Schwierig zu beantwortende Frage, ich weiß. Möglicherweise hat das Leben für jeden eine andere Farbe. Die einen führen ein ihrer Meinung nach tristes Dasein, was der Farbe oder Nichtfarbe Grau am nächsten kommt.
Andere wiederum sind so dunkel beseelt, dass man eigentlich nur Dunkelschwarz als Lebensfarbe annehmen kann. Manche sehen ihr Leben in der Farbe Blau, weil alles wie ein ruhiger Fluss daher kommt, ohne nennenswerte Aufreger und mit dem sicheren Gefühl, dass auch eine Allianz oder eine Deutsche Bank vermitteln (wollen).
Bei den etwas hitzköpfigeren, temperamentvollen Zeitgenossen und -genossinnen wird das Leben in Orange oder Rot daher kommen. Die Menschen, die sich fortgepflanzt haben, gleichgültig ob einfach oder mehrfach, dürften das Leben eher bunt sehen, bunt wie Gummibärchen, Legosteine oder Blumenwiesen.
Und bei besonders abgeklärten, abgehobenen und durchleuchteten Fällen ist das Leben einfach nur noch weiß, vielleicht mal mit einem Akzent in hellgrau oder zartbraun. Aber in erster Linie weiß.
So, und nun betrachten wir uns mal das digitale Leben der Spezies "BloggerInnen" etwas näher. Ich denke, wir können uns hier auf die weibliche Form einigen, die Bloggerinnen, da es die Männer so gut wie kaum betrifft, es sei denn sie fühlen sich mehr von weiblichen Hormonen angetrieben.
Auch hier gibt es eine gewisse Farbwahl zu beobachten. Mode-Bloggerinnen nehmen ganz gerne einen Rahmen in schlichtem weiß als Hintergrund und schwarzer Schrift, damit alle halbwegs mittelbunten Fotos von ihren täglichen Outfits besser zur Geltung kommen.
Beauty-Bloggerinnen hingegen tendieren durchaus mal zu einem poppigen Pink, Türkis oder Orange, je nachdem was die aktuelle Saison an Nagellack und Lippenstiftfarben hervorgebracht hat. Und je nachdem was zu den blondierten Haaren und den verkünstelten Fingernägeln passt, die zweitäglich mehr oder weniger professsionell in neuem Outfit präsentiert werden.
Recht farbenfroh, wenngleich auf viel weißem Grund, geht es bei den Foodbloggern zu. Klar, so eine Tomate neben einer ungeschälten Salatgurke oder eine rote Beete mit grünen Bohnen geben natürlich schon ganz schön Farbe ab. Das färbt auch auf die weißen Teller und hinterlässt bunte Spuren, die nicht schlecht sind, sondern einen Teil des Lebens einfach wieder spiegeln, so wie es ist.
Richtig in die dunklen Gefilde der Farbpalette greifen sämtliche Grufti- oder Gothicblogger, gerne auch in der S/M-Szene anzutreffen oder in anderen düsteren Gefilden des Lebens. Hier finden wir auch auf dem Blog die entsprechende Farbwahl, bevorzugt dunkel wenn nicht gar schwarzgrundig, einen halbwegs gruseligen bis blutigen Header und natürlich entsprechend düsterer Content.
Mein absoluter Hit aber sind die Lifestyle-Einrichtungsberater-Möbelhaus- und Fashion-BloggerInnen, die - und jetzt lacht nicht! - ihren Blog ganz in weiß halten. Ok, weiß ist nicht gleich weiß. Das weiß man spätestens seitdem man versucht hat mit einer anderen Restefarbe in weiß etwas fertig zu stricken/malern/streichen/basteln. Weiß hat unglaublich viele Nuancen und da kann man seine werten Blogleser vollen Herzens daran teilhaben lassen, diese Abstufungen alle kennenzulernen.
Genau aus diesem Grund sind diese Blogs auch meist nicht nur mit weißem Hintergrund versehen, nein, die Schrift der Artikel selbst ist in einem hellen Grau gehalten, oft in einer Type, die leicht antik und durchbrochen wirkt.
Überschriften werden ausnahmslos geschnörkelt und in hellgrau dargestellt und Fotos von weißen Möbeln/Klamotten/Wänden/Fußböden aufgehübscht mit weißen Accessoires wie weiße Kerzenhalter auf weißem Tisch, weißes Sofa auf weißem Fußboden vor weißer Wand oder weißer Kleinhund in weißem Körbchen mit weißem Polster entringen Tausenden von Fans schmachtende Kommentare.
Anämische Blogs sind derzeit hoch im Kurs und vor diesem Style machen mittlerweile auch die sogenannten Mainstream-Medien nicht mehr Halt. Wenn man sich mal anschaut, welche Frau(ch)enzeitschriften welche Blogs als besonders sehens- und lesenswürdig empfehlen, dann stößt man genau auf diese blutleeren Exemplare, die man aufgrund der Hell-Dunkel-Kontrastarmut noch nicht mal g'scheit lesen kann. Wahrscheinlich braucht's das auch nicht, weil sowieso nur Nonsense drin steht.
Aber mich würde mal interessieren: Haben diese Bloggerinnen keinen Mut (zur Farbe)? Das kann doch nicht das richtige Leben sein! Oder sind wir bereits so weit, dass wir uns kollektiv eine weißdurchleuchtete Scheinwelt basteln müssen? Erschreckend ist außerdem, dass es viele solcher anämischer Blogs gibt. Anfangs fand auch ich die weißen Layouts noch außergewöhnlich - doch mittlerweile sind sie so dermaßen Mainstream, dass hier unbedingt mal ein Tapetenwechsel gemacht werden sollte. Und sei es nur im Zuge der Lesefreundlichkeit...
Dienstag, 29. Mai 2012
Montag, 28. Mai 2012
Mein schöner Garten auf dem Balkon
Heute morgen in der schönsten Morgensonne dachte ich mir, ich muss doch mal meine Erdbeerplantage und was hier sonst noch so wächst ablichten - bevor's zu spät ist. Zu spät ist es nämlich spätestens dann, wenn ich mal 2-3 Tage am Stück vergesse zu gießen. Dann feiern die Pflänzchen das reinste Hangover und sehen gar nicht mehr so frisch aus wie jetzt. Aber hoffen wir einfach mal, dass ich immer rechtzeitig mit der Gießkanne zur Stelle bin und die Erdbeeren prall und saftig werden und nicht wie schrumpelige, alte Rosinen rumhängen.
Also, wenn ich vorstellen darf: Meine Erdbeerplantage mit drei verschiedenen Sorten von Erdbeeren - fragt mich nicht, welche. Das weiß ich nämlich auch nicht. Ich weiß nur, dass die einen niedrig wachsen, die anderen höher und sie in unterschiedlichen Zeitfenstern Früchte tragen. Natürlich mit dem Hintergedanken gepflanzt um möglichst bis Mitte Dezember reife Erdbeeren ernten zu können.
Dann hätten wir da noch den Basilikum, in dessen Hintergrund bereits der Schnittlauch blüht. Den habe ich jetzt nur noch zur Deko hier und damit die eine oder andere Biene mal ein bißchen Schnittlauchblütennektar süffeln kann. Wir haben hier nämlich eine Bienenauffangstation für abgestürzte Flieger, natürlich werden auch Hummelbrummeln aufgepäppelt und bekommen meist noch eine extra Portion Honig, damit sie sich wieder für den Weiterflug stärken können. Nur manchmal klappt das nicht so richtig und es scheint die Henkersmahlzeit zu sein. Aber lassen wir das...
Außerdem wächst hier noch die Minze, die gestern dann im Bulgursalat gelandet ist, wie ich hier bereits beschrieben habe. Diese Minze schmeckt so richtig schön scharf, da spart man sich wirklich den Kaugummi. Einfach Minzblätter kauen, dann nimmt man gleich das so gesunde Chlorophyll zu sich.
Seit Freitag habe ich von einer lieben Bekannten auch fünf schön gewachsene Tomatenpflanzen, die ich sobald ich demnächst die richtige Erde hier habe, in entsprechende Kübel setzen werde. Ich bin gespannt, wie die Ausbeute wird und ob man davon dann den ganzen Sommer über leben kann!
Und fürs Auge gibt es dann noch ein paar Geranientöpfchen, die lässig am Balkongeländer hängen und munter vor sich hinblühen. Insgesamt habe ich aber lieber Nutzpflanzen auf dem Balkon, weil es einfach mehr Spaß macht, das Zeug was man abzupft auch zu essen statt immer nur verwelkte Blüten zu entfernen!
Ach, die Erdbeeren hat Töchterlein vorhin geerntet, bevor wieder so ein großer schwarzer Vogel mit gelbem Schnabel kommt und die dicksten Früchte zerhackt und zum Dank auf die Erdbeerblätter kackt - oh, das reimt sich auch noch, und was sich reimt ist gut!
Vergangenen Sonntagmorgen kam Töchterlein in aller Herrgottsfrüh in mein Schlafzimmer gerannt und brüllte mich aus meinen Träumen "Komm schnell auf den Balkon, da ist ein Dieb!" - Gesagt, getan - der Dieb war natürlich weg. Sie hatte ihn durch ihr Zimmerfenster beobachten können, wie er mit seinem gelben Schnabel ein Erdbeermassaker veranstaltete und ich staunte nicht schlecht, als ich die Reste der zerhackten Erdbeere sah nebst anderer Hinterlassenschaften. Aber wenigstens hat er keinen Regenwurm hier abgelegt...
Also, wenn ich vorstellen darf: Meine Erdbeerplantage mit drei verschiedenen Sorten von Erdbeeren - fragt mich nicht, welche. Das weiß ich nämlich auch nicht. Ich weiß nur, dass die einen niedrig wachsen, die anderen höher und sie in unterschiedlichen Zeitfenstern Früchte tragen. Natürlich mit dem Hintergedanken gepflanzt um möglichst bis Mitte Dezember reife Erdbeeren ernten zu können.
Dann hätten wir da noch den Basilikum, in dessen Hintergrund bereits der Schnittlauch blüht. Den habe ich jetzt nur noch zur Deko hier und damit die eine oder andere Biene mal ein bißchen Schnittlauchblütennektar süffeln kann. Wir haben hier nämlich eine Bienenauffangstation für abgestürzte Flieger, natürlich werden auch Hummelbrummeln aufgepäppelt und bekommen meist noch eine extra Portion Honig, damit sie sich wieder für den Weiterflug stärken können. Nur manchmal klappt das nicht so richtig und es scheint die Henkersmahlzeit zu sein. Aber lassen wir das...
Außerdem wächst hier noch die Minze, die gestern dann im Bulgursalat gelandet ist, wie ich hier bereits beschrieben habe. Diese Minze schmeckt so richtig schön scharf, da spart man sich wirklich den Kaugummi. Einfach Minzblätter kauen, dann nimmt man gleich das so gesunde Chlorophyll zu sich.
Seit Freitag habe ich von einer lieben Bekannten auch fünf schön gewachsene Tomatenpflanzen, die ich sobald ich demnächst die richtige Erde hier habe, in entsprechende Kübel setzen werde. Ich bin gespannt, wie die Ausbeute wird und ob man davon dann den ganzen Sommer über leben kann!
Und fürs Auge gibt es dann noch ein paar Geranientöpfchen, die lässig am Balkongeländer hängen und munter vor sich hinblühen. Insgesamt habe ich aber lieber Nutzpflanzen auf dem Balkon, weil es einfach mehr Spaß macht, das Zeug was man abzupft auch zu essen statt immer nur verwelkte Blüten zu entfernen!
Ach, die Erdbeeren hat Töchterlein vorhin geerntet, bevor wieder so ein großer schwarzer Vogel mit gelbem Schnabel kommt und die dicksten Früchte zerhackt und zum Dank auf die Erdbeerblätter kackt - oh, das reimt sich auch noch, und was sich reimt ist gut!
Vergangenen Sonntagmorgen kam Töchterlein in aller Herrgottsfrüh in mein Schlafzimmer gerannt und brüllte mich aus meinen Träumen "Komm schnell auf den Balkon, da ist ein Dieb!" - Gesagt, getan - der Dieb war natürlich weg. Sie hatte ihn durch ihr Zimmerfenster beobachten können, wie er mit seinem gelben Schnabel ein Erdbeermassaker veranstaltete und ich staunte nicht schlecht, als ich die Reste der zerhackten Erdbeere sah nebst anderer Hinterlassenschaften. Aber wenigstens hat er keinen Regenwurm hier abgelegt...
Sonntag, 27. Mai 2012
Bulgursalat - einfach lecker!
Also hier dann einfach mal die vegetarische Variante, geht sogar auch als vegan durch, weil wirklich nichts tierisches drin ist - außer man hätte vielleicht eine Blattlaus übersehen. Aber selbst diese Tierchen finden sich normalerweise nicht an den verwendeten Gemüsesorten oder Kräutern.
Zunächst einmal brauchen wir natürlich Bulgur
Außerdem kommen bei mir in den Bulgursalat 1 Salatgurke, diverse Tomaten, Paprika nach Belieben rot, grün, gelb oder orange. Das ganze Gemüse wird klein gewürfelt, während der Bulgur auf kleiner Flamme gart. Sobald das Wasser verdampft, aufgesogen und verkocht ist, müsste auch der Hartweizenschrot bissfest gegart sein und kann über das gewürfelte Gemüse gegeben werden.
Dann gepressten Knoblauch dazu geben, 1-5 Zehen, ganz nach Belieben, klein gehackte Kräuter, wie z. B. Petersilie oder wie wir es heute gemacht haben mit Dill und erntefrischer Minze vom Balkon. Nach Geschmack salzen. Eine Zitrone auspressen und den Saft darüber geben. Dann noch einen ordentlichen Schluck bestes Olivenöl darüber gießen und wenn keine Kinder mitessen noch eine gute Portion frisch gemahlener Chillischoten darüber streuen - natürlich nur, wenn entsprechende Schärfe gewünscht ist. Den schwarzen Pfeffer nicht vergessen - auch frisch gemahlen, versteht sich von selbst.
Dann alles gut vermischen und anschließend Platz nehmen und genießen!
Samstag, 12. Mai 2012
Geisterführung in Stuttgart
Neulich hatte ich mir über das Gutscheinportal GROUPON (
Die besten Deals in Deiner Stadt bis zu 70% günstiger!)
einen Gutschein für einen "Ghostwalk" durch Stuttgart gekauft. Ich wurde überhaupt durch dieses Angebot auf diese Art von Stadtführung aufmerksam, sonst wäre es vermutlich noch jahrelang an mir vorüber gegangen, ohne dass ich es bemerkt hätte.
Und gestern haben wir den Gutschein dann eingelöst, für mich auch mit dem Hintergedanken, ob das nicht mal eine gute und vor allem außergewöhnliche Idee für den nächsten Kindergeburtstag wäre. Nicht immer nur die üblichen harmlosen Veranstaltungen...
Das Wetter wurde gegen abend zur perfekten Kulisse für eine Geisterführung. War es tagsüber noch heiß und sonnig, so zog es sich später zu, dicke Wolken kamen auf, ein Gewitter schien sich zusammenzubrauen und immer wieder fegten stärkere Böen durch die Straßen - was will man mehr wenn man auf die Spur der Stuttgarter Geister kommen möchte!?
Wir fanden uns also wie auf der Geister-Webseite angegeben um 21:00 Uhr unter der Stuttgardia am Rathaus ein, Ecke Hirschstraße/Marktplatz. Bezahlt wird direkt vor Ort bei dieser dunklen Gestalt, die die Geisterführung durchführt und schon durch ihre Erscheinung beeindruckt - wehendes Haar, ein tiefschwarzer langer Umhang und ein archaischer Gehstock - ganz wie man es von einem Geisterführer oder einer Geisterführerin erwarten kann.
Die erste Geschichte unter der Stuttgardia beginnt auch nach dem Glockenschlag. Neunmal ertönt die Glocke vom Turm der Stiftskirche, dunkel und fast schon bedrohlich wirkt es im Zusammenspiel mit den Gewitterwolken, den Windböen und der düsteren Gestalt. Genau richtig um in Gruselstimmung zu kommen!
Wir erfahren von der Begebenheit in der Hirschgasse im Jahr 1761, als der hiesige Metzger Reuss, ein Säufer ohnegleichen, der regelmäßig seine Frau verprügelte, eines Tages aus Wut über deren Flucht fast die ganze Stadt abfackelte. 41 Häuser brannten nieder und 123 Familien verloren ihr gesamtes Hab und Gut, doch wie durch ein Wunder wurde kein Mensch verletzt oder starb bei dieser Katastrophe. Der Metzger jedoch kam in den Kerker und versuchte dort sich das Leben zu nehmen. Bevor er jedoch starb wurde er noch mit dem Kopf auf einem Kuhfell durch das ganze Viertel geschleift, zur Schau gestellt und vom Volk verspottet, bevor man ihn vor der Stadt unter dem Galgen verscharrte.
Nach dieser Schauergeschichte ging es direkt weiter zur Schulstraße, wo sich auch seltsame Begebenheiten zugetragen haben sollen, wie zum Beispiel die der drei berittenen Soldaten, die wie durch ein Wunder am Durchqueren der Schulstraße behindert wurden, weil sich ihre Pferde weigerten auch nur einen Schritt weiter zu gehen...
Vor der Stiftskirche erfahren wir von der weißen unheimlichen Frau, die stets erschien, wenn ein Mitglied der Königsfamilie im Sterben lag und was es mit diesem Geist auf sich hatte.
Die Geisterführung ging dann noch zur Markthalle und zum Alten Waisenhaus, hinüber in das Bohnenviertel und das Leonhardsviertel und endete dann am letzten Bauwerk der einstigen Stadtbefestigung, dem Schellenturm.
Dass der nächste Kindergeburtstag im Rahmen einer Geisterführung gefeiert wird, ist bereits beschlossene Sache! Auch als Stadtführung der anderen Art für Besucher in Stuttgart ist diese Führung absolut zu empfehlen. Mit Gruselgeschichten werden die Zuhörer sicherlich mehr gefesselt als mit sturen Fakten über Baujahr, Architekten, Bauherren und Bewohner der einzelnen Gebäude.
Wer gerne dabei sein möchte, der kann sich direkt auf der Webseite "Stuttgarter Geister" informieren - ich kann es nur empfehlen!
Update 31.7.2012
Wenn Ihr noch mehr Berichte über interessante GROUPON Deals lesen möchtet, dann votet für meinen Blog als GROUPON Dealagent! Einfach den folgenden Link anklicken und bis zum 7.8.2012 per Klick auf das Sternchen im Blogprofil links oben für mich abstimmen! Ich danke schon jetzt für Eure Stimme!
http://blog.groupon.de/dealagent/agent722/
Und gestern haben wir den Gutschein dann eingelöst, für mich auch mit dem Hintergedanken, ob das nicht mal eine gute und vor allem außergewöhnliche Idee für den nächsten Kindergeburtstag wäre. Nicht immer nur die üblichen harmlosen Veranstaltungen...
Das Wetter wurde gegen abend zur perfekten Kulisse für eine Geisterführung. War es tagsüber noch heiß und sonnig, so zog es sich später zu, dicke Wolken kamen auf, ein Gewitter schien sich zusammenzubrauen und immer wieder fegten stärkere Böen durch die Straßen - was will man mehr wenn man auf die Spur der Stuttgarter Geister kommen möchte!?
Wir fanden uns also wie auf der Geister-Webseite angegeben um 21:00 Uhr unter der Stuttgardia am Rathaus ein, Ecke Hirschstraße/Marktplatz. Bezahlt wird direkt vor Ort bei dieser dunklen Gestalt, die die Geisterführung durchführt und schon durch ihre Erscheinung beeindruckt - wehendes Haar, ein tiefschwarzer langer Umhang und ein archaischer Gehstock - ganz wie man es von einem Geisterführer oder einer Geisterführerin erwarten kann.
Die erste Geschichte unter der Stuttgardia beginnt auch nach dem Glockenschlag. Neunmal ertönt die Glocke vom Turm der Stiftskirche, dunkel und fast schon bedrohlich wirkt es im Zusammenspiel mit den Gewitterwolken, den Windböen und der düsteren Gestalt. Genau richtig um in Gruselstimmung zu kommen!
Wir erfahren von der Begebenheit in der Hirschgasse im Jahr 1761, als der hiesige Metzger Reuss, ein Säufer ohnegleichen, der regelmäßig seine Frau verprügelte, eines Tages aus Wut über deren Flucht fast die ganze Stadt abfackelte. 41 Häuser brannten nieder und 123 Familien verloren ihr gesamtes Hab und Gut, doch wie durch ein Wunder wurde kein Mensch verletzt oder starb bei dieser Katastrophe. Der Metzger jedoch kam in den Kerker und versuchte dort sich das Leben zu nehmen. Bevor er jedoch starb wurde er noch mit dem Kopf auf einem Kuhfell durch das ganze Viertel geschleift, zur Schau gestellt und vom Volk verspottet, bevor man ihn vor der Stadt unter dem Galgen verscharrte.
Nach dieser Schauergeschichte ging es direkt weiter zur Schulstraße, wo sich auch seltsame Begebenheiten zugetragen haben sollen, wie zum Beispiel die der drei berittenen Soldaten, die wie durch ein Wunder am Durchqueren der Schulstraße behindert wurden, weil sich ihre Pferde weigerten auch nur einen Schritt weiter zu gehen...
Vor der Stiftskirche erfahren wir von der weißen unheimlichen Frau, die stets erschien, wenn ein Mitglied der Königsfamilie im Sterben lag und was es mit diesem Geist auf sich hatte.
Die Geisterführung ging dann noch zur Markthalle und zum Alten Waisenhaus, hinüber in das Bohnenviertel und das Leonhardsviertel und endete dann am letzten Bauwerk der einstigen Stadtbefestigung, dem Schellenturm.
Dass der nächste Kindergeburtstag im Rahmen einer Geisterführung gefeiert wird, ist bereits beschlossene Sache! Auch als Stadtführung der anderen Art für Besucher in Stuttgart ist diese Führung absolut zu empfehlen. Mit Gruselgeschichten werden die Zuhörer sicherlich mehr gefesselt als mit sturen Fakten über Baujahr, Architekten, Bauherren und Bewohner der einzelnen Gebäude.
Wer gerne dabei sein möchte, der kann sich direkt auf der Webseite "Stuttgarter Geister" informieren - ich kann es nur empfehlen!
Update 31.7.2012
Wenn Ihr noch mehr Berichte über interessante GROUPON Deals lesen möchtet, dann votet für meinen Blog als GROUPON Dealagent! Einfach den folgenden Link anklicken und bis zum 7.8.2012 per Klick auf das Sternchen im Blogprofil links oben für mich abstimmen! Ich danke schon jetzt für Eure Stimme!
http://blog.groupon.de/dealagent/agent722/
Donnerstag, 10. Mai 2012
Guten Morgen, Frühstück!
Die erste Mahlzeit am Tag nennt man gemeinhin Frühstück, gleich ob man sie morgens um 6 Uhr einnimmt oder erst mittags um 12 Uhr. Was die erste Mahlzeit ist, entscheidet sich zum einen nach persönlichen Vorlieben, zum anderen gibt es regionale Unterschiede.
Fängt der Chinese beispielsweise den Tag gleich mit einer Suppe an, so nimmt der Franzose oft nur eine riesen Schale Milchkaffee und ein fettiges Croissant zu sich oder der Deutsche eben einen Filterkaffee - egal ob aus der Maschine oder von Hand aufgebrüht - und ein Marmeladebrot. Soweit - so klischeehaft.
Ich frühstücke unter der Woche immer ganz einfach, nämlich 1-2 Eimer voll Kaffee und währenddessen mache ich das Vesper für meine Tochter. Diese bekommt wiederum eine Tasse Kakao und meist ein herzhaft belegtes Brot, da sie nicht so der Marmeladentyp ist. Manchmal isst sie auch ein Müsli, meistens 5 Tage am Stück das gleiche Schema, und dann muss wieder eine kleine Abwechslung her.
Sonntags darf es dann ruhig etwas ausgiebiger sein, je nach Lust und Laune dann eben auch mal mit gekochten Eiern, aufgeschnittenen Tomaten, Fruchtsäften und verschiedenen Sorten Schinken und Käse. Gerätschaften zur Zubereitung vom Frühstück brauche ich fast nie, der Kaffee wird von Hand aufgebrüht, das Brot von Hand mit dem Messer geschnitten und die Eier im Topf abgekocht. So einfach geht es bei uns zuhause zu!
Übrigens, den klassichen Frühstückstoast gibt es bei uns meistens erst abends. Da habe ich dann eher Muse, Brot zu toasten und Sandwiches zu basteln... aber morgens? Nein...
Wer gerne wissen möchte, was es so bei den anderen zum Frühstück gibt, der kann mal bei der Blogparade von Küchen Atlas schauen - oder am besten gleich mitmachen. Da bekommt man bestimmt so manch interessanten Einblick!
Fängt der Chinese beispielsweise den Tag gleich mit einer Suppe an, so nimmt der Franzose oft nur eine riesen Schale Milchkaffee und ein fettiges Croissant zu sich oder der Deutsche eben einen Filterkaffee - egal ob aus der Maschine oder von Hand aufgebrüht - und ein Marmeladebrot. Soweit - so klischeehaft.
Ich frühstücke unter der Woche immer ganz einfach, nämlich 1-2 Eimer voll Kaffee und währenddessen mache ich das Vesper für meine Tochter. Diese bekommt wiederum eine Tasse Kakao und meist ein herzhaft belegtes Brot, da sie nicht so der Marmeladentyp ist. Manchmal isst sie auch ein Müsli, meistens 5 Tage am Stück das gleiche Schema, und dann muss wieder eine kleine Abwechslung her.
Sonntags darf es dann ruhig etwas ausgiebiger sein, je nach Lust und Laune dann eben auch mal mit gekochten Eiern, aufgeschnittenen Tomaten, Fruchtsäften und verschiedenen Sorten Schinken und Käse. Gerätschaften zur Zubereitung vom Frühstück brauche ich fast nie, der Kaffee wird von Hand aufgebrüht, das Brot von Hand mit dem Messer geschnitten und die Eier im Topf abgekocht. So einfach geht es bei uns zuhause zu!
Übrigens, den klassichen Frühstückstoast gibt es bei uns meistens erst abends. Da habe ich dann eher Muse, Brot zu toasten und Sandwiches zu basteln... aber morgens? Nein...
Wer gerne wissen möchte, was es so bei den anderen zum Frühstück gibt, der kann mal bei der Blogparade von Küchen Atlas schauen - oder am besten gleich mitmachen. Da bekommt man bestimmt so manch interessanten Einblick!
Mittwoch, 9. Mai 2012
Tag 2 beim ITFS '12
Auch heute waren wir nachmittags wieder zu Gast beim Internationalen Trickfilm Festival in Stuttgart. Und auch heute wieder beim Open Air Kino auf dem Schlossplatz. Zuerst durfte Töchterlein ein eigenes Trickfilmkino am Stand der VHS "Tricks for Kids" basteln, dann gingen wir gemütlich Filme gucken.


Heute erwischten wir einen ganz besonders guten Platz. Tochter saß an der äußersten rechten Kante der Bank und konnte auf diese Weise gut zwei Drittel der Großleinwand einsehen. Ich saß bequem hinter dem Coffe-to-go-Zelt und konnte bequem meiner Tochter und den anderen Leuten beim Filme anschauen zusehen.
Und weil alles so relaxed war und ich ohnehin nix gesehen habe - jaja, wir hätten uns ja auch auf 'ne andere Bank setzen können, nur wir wollten uns niemandem auf den Schoß pflanzen - habe ich eben mal ein bißchen meine Eindrücke vom ITFS auf SD-Card gebannt.
Interessant war es auf jeden Fall, auch so das drumherum. Ich schaue ja auch gerne mal einfach nur Leute an. Das macht ja auch Spaß. Bemerkenswert war auch, dass der Moderator, den man mal hin und wieder hörte, tatsächlich eine Anspielung auf das Horrortrickfilmchen aus dem Familienprogramm von gestern machte und vorsorglich betonte, ab ca. 18.30 Uhr könnte es auch mal ein bißchen rauer zugehen, aber es sei alles noch familiengerecht - wenn ich das so richtig verstanden habe. Tatsächlich blieben aber so ganz böse Bilder aus.
Vorsorglich hatten meine Tochter und ich auf ihren Wunsch hin auch gegen später die Plätze getauscht, so dass sie hinterm Coffee-to-go-Zelt saß und ich zwei Drittel der Leinwand einsehen konnte. Später bekamen wir dann sogar noch eine Bank mit Frontalblick. Aber es war tatsächlich heute alles im grünen Bereich.
Zu gern hätten wir uns noch abends ab 20.15 Uhr "Tim und Struppi" von Steven Spielberg angeschaut. Aber leider, leider muss das Kind morgen früh raus und in die Schule...
Und weil alles so relaxed war und ich ohnehin nix gesehen habe - jaja, wir hätten uns ja auch auf 'ne andere Bank setzen können, nur wir wollten uns niemandem auf den Schoß pflanzen - habe ich eben mal ein bißchen meine Eindrücke vom ITFS auf SD-Card gebannt.
Interessant war es auf jeden Fall, auch so das drumherum. Ich schaue ja auch gerne mal einfach nur Leute an. Das macht ja auch Spaß. Bemerkenswert war auch, dass der Moderator, den man mal hin und wieder hörte, tatsächlich eine Anspielung auf das Horrortrickfilmchen aus dem Familienprogramm von gestern machte und vorsorglich betonte, ab ca. 18.30 Uhr könnte es auch mal ein bißchen rauer zugehen, aber es sei alles noch familiengerecht - wenn ich das so richtig verstanden habe. Tatsächlich blieben aber so ganz böse Bilder aus.
Vorsorglich hatten meine Tochter und ich auf ihren Wunsch hin auch gegen später die Plätze getauscht, so dass sie hinterm Coffee-to-go-Zelt saß und ich zwei Drittel der Leinwand einsehen konnte. Später bekamen wir dann sogar noch eine Bank mit Frontalblick. Aber es war tatsächlich heute alles im grünen Bereich.
Zu gern hätten wir uns noch abends ab 20.15 Uhr "Tim und Struppi" von Steven Spielberg angeschaut. Aber leider, leider muss das Kind morgen früh raus und in die Schule...
Dienstag, 8. Mai 2012
19. Internationales Trickfilmfestival in Stuttgart gestartet
Heute war es soweit - das "Festival of Animated Film" bzw. das 19. Internationale Trickfilmfestival Stuttgart '12 hat begonnen. Vom 8. bis zum 13. Mai 2012 gibt es täglich Open Air Kino auf dem Schlossplatz, jede Menge Trickfilme in den Kinos und vielfältige begleitende Veranstaltungen rund um den Trickfilm.
Wir waren heute am späten Nachmittag bzw. frühen Abend auf dem Schlossplatz und haben uns noch bis ca. 19 Uhr das sogenannte Familienprogramm angeschaut. War alles soweit ganz gut, bis auf den vorletzten Kurzfilm, der zur besten Sandmännchenzeit gezeigt wurde und meiner Tochter seitdem heftigste Seelenpein bereitete.
Kein Wunder, fing doch der Film ganz harmlos an mit einer Szene aus dem Jahr 1959, als alles noch ganz friedlich und einfach war, um dann mit einem Zwischenstopp in der Gegenwart direkt ins Jahr 2059 zu springen, wo eine absolute Endzeitstimmung herrschte und dem Protagonisten wahlweise Hirn, Augen oder anderes Zeug aus dem Kopf fiel. Das als Familienprogramm zu bezeichnen ist natürlich schon recht heftig. Ich vermut hier eher, dass jemand den Film nur anfänglich angeschaut und dann positiv zuende mutmaßt hat und dann gedacht hat, der sei auch für Grundschüler geeignet...
Aber beim Durchlesen des Programms gibt es noch jede Menge interessante Veranstaltungen, die hoffentlich über den etwas durchwachsenen Start hinwegsehen lassen werden. Genauere Infos kann man sich übrigens auch direkt auf der Seite des 19. Internationalen Trickfilm Festivals holen.
Auch für Kinder und Jugendliche gibt es eigene Veranstaltungen, seien es Filme im Kino - so zum Beispiel am kommenden Samstag die große Tom-Schau. Das ist auf jeden Fall etwas für mein Töchterlein, sie liebt Tom und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig! Da spritzt dann auch hoffentlich keine Hirnmasse über die Leinwand wie heute im Rahmen des Familienprogramms...
Wir waren heute am späten Nachmittag bzw. frühen Abend auf dem Schlossplatz und haben uns noch bis ca. 19 Uhr das sogenannte Familienprogramm angeschaut. War alles soweit ganz gut, bis auf den vorletzten Kurzfilm, der zur besten Sandmännchenzeit gezeigt wurde und meiner Tochter seitdem heftigste Seelenpein bereitete.
Kein Wunder, fing doch der Film ganz harmlos an mit einer Szene aus dem Jahr 1959, als alles noch ganz friedlich und einfach war, um dann mit einem Zwischenstopp in der Gegenwart direkt ins Jahr 2059 zu springen, wo eine absolute Endzeitstimmung herrschte und dem Protagonisten wahlweise Hirn, Augen oder anderes Zeug aus dem Kopf fiel. Das als Familienprogramm zu bezeichnen ist natürlich schon recht heftig. Ich vermut hier eher, dass jemand den Film nur anfänglich angeschaut und dann positiv zuende mutmaßt hat und dann gedacht hat, der sei auch für Grundschüler geeignet...
Aber beim Durchlesen des Programms gibt es noch jede Menge interessante Veranstaltungen, die hoffentlich über den etwas durchwachsenen Start hinwegsehen lassen werden. Genauere Infos kann man sich übrigens auch direkt auf der Seite des 19. Internationalen Trickfilm Festivals holen.
Auch für Kinder und Jugendliche gibt es eigene Veranstaltungen, seien es Filme im Kino - so zum Beispiel am kommenden Samstag die große Tom-Schau. Das ist auf jeden Fall etwas für mein Töchterlein, sie liebt Tom und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig! Da spritzt dann auch hoffentlich keine Hirnmasse über die Leinwand wie heute im Rahmen des Familienprogramms...
Dienstag, 1. Mai 2012
Spargelpfanne italo-asiatische Art
Eigentlich gehöre auch ich zu der Liga, die massenhaft Kochbücher kauft und sich über jede neue Rezeptesammlung freut - nur um letztendlich dann doch wieder frei Schnauze zu kochen. Angenommen meine Kochbücher hätten zusammen 10.000 Rezepte, dann habe ich davon vielleicht 20 überhaupt jemals nachgekocht. Der Rest ist Inspiration und Improvisation.
Heute hat es nicht nur mir, sondern auch dem Rest der Familie doch tatsächlich so gut geschmeckt, dass ich prompt ein Foto vom Spargel im Wok machen musste und das Rezept auch mit der Gemeinde teilen möchte. Es war einfach verdammt lecker, schluck...
Also, zunächst einmal die Zutaten:
Ok, also die Zutaten habe ich ja schon aufgezählt, man braucht sie ungefähr in dem Zustand, wie ich es erwähnt habe, am besten alles in kleine, mundgerechte Stücke geschnitten, eben asiatische Art.
Also, dann holen wir den Wok hervor, kippen eine ordentliche Ladung erhitzbares Olivenöl hinein und braten als erstes die Spargelstückchen bei mittlerer Hitze ein paar Minuten unter Rühren an. Danach geben wir Paprika und Lauchzwiebeln dazu. Kurz darauf kommen noch der zerkleinerte Knoblauch und die klein gehackte Chillieschote für die kinderfreien Haushalte dazu. Immer schön rühren, am besten mit dem Holzspatel.
Nach weiteren 3 Minuten kippt man eine ordentliche Ladung Sojasauce in den Wok, vielleicht so 3-4 Schüsse, dann schnell die Woknudeln hinzufügen und einen ordentlichen Schluck Wasser. Unter ständigem Rühren wird weiter gegart, die Woknudeln sind normalerweise nach ca. 5 Minuten fertig. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzugießen.
Zum Schluss noch salzen und pfeffern, wer mag, kann noch Cayenne darüber streuen und anschließend genießen. Ich war selbst überrascht, wie gut mein Spontanrezept geschmeckt hat. Das werde ich auf jeden Fall wieder machen!
Heute hat es nicht nur mir, sondern auch dem Rest der Familie doch tatsächlich so gut geschmeckt, dass ich prompt ein Foto vom Spargel im Wok machen musste und das Rezept auch mit der Gemeinde teilen möchte. Es war einfach verdammt lecker, schluck...
Also, zunächst einmal die Zutaten:
- 2 Pfund grünen Spargel, um das holzige Ende gekürzt und ein wenig angeschält und in 4-5 Stücke geschnitten
- 1 rote Paprika gewürfelt
- 3-5 Lauchzwiebeln, je nachdem, wieviel der Vorrat noch so hergibt, in Scheibchen geschnitten
- 2-4 Knoblauchzehen, ganz nach Geschmack, zerkleinert
- 1-2 Chilli-Schoten zerkleinert (habe ich aber heute weggelassen, wegen den jugendlichen Mitessern),
- Wok-Nudeln (ich nahm eine halbe Packung für 2,5 Personen, hätte aber auch mehr sein können)
- Olivenöl (das steht für das "italo" im Titel)
- Sojasauce (womit wir auch Asien gestreift hätten)
- Salz, Pfeffer, Cayenne
Ok, also die Zutaten habe ich ja schon aufgezählt, man braucht sie ungefähr in dem Zustand, wie ich es erwähnt habe, am besten alles in kleine, mundgerechte Stücke geschnitten, eben asiatische Art.
Also, dann holen wir den Wok hervor, kippen eine ordentliche Ladung erhitzbares Olivenöl hinein und braten als erstes die Spargelstückchen bei mittlerer Hitze ein paar Minuten unter Rühren an. Danach geben wir Paprika und Lauchzwiebeln dazu. Kurz darauf kommen noch der zerkleinerte Knoblauch und die klein gehackte Chillieschote für die kinderfreien Haushalte dazu. Immer schön rühren, am besten mit dem Holzspatel.
Nach weiteren 3 Minuten kippt man eine ordentliche Ladung Sojasauce in den Wok, vielleicht so 3-4 Schüsse, dann schnell die Woknudeln hinzufügen und einen ordentlichen Schluck Wasser. Unter ständigem Rühren wird weiter gegart, die Woknudeln sind normalerweise nach ca. 5 Minuten fertig. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzugießen.
Zum Schluss noch salzen und pfeffern, wer mag, kann noch Cayenne darüber streuen und anschließend genießen. Ich war selbst überrascht, wie gut mein Spontanrezept geschmeckt hat. Das werde ich auf jeden Fall wieder machen!
Abonnieren
Posts (Atom)



