzt gerade mit ausgesprochener Hingabe, die Dinger ersaufen wahrscheinlich bald.



Aber erfahrungsgemäß weiß ich, dass spätestens Ende Mai, Anfang Juni andere Zeiten für die Balkonpflanzen herrschen. Da passe ich nämlich automatisch meine Gießgewohnheiten den Wetterverhältnissen an. Regnet es, dann wird nicht gegossen, weil das Wasser ja automatisch von oben kommt, regnet es nicht, wird auch nicht gegossen, was die meisten Pflänzchen dann leider nicht sehr lange überleben.



Also, dann schaumermal, wie lange wir dieses Jahr Erdbeeren, Kräuter und sonstiges Gemüse ernten können!

 

Montag, 26. März 2012

Endlich wieder Frühling



Gestern war ein richtig toller Frühlingstag, den wir so wie viele andere auch ausgenutzt und im Freien verbracht haben. Entgegen der Wetterwarnungen meiner Mutter - kalter Ostwind, zieht Euch warm an und vergesst den Schal nicht! - haben wir uns dann doch getraut, temperaturgerecht mit T-Shirt und leichter Jacke rauszugehen, die sich aber im Laufe des Sonntags dann als überflüssig erwies.



Unsere Tour ging gestern von der Haltestelle Waldau aus rüber zum Haus des Waldes, das wir zwar schon letzte Woche aufgesucht hatten, aber da relativ unbelebt vorfanden sowohl was die Fauna betraf - 1-2 tote Frösche, die rücklings im Teich dümpelten - als auch was das Haus selbst betraf - geschlossen wegen der vorangegangenen "Langen Nacht der Museen".




Aber gestern war alles anders! Jede Menge Leute, große und kleine, jede Menge Frösche und Kröten einzeln, zu zweit oder zu mehreren im Froschteich und jede Menge Sonnenstrahlen. Kurz: es war richtig schön!






Von da aus ging es dann weiter Richtung Degerloch einmal quer durch den noch kahlen Frühlingswald. In Degerloch gab es dann Eis von der Eisdiele in der Rubensstraße, die ich schon seit gefühlten 100 Jahren kenne.



Eine interessante, für mich neue Eissorte habe ich da probiert, Fleur de Sel. Farbe weiß mit rotbraunen Schlieren und Klumpen drin, die eher salzig als süß schmeckten. Bestenfalls war das irgendwas karamellisiertes. Schlechtestenfalls war das etwas, was ich lieber nicht so genau wissen wollte. Sah aus wie Hinterlassenschaften, die man manchmal auf dem Trottoir findet.





Am Albplatz ging es dann durch die Unterführung auf die andere Seite und von dort aus dann direkt durch das Degerlocher Weinbaugebiet entlang des Schimmelhüttenweges in Richtung City. Da war es richtig schön, hat sogar meiner Tochter ausgesprochen gut gefallen, die es sich bald auf einer schmalen Weinbergtreppe gemütlich machte und in die Sonne blinzelte.



Man glaubt es kaum, dass man direkt in Stadtnähe solche schönen Plätze findet. Glatt könnte man es hier für eine ausgewiesene Urlaubsregion halten, wenn man nicht wüsste, dass es nicht mal 1 km Luftlinie bis zur nächsten urbanen Bebauung sind und wenn man nicht den steten Strom der Motorengeräusche wahrnehmen würde, der sich den Hügel entlang nach oben verbreitet.



Das Licht ist ganz erlesen dort, es erinnert fast an Renoir oder Monet, und die klimatischen Bedingungen sind hier auch ganz anders als ein paar Meter weiter oben auf dem Albplatz. Übrigens wächst hier auf dem Scharrenberg, der wohl die kleinste Einzelweinlage Deutschlands ist, hauptsächlich Trollinger, der typische schwäbische Vierteleswein. Im Juni gibt es hier immer das Weinblütenfest auf dem Schimmelhüttenplatz, das ich vor Jahren mal mitgemacht habe und mir in guter Erinnerung geblieben ist. Vielleicht schaffe ich es dieses Jahr mal wieder hinzugehen.



Nach dem Abstieg landeten wir an der Rückseite vom Marienhospital, von wo aus wir dann bequem nachhause laufen konnten. Insgesamt waren wir 4,5 Stunden unterwegs, mit Pausen natürlich. Meine Tochter hat super mitgemacht und dürfte dann bald fit sein für 20 km Touren!


Montag, 19. März 2012

Lernen von den Besten zu bezahlbaren Konditionen

Schon mal was von Pink University gehört? Nein!? Ja, die gibt es auch noch nicht so lange, erst ungefähr seit Herbst 2011. Aber ich habe diese Plattform jetzt ausprobiert und muss sagen: Das hat gerade noch gefehlt! Und zwar absolut!

In USA kennt man diese Form der Fernkurse schon seit längerem, hier in Deutschland ist Pink University ein Vorreiter. Doch was gibt es hier eigentlich besonderes? Über Videoseminare und -kurse, die in kleine Einheiten aufgeteilt sind, kann man sich hier bequem und recht günstig weiterbilden.

Sowohl zur beruflichen als auch zur persönlichen Weiterentwicklung findet sich auf Pink University ein ansprechendes Angebot von hervorragenden Trainern. Ich habe mir soeben eine Sequenz zum Thema „Zeitmanagement“ von Prof. Dr. Lothar Seiwert angesehen, ein bekannter Trainer und Autor, dessen Seminare von vielen Managern besucht werden. Hier auf Pink University wird dieses Wissen bezahlbar und natürlich auch wesentlich lebendiger umgesetzt, als wenn man zuhause ein Buch zum Thema liest!





Oder ein anderer Trainer, Michael Rossié, der einen Kurs anbietet „Überzeugend reden“. Ich habe mal reingeschaut – macht wirklich Lust auf mehr! Egal ob man es beruflich braucht oder privat, wer kennt das nicht, dasss man vor versammelter Mannschaft steht und auf einmal eine faustdicke Kröte im Hals hat und einen puterroten Kopf oder flächendeckende Schweißausbrüche, wenn man eine Rede schwingen soll. Michael Rossié gibt hier wertvolle Tipps, wie die Rede trotzdem ein Erfolg wird!




Bevor ich jetzt aber zuviel erzähle, empfehle ich einfach: Schaut Euch das selbst an. Schaut Euch das Video an, was ich hier eingebunden habe. Geht auf die Website und schaut Euch noch einen Kurs nach Wahl an. Jeder, der hier im Kommentar einen Gutschein haben möchte, bekommt von mir einen Gutscheincode im Wert von 5 Euro. Damit lassen sich bei Pink University 1-2 Sequenzen eines Kurses bezahlen. Vollkommen ohne Risiko, einfach mal testen! Ich jedenfalls bin wirklich begeistert von dieser Plattform und werde sie mit Sicherheit hin und wieder nutzen!

Übrigens, sämtliche Kurse die man dort gebucht hat, werden in einer eigenen Bibliothek angelegt und können jederzeit und sooft man möchte angeschaut werden. Zur Auffrischung und zur Intensivierung des erlangten Wissens. Außerdem gibt es auch Lernmaterialien im Pdf-Format zum Download, so dass man auch etwas schwarz auf weiß besitzt, was man getrost nachhause tragen kann.



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Dienstag, 13. März 2012

Meine Erlebnisse beim Brötchen kaufen

Heute beim Bäcker hatte ich mal wieder ein Aha-Erlebnis. Aha, man muss also nicht unbedingt irgendetwas besonders gut können und auch nicht besonders freundlich sein, wenn man seinen Lebensunterhalt als Bäckereifachverkäuferin verdienen möchte.

Der Bäcker neben unserer Schule gehört einem lokalen Filialisten, der aber trotz seines Filialsystems doch recht gute Ware anbietet. Nur mit dem Personal scheint er kein ganz so glückliches Händchen zu haben. Heute erwischte es mich volle Breitseite, dass ich das Vergnügen hatte, mit einer der unfähigsten Verkäuferinnen zu tun zu haben.

Ich betrat den Laden, außer mir war ein Herr am Stehtisch, der gerade seinen Kaffee zu sich nahm. Die Verkäuferin hinter der Theke sah nicht halb so frisch und appetitlich aus wie die Backwaren, die sie verkaufen sollte. Nach ihrer genuschelten Begrüßung und der Frage, was ich gerne hätte, bestellte ich. Und zwar ein helles Laugenbrötchen (0,50 Euro) und eine Käsestange (0,85 Euro), die im vorderen Bereich der Theke lag und auf die ich auch zeigte. Sie packte irgendwas ein, aber nicht nur das was ich wünschte.

Ich bemerkte es und sagte ihr, dass ich gerne die Käsestange da vorne haben wolle. Sie schien zu verstehen, dass ich gerne 2 von den Laugenkäsestangen haben wollte, von denen sie mir zuvor eine eingepackt hatte. Das bemerkte ich aber erst, als sie dann irgendwas in die Kasse tippte, mir einen Preis nuschelte, ich ihr einen Zwanziger reichte und dann das Wechselgeld erhielt: 16,50 Euro gab sie mir zurück.



Mein Instinkt sagte mir, dass das nicht ganz richtig sein könne. Also sagte ich ihr, dass das Wechselgeld nicht stimmt. Sie beharrte darauf, dass sie richtig rausgegeben hatte, schließlich zeigte ihr die automatisch rechnende Kasse diesen Betrag an. Schon blöd, wenn man nicht mehr selber rechnen kann...

Ich erklärte ihr, dass ein Laugenbrötchen und eine Käsestange niemals 3,50 Euro kosten würden. Sie holte demonstrativ die Laugenstangen aus der Tüte und siehe da, es waren zwei von der falschen Sorte. Da behauptete sie auch noch, die hätte ich bestellt. Ich sagte ihr, dass ich auf die da vorne gezeigt habe. Ihre Antwort, ganz selbstbewusst und frech: Wie soll ich das sehen, wenn ich nach hinten schaue!? ... Ich staunte nicht schlecht und antwortete ihr, dass sie doch zumindest ihre Kundschaft auch mal anschauen könne.

Ok, jetzt wurde die richtige Käsestange eingepackt. Sie rechnete kurz das aktuelle Wechselgeld aus und tauschte ein paar Münzen. Jetzt hatte ich 18,35 Euro als Wechselgeld auf dem Teller liegen. Aha! Ich sagte ihr, dass das so nicht stimmt. Sie beharrte darauf, dass das richtig sei. Ich stellte ihr die Frage, was 50 Cent plus 85 Cent ergeben würden. Antwort, wie sollte es auch anders sein: 1,65 Euro! Spätestens an dieser Stelle hätte ich gehässig werden wollen, riss mich aber zusammen.

Wir rechneten nochmal ganz langsam zusammen, sie holte gar ihren Taschenrechner zu Hilfe. Mit Ach und Krach ließ sie sich dann davon überzeugen, dass die von mir gekauften Backwaren 1,35 Euro kosteten und ich demzufolge 18,65 Euro als Wechselgeld zurückbekommen sollte. Da hatte sich dann ihre forsch dreiste Art auffällig ins Gegenteil umgekehrt.

OMG! Herr schmeiß Hirn ra'! Ich möchte gar nicht wissen, wie es den ganzen Grund- und Hauptschülern hier ergeht, wenn sie einkaufen und Wechselgeld zurückbekommen sollen... die rechnen doch bestimmt nicht nach!

 

Donnerstag, 8. März 2012

Ah! Marni! Bei Ha und Ämm!



Heute war mal wieder großer Designer-Day bei H&M, dieses Mal gab's das italienische Fashion Label Marni im Angebot. Man konnte sich vorher ja schon online und über Printmedien informieren, was für Modelle in der Marni for H&M Kollektion angeboten werden.



Ich hatte vermutet, dass wie bei der letzten Aktion von Versace for H&M der Laden schon um 8 öffnen würde und war deswegen pünktlich kurz vor 9 Uhr dort. Alle anderen waren dann auch schon da, die Schlange ging gerade einmal quer über die Königstraße mit leichter Hundskurve und wurde auch immer länger. Sah aus wie 1945... Aber irgendwie erinnern mich die Marni-Klamotten auch an die Nachkriegsmodelle, die meine Oma aus der DDR als Kleiderschürzen und Einkaufsbeutel stets mit sich herumtrug...



Irgendwann so gegen 9:45 Uhr war ich dann endlich im Laden. Die Wartezeit war übrigens ganz lustig, auch wenn wir diesmal nicht mit Getränken aufs Haus bei Laune gehalten wurden. Immerhin waren 3-4 Frauen um mich herum, mit denen man sich nett amüsieren konnte.



Das absolut am meisten begehrte Kleidungsstück bei den Damen schien das Kleid mit den Punkten in den Farben Elfenbein, Cognac und Marine gewesen zu sein. Das war dann auch schon weg, als ich in den heiligen Hallen angekommen war, die übrigens gut von Security-Muskelpaketen bewacht wurden, damit ja keiner auf die Idee kommt, sich zwei oder mehr Exemplare vom gleichen Modell zu greifen.



Die Marni-Area innerhalb des Ladens war dann auch wie in einem Kunstmuseum mit entsprechenden Abschrankungen bestückt. Wie ich hörte, sollen gar bei manchen Filialen Hamburger Gitter zum Einsatz gekommen sein.



Insgesamt war das Publikum aber dann doch recht zivilisiert, viele gingen mit 4-5 großen gefüllten Tüten nachhause und H&M dürfte sich über einen guten Umsatz in den ersten 2-3 Morgenstunden gefreut haben. Verglichen mit dem Publikum der Versace-Aktion waren hier dann doch zum Teil etwas gesetztere Damen unterwegs, eben die, die dann eher klassisch-edle Mode bevorzugen.



Ich habe einen Shopper im Ethno-Muster ergattert. Von den noch vorhandenen Klamotten hat mich jetzt nichts so begeistert, dass ich es unbedingt hätte haben müssen. Das einzige, was mich noch interessiert hätte, war eben das Kleid mit den Punkten, was aber zu dem Zeitpunkt bereits ausverkauft war.



Versucht man jetzt direkt online zum Shop von H&M zu kommen, dann sieht man derzeit wieder eine vorgeschaltete Seite, die darauf hinweist, dass man in einer Schlange platziert wurde. Scheint vielleicht wieder ein entsprechender Ansturm auf die Seite zu sein - oder aber es wird hier mit künstlicher Verknappung als Marketinginstrument gearbeitet... wer weiß das schon!



 

Dienstag, 6. März 2012

Rock am Ring - Band Contest von s.Oliver

Kleine Werbepause zwischendurch ;-)


 


Mit dem Fashion Label s.Oliver haben talentierte Bandleader die Chance, mit ihrer Band bei Rock am Ring aufzutreten. Bewerbung ist möglich ab dem 5. März 2012, und zwar hier. Die drei Finalisten müssen sich aber vor dem großen Auftritt in einer Roadshow durch ganz Deutschland unter Beweis stellen!

Montag, 5. März 2012

Weinprobe mit der Remstalkellerei eG

Wie einige meiner Leser sicherlich schon mitbekommen haben, lebe ich im Land der Viertelesschlotzer oder verständlicher ausgedrückt in einer Gegend, die für ihren Weinbau bekannt ist. Hier wachsen Trollinger und Riesling, die man im Viertelesglas in jeder schwäbischen Weinstube bekommt. Und hier wachsen auch die Beeren für erlesene Weine wie Sauvignon Blanc, Spätburgunder oder Zweigelt.



Ganz speziell im schönen Remstal befindet sich eine ausgewiesene Weinbauregion und natürlich auch die Remstalkellerei eG, eine Weingärtnergenossenschaft, die schon vor über 70 Jahren gegründet wurde und sich seither in ihrer Struktur dem sich wandelnden Zeitgeist entsprechend verändert hat.

Die Remstalkellerei eG hat sich unter anderem dadurch einen Namen gemacht, dass sie viele prämierte Weine in ihrem Portfolio aufweist, die immer wieder richtige Goldmedaillen-Abräumer bei Weinprämierungen sind. So zum Beispiel der Sauvignon Blanc, der mit 4 Goldauszeichnungen laut Weinbauverband Württemberg e. V. "der beste Württemberger" ist.



Vergangene Woche erhielt ich von der Remstalkellerei eG ein Weinprobenpaket mit sechs hochwertigen Weinen aus dem Premiumanbau. Außerdem befanden sich in diesem Paket ein Katalog "Große Weinliste April 2012", eine informative Broschüre über die Veranstaltungen im Jahr 2012 rund um das Thema Wein im Remstal und ein Flyer, der extra auf die Medaillengewinner unter den Weinen hinweist.




Zum Probieren gab es je eine 0,75 l Flasche folgender Weine:


  • 2011er Sauvignon Blanc QbA halbtrocken
  • 2010er Riesling *** QbA trocken
  • 2010er Spätburgunder Blanc de Noir ***QbA trocken
  • 2010er Trollinger *** QbA trocken
  • 2010er Samtrot *** QbA halbtrocken
  • 2009er Zweigelt im Barrique gereift QbA trocken


Auch wenn ich gerne Wein trinke und auch schon die eine oder andere fachlich professionell moderierte Weinprobe mitgemacht habe, so fehlt mir doch letztendlich das Vokabular, um mit der Beschreibung einer fachkundigen Leserschaft gerecht zu werden. Deswegen werde ich hier einfach in eigenen Worten wiedergeben, wie mir der jeweilige Wein geschmeckt hat.




Da wir in der Familie alle eher zum Rotwein tendieren als zum weißen, haben wir eben mit den hellen Sorten begonnen. Wichtig ist Brot und Wasser, damit man den Geschmack zwischen den einzelnen Weinsorten neutralisieren kann. Und natürlich muss man bei einer Weinprobe nicht von jeder Sorte ein ganzes Glas trinken. Ein kleines Gläschen reicht schon, um die verschiedenen Geschmacksrichtungen erkennen zu können und um am Ende der Weinprobe nicht völlig entspannt unterm Tisch zu liegen.

Angefangen haben wir mit dem Sauvignon Blanc, der für mich ein sehr süffiger Weißwein mit einer fruchtigen Note ist. Diesen Wein kann ich mir gut zu Meeresfrüchten und Fisch vorstellen, aber auch einfach als Begleitung zu Gemüse oder Salaten.



Anschließend probierten wir den Riesling, für mich der Wein, der mich an lange Sommerabende auf der Terrasse oder im Garten denken lässt. Schön trocken, aber trotzdem ausgewogen, passt er außerdem hervorragend zu meinem Lieblingssaisongemüse Spargel. Genau die Assoziation hatte ich, oder sollte ich hier  von einer Fata Morgana reden? Zum Riesling ein Pfund Spargel mit neuen Kartöffelchen an zerlaufener Butter und dazu ein schöner gekochter Schinken.

Danach gab es den Spätburgunder Blanc de Noir aus dem Premium-Weinbau, ein weiß gekelterter Wein aus einer blauen Traube der Rebsorte Spätburgunder. Meiner Meinung nach ein sehr edel schmeckender Wein, den ich mir gut zu vielen Speisen vorstellen kann. Eigentlich ein echter Allrounder, mit dem man fast immer auf der richtigen Seite ist.

Weiter ging es mit dem Trollinger, für einen Schwaben eigentlich so etwas ähnliches wie Muttermilch, also absolut bekannt und bewährt. Dieser Trollinger von der Remstalkellerei ist ein ganz besonders guter und könnte glatt meinem Lieblingstrollinger den Rang ablaufen. Zum Trollinger passen natürlich hervorragend landestypische Spezialitäten wie geschmelzte Maultaschen, Linsen mit Spätzle und Saiten oder auch saure Nierchen in Trollinger-Soße. Merke: man kippt immer den gleichen Wein in die Soße, den man auch später dazu trinken möchte!



Und ab jetzt kommen die sinnlichen Weine. Man soll ja immer mit den leichteren Weinen beginnen und sich so langsam zu den schweren Modellen vorarbeiten. Sonst ist man gleich am Anfang der Verkostung schon so begeistert, dass keine Steigerung mehr möglich ist.

Der Samtrot ist für mich schon ein sehr raffinierter Wein, nicht ganz trocken, sondern nur halb, aber mit einem wirklich vollen fruchtigen Geschmack, der mich an spätsommerliche Beeren erinnert. Einen Samtrot würde ich gar nicht zum Essen trinken, sondern danach. Oder stattdessen. Zum Beispiel wenn man vom Theater oder Ausgehen nach Hause kommt und den gelungenen Abend noch bei einem Glas Wein zu zweit ausklingen lassen möchte. Für mich ein echter Genießerwein!

Und als krönenden Abschluss gab es den Zweigelt im Barrique gereift. Auch der ist kein unbekannter für uns und speziell für mich ein absolutes Highlight. Dazu passen Kaminfeuer, schwere Ledersessel und schöne Weingläser aus Riedels Sommelier Serie. Der Zweigelt hat eine satte dunkle Farbe, man schmeckt das Aroma vom Eichenfass (Barrique), außerdem erinnert er mich an Weihnachten mit seinem runden Vanillegeschmack und einer leichten Zimtnote. Das ist ein Wein für beste Freunde und Abende mit angenehmer Stimmung und guten Gesprächen. Mein absoluter Favorit!

Übrigens findet man dieses Weinprobenpaket hier im Webshop, außerdem noch jede Menge anderer hochwertiger Weine und Wissenswertes rund um den Weinbau im Remstal.


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Samstag, 3. März 2012

31. März ist Welt Backup Tag

Wie wichtig ein Backup der Daten auf dem eigenen Computer ist, merkt man oft erst wenn es zu spät ist. Vor Jahren ging es mir so, dass ich wirklich sämtliche Dateien verlor, weil die eines Tages die Augen zu machte. Das ging zwar nicht von einem Tag auf den anderen, ich hätte also noch genügend Zeit gehabt meine Daten zu sichern und damit auch zu retten. Es war abzusehen, dass dieser Computer seinen Geist aufgeben würde, da er langsam immer schlapper wurde. Aber wie das so ist, dann schiebt man es vor sich her bis es eines Tages zu spät ist.

Erst vor ein paar Monaten ging es meiner Schwester so ähnlich. Ihr PC war noch gar nicht mal so alt und wurde immer schlapper. Erst fragte sie mich, an was das liegen könnte und ich vermutete einen Virus und doktorte ein wenig an diesem Gerät herum. Von Virus keine Spur, aber langsam war das Ding schon. Ich wunderte mich gar sehr, wie sie, die sie doch viel ungeduldiger als ich ist, noch mit diesem Teil überhaupt etwas machen könnte. Man wartete eine geschlagene halbe Stunde bis sich zum Beispiel eine ganz normale Website aufbaute.

Irgendwann war sie dann einsichtig und brachte den Computer zur Reparatur. Dort stellte man einen irreparablen Festplattenschaden fest. Und die Daten waren auch nicht mehr vollständig zu retten, was ziemlich ärgerlich war, da der PC nicht nur privat genutzt wurde. Da das ganze noch innerhalb der Garantiezeit stattfand, konnte sie eine kostenlose neue Festplatte einbauen lassen und kaufte natürlich gleich eine externe dazu, um in Zukunft doch immer mal wieder ein Backup zu ziehen.

Ich ließ es mir auch nicht zweimal sagen und kaufte mir eine zweite externe HD mit 1 TB, kurz bevor die Preise aufgrund des Hochwassers in Thailand so nach oben gegangen sind. Also, gleichgültig was ihr auf Eurem Computer alles gespeichert habt, ob Texte, Emails, Bilder, Videos oder sonstige Unterlagen: Ein Backup spart Euch viel Zeit, Ärger und Kosten! Deswegen denkt dran, spätestens am 31. März zum World Backup Day eines zu machen!

 

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